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Ebola – Medien – Angst – und das tägliche Öl ins Feuer der Wahrnehmung

11. Oktober 2014

Angst – Journalismus

Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen.
Jean Cocteau

[Achten Sie einmal in Zukunft darauf, wie oft das Wort > Angst ihnen in der täglichen Berichterstattung begegnet]

Zum Thema Gesundheit geistert momentan die sogenannte Infektionskrankheit > Ebolafieber durch die Medien [Ebolafieber-Epidemie 2014].

Leicht bekommt man [und nicht nur dieser] den Eindruck, dass bisher hunderttausende Menschen dieser Krankheit zum Opfer fielen.

Einfache Rechenbeispiele zum Thema Opfer

Nimmt man einmal [großzügig gerechnet], seit dem sogenannten Ausbruch, gesetzt im Februar 2014 bis heute die Tage (9 Monate x 30 Tage = 270), also 270 Tage und teilt die bisher ca. 4000 Opfer (ca. 4000 : 270 = ca. 15), dann gab es also ca. 15 Opfer täglich, auf dem ganzen afrikanischen Kontinent?

Zahl der täglichen Selbstmorde in Deutschland doppelt so hoch wie die bisherige Zahl der Opfer von Ebola

Es wundert, dass Medien wenig bzw. nichts über die > ca. 30 Menschen berichten, die sich täglich alleine in Deutschland das Leben nehmen.

Eigentlich liegt hier eine Art Krankheit in der Gesellschaft bzw.  Problem bzw. Not vor, oder?

Das Thema Suizid wird allerdings anders behandelt bzw. medial dargestellt als eine ‚trendige‘ Krankheit, die medial als ‚Seuche‘ ganz wie ein > Hollywood-Film  verkauft werden kann.

Was bedeutet dies für die Menschheit?

Journalismus und die verschiedenen Blickwinkel.

Ob es hilft, von Journalisten einfach nur zu erfahren, dass Ebola > eine noch größere Bedrohung darstellen soll als eine islamistische Gruppe?

Andere Journalisten werden sich sagen, ‚entdramatisiere‘, überwinde deine Angst und suche nach Lösungen und bemühen eine > weniger Angst-besetzte Sichtweise, ob diese dann allerdings zutrifft, bleibt einfach abzuwarten.

Zusammenhänge?

Womöglich hängen Krankheitsformen, Angstzustände, Suizid und die Wahrnehmung der Welt stark zusammnen.

In wie weit Media bzw. Journalismus [also Mensch] hierzu beiträgt bzw. aufklärt, bleibt.. beziehungsweise.

Anmerkung: Für Rechenfehler wird keine Haftung übernommen.

LP & H

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