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Was bedeutet Wahrnehmung? Kommunikation, nur wie?

5. Februar 2018

Allen geht es besser. Transportmittel, schicke immer größer werdende Autos, Häuser, Smartphones und Computer erleichtern das Leben, machen es angenehmer. Doch immer mehr geht es schlechter weil Stress, Druck, Hetze und Gier dem Leben die Ruhe rauben, einen bewussten Fortschritt, leben und genießen zu können.

Sogenannter Fortschritt hat seinen Preis. Evolution ist wohl längst von harter Arbeit auf dem Feld, zu Wischbewegungen über Smartphones oder einem Umgang mit anderen technischen Geräten mutiert. Dieser sogenannte materielle Fortschritt kostet Geld, Kraft, Ideen, Kreativität, Ausdauer, Nerven und bei vielen immer mehr Lebensfreude. In den USA zeigt eine neue Studie, dass immer mehr junge Menschen an Depressionen leiden und dies u.a wohl auch klar in Zusammenhang mit dem Umgang von Smartphones zusammenspielt.

For example, while conducting research for my book on iGen, I found that teens now spend much less time interacting with their friends in person. Interacting with people face to face is one of the deepest wellsprings of human happiness; without it, our moods start to suffer and depression often follows.

Quelle: Smartphones are damaging this generation’s mental health, weforum.org

Überhaupt scheint der Gesundheitsbereich gerade aufzuwachen. Gerade in Bezug auf das Thema Depression, scheint ein weiterer Aspekt immer deutlicher an die Oberfläche zu kommen. Bewusste Ernährung.

Stellen sie sich vor, die Kids und natürlich auch Erwachsene konsumieren Terror, negative Bilder und Sprache via Smartphone und bekommen nun noch Werbung für schlechte Lebensmittel vorgesetzt. Die Kombination schlägt somit wohl doppelt zu, wie neue Forschungen in Bezug auf den Zusammenhang von Ernährung und Depression zeigen können > Eine psychische Störung beginnt im Darm, spektrum.de. Es scheint, als würde die sogenannte, moderne Lebensweise vermehrt in eine Depression führen. Die Frage ist, wie lange Hochglanzbilder aus der Werbung dies noch verbergen können, wenn man erfährt, dass die Welt via Marktforschung oft schlichtweg manipuliert wird oder einfach nur schön geschrieben > Manipulation in der Marktforschung, spiegel.de. Die Leute in der Marktforschung und nicht nur die, sollten sich gelegentlich immer mal wieder fragen, Wer bin ich eigentlich – ohne Alkohol, welt.de?

Stellen wir also die wichtigen Fragen. Ist immer schneller, immer mehr also nichts als veraltete Moneypulation? Welche Werte werden via Smartphone gesendet und konsumiert? Welches Bauchgefühl haben wir, wenn die Menschen oft nur noch oberflächliches, garstiges Zeug kommunizieren? Woher kommt das? Schlechte Inhalte und derbes Gerede gab es bereits vor der Technologisierung. Digitalisierung kann also nicht Schuld an üblem Konsum und Nutzung von Sprache sein. Sinn und Wert?

Der Sinn der Nutzung der Geräte und Maschinen wird im Vordergrund stehen. Der Arbeitgeber wird > Sinnhaftigkeit und Wertigkeit anbieten müssen, alles andere wird abgelehnt werden. Sich abgrenzen können, wird wieder verstärkt nachgefragt. Ruhe und Entschleunigung sowie bewusste, achtsame Kommunikation werden Standard, wobei auch rumblödeln und lachen weiter wichtig bleiben. > Wenn Roboter sprechen könnten, wie würden sie sprechen und über was? Hierzu wird geforscht und es ist spannend zu beobachten, wie sich Kommunikation gerade sensibilisiert oder auch übersensibilisiert. Beispiele zur Sensibilisierung der Sprache zeigen, nicht nur in Berlin, wie aktuell das Thema ist. Da erwischt es harmlose > Gedichte wie Avenidas, sensible Studenten stören sich daran. Zensur oder Sexismus? Roboter würden hierüber wohl lachen, wenn sie gut programmiert sind. Was darf man noch sagen, wie sexistisch wirkt etwas, was ist Kunst und verletzt man jetzt damit jemanden?

Achtsmakeit für den Moment, Sprache, Kommunikation werden zunehmend wichtiger. Auch deshalb, weil eine stressige, mehrdimensionale Welt durch die moderne Technologie immer verschiedenere Räume des sich ausprobieren anbietet. Die Experimentierräume brauchen also nichts weiter als eine gemeinsame, respektvolle Metasprache oder auch Bewusstsein, um die verschiedenen Räume bespielbar und lebbar machen zu können. Es wird Zeit, dass sich hier einiges zum Besseren verändert, denn wenn fast > jeder zweite zu erschöpft für ein Privatleben ist, dann stimmt etwas nicht und Kommunikation wird scheitern.

Think about!

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2 Kommentare leave one →
  1. http://world-net-news.com permalink*
    5. Februar 2018 18:35

    IT’S TIME FOR A SERIOUS TALK ABOUT THE SCIENCE OF TECH „ADDICTION“

    Quelle:
    https://www.wired.com/story/its-time-for-a-serious-talk-about-the-science-of-tech-addiction?mbid=social_twitter

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  2. http://world-net-news.com permalink*
    5. Februar 2018 18:36

    In the robot age, are you sure you’re a human?

    Quelle:
    https://www.weforum.org/agenda/2018/01/in-the-robot-age-are-you-sure-youre-a-human

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