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New Work – Arbeitswelt als gefühlter Sozialraum

23. Mai 2018

Immer mehr Stimmen mischen sich zu den Buzzwords Digitalisierung, Automatisierung, Technologisierung, New Work. Diese Stimmen sind kritisch und dies ist mehr als gut so. Das Thema Arbeit wird sich nicht nur in Bezug auf zu erledigende Tätigkeiten verändern, vielmehr geht es um das Leben in modernen, menschlichen Sozialräumen.

Der Großteil unserer Unternehmungen als Menschheit, dreht sich um die Sicherstellung lebenswichtiger Grundbedürfnisse wie Nahrung, Dach über dem Kopf und eine mehr oder weniger notwendige Form von Intelligenz. Zum Thema Intelligenz hat der Physiker und Kybernetiker Heinz von Förster erkannt und kritisch wiedergegeben:

 

Der Großteil unserer institutionalisierten Erziehungsbemühungen hat zum Ziel, unsere Kinder zu trivialisieren. … Da unser Erziehungssystem daraufhin angelegt ist, berechenbare Staatsbürger zu erzeugen, besteht sein Zweck darin, alle jene ärgerlichen inneren Zustände auszuschalten, die Unberechenbarkeit und Kreativität ermöglichen. Dies zeigt sich am deutlichsten in unserer Methode des Prüfens, die nur Fragen zulässt, auf die die Antworten bereits bekannt (oder definiert) sind, und die folglich vom Schüler auswendig gelernt werden müssen. Ich möchte diese Fragen als „illegitime Fragen“ bezeichnen.

Heinz von Foerster

(Quelle: Anti-Aufklärung? Kriegstechnologie?, heise.de)

Wie kann diese Kritik der Erziehung in Bezug zu einer grauen, dystopischen Arbeitswelt gesetzt werden? Was erkennen immer mehr Menschen, wenn es um wertvolle, sinnvolle  und vom monetären Zwang befreite Tätigkeit geht? Der Begriff sinnvoll sei hier neu zu denken! Warum? Hinweise auf den Kreislauf von Rüstung, Krieg, Opfer, Flucht, sogenannte Flüchtlingsindustrie, Politik und Banken. Der Papst kritisiert hierzu erneut die Geschäfte, Finanzierung, vieler Banken. Wie entsteht Leid und wie sinnvoll ist es, in diesem Kreislauf mitzuspielen? Es wird Zeit, weiter gute Fragen zu stellen und auf wichtige Zusammenhänge hinzuweisen, > mehr Liebe im Bankenturm. Der Papst wettert gegen die Finanzwirtschaft. Hat er recht? zeit.de. Top Text, wer sich zum Thema Führungskräfte und Wertekultur in der Banken bzw. der sogenannten Arbeitswelt interessiert. Falls die alten Strukturen nicht liefern werden, den Wandel, so werden dies die jungen Menschen sicherlich schaffen. Immer mehr junge Menschen, nicht nur Millenials, sehen den Wert und Sinn vieler Unternehmen kritisch und fordern, wie auf haufe.de zu lesen > soziale Organisation. Mehr Verantwortung für die Gesellschaft, nicht für Kriege! Es scheint, als haben gefühlte Zustände wie Stress, Druck, Angst zu vielen Menschen die Fähigkeit genommen noch menschlich zu fühlen, gerade in der Arbeitswelt. Funktionieren geht nicht länger, immer weniger haben Bock auf eine krank machende Koexistenz mit einseitig programmierten Maschinen und Menschen! Ausstieg ist notwendig. Fühlen wieder Pflicht, egal was sich damit verdienen lässt oder auch nicht. Toller Beitrag von der Expertin und Buchautorin Svenja Hofert:

Gefühle werden abgeschnitten, ja amputiert

Bis heute wird die Gefühlswelt abschnitten und auch in der Arbeitswelt weitgehend ausgeklammert oder aber in (scheinbare) Inhalte transformiert. Sie werden ausgeblendet, abgeschnitten, amputiert. Wir erziehen mit unserem Bildungssystem – Ausnahmen gibt es! – nach wie vor in erster Linie angepasste Menschen, die sich dem System anpassen und unterwerfen – nicht solche, die dieses gestalten und verändern.

(Quelle: Der Digitalisierungs-Shift: Was passieren würde, wenn wir nicht schlauer denken, sondern tiefer fühlen würden, karriereblog.svenja-hofert.de)

Was kommt also, wenn man unsere Gesellschaft, Kultur, Demokratie betrachtet? Was muß notwendig kommen, wenn wir nicht immer weiter in Stress, Druck und Angst versinken wollen? Eine Art Revolution, eine stille Revolution. Der Film die stille Revolution, u.a. mit dem Neurobiologen Gerald Hüther und dem Benediktinermönch Anselm Grün, zeigt Veränderung.

 

Fangt an euch weiter zu vernetzen, zu bilden, zu hinterfragen. Orientieren wir uns neu, damit eine Zukunft in gemeinsamen Tätig Sein gelebt werden kann.

Think about!

 

 

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