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Wie man meditiert?

12. September 2018

„Meditation bedeutet, bei allem was man tut,

völlig aufmerksam zu sein – beispielsweise darauf

zu achten, wie man mit jemandem spricht,

wie man geht, wie man denkt, was man denkt.“

Jiddu Krishnamurti 

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Von Sprache, Worten und dem Leben

3. September 2018

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte.

Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht.

Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste.

Darum achte darauf, dass die Worte stimmen.

Das ist das Wichtigste von allem.“

Konfuzius

Think about!

Wie Kondensstreifen das Klima mit verändern

9. August 2018

Welchen Anteil hat der Luftverkehr mit seinen wolkenbildenden Kondensstreifen an der Klimaveränderung? 

Die Hitzwelle in Deutschland 2018 lässt Politik und Journalismus die tollsten Szenarien und Sündenböcke aufziehen. Da gibt es neben> Klimawandelleugnern, dann die, die auf alles mögliche hinweisen, sich jedoch nicht trauen, ein brisantes Thema anzusprechen. Kondensstreifen!

Die offizielle Seite des > DLR, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat bereits vor mehreren Jahren (2011) auf das Problem der Kondensstreifen am Himmel, erzeugt durch Jet-Emissionen hingewiesen! Hier ist nicht der CO2 Ausstoß das Problem, sondern die entstehenden Wolken!

„Die Kondensstreifen-induzierte Bewölkung bildet die größte Komponente des gesamten Strahlungsantriebs des zivilen Luftverkehrs – damit trägt sie heute stärker zur Erderwärmung in einem Jahr bei als das gesamte bislang von der modernen Luftfahrt ausgestoßene Kohlendioxid im gleichen Zeitraum.“ 

Quelle: Klimaerwärmung durch Kondensstreifen-Zirren, https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10293/427_read-702/#/gallery/1351

Ein weiterer Text auf der Seite von der DLR lautet, > Wie Kondensstreifen das Klima beeinflussen.

„Tragen Kondensstreifen dazu bei, dass sich die Erde weiter aufwärmt? Halten sie gewissermaßen als große Dunstschleier das Licht und die Wärme der Sonne davon ab, wieder von der Erde in den Weltraum zu entweichen?“ 

Quelle: https://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-6632/10891_read-24729/

Fragen über Fragen. Seltsam nur, dass der Journalismus und sonstige Medien hierzu nicht oder nur ganz am Rande berichten! Die Luftfahrtindustrie scheint ein monetäres Schwergewicht, an dem noch ganz andere Branchen hängen. Tourismus, et cetera. Dennoch, das Thema erfährt Beachtung. Mobilitätsforscher wie Andreas Knie fordern, was vielen gar nicht gefallen dürfte, nämlich den Verkehr radikal zu verändern, auch in der Luft!

„Der Mobilitätsforscher Andreas Knie verlangte ein Verbot von Inlandsflügen. Im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ begründete der Professor vom Wissenschaftszentrum Berlin seine Forderung mit der aus seiner Sicht fatalen Wirkung von Flugzeugabgasen auf das Klima.“

Quelle: Experten fordern: Keine neuen Straßen mehr bauen und Inlandsflüge verbieten, https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-experten-fordern-keine-neuen-strassen-mehr.2850.de.html?drn:news_id=912192

Das ganze Gedränge am Himmel, > auf dem Meer durch die Schifffahrt und auf der Erde hat bereits einen Namen, Overtourism. Es wird einfach too much! Nicht nur die Einheimischen leiden, sondern wohl auch das Klima! Und was ist das Klima denn eigentlich nichts anderes als das Klima unter Menschen auf der Erde mit ihrem Klima? Und was, wenn das alles doch> ganz normale Zyklen in sogenannten ‚Megazeiträumen‘ des Klimas auf dieser Erde sind?

„Das gegenwärtige Klima, in dem an den Polen dauernde Kälte herrscht und Eiskappen zyklisch wachsen und schrumpfen, ist in der Erdgeschichte eher die Ausnahme: Nur vier derartige Perioden gab es in den letzten 700 Millionen Jahren seit dem Entstehen der ersten vielzelligen Lebewesen.“

Quelle: Was ist dran an der Heißzeit? https://www.spektrum.de/kolumne/was-ist-dran-an-der-heisszeit/1583654

Was ist dran, am Overtourism, an stylischen Dreckschleudern auf dem Meer, an Wolkenmaschinen am Himmel? Sollten wir, egal ob normale Zyklen oder nicht, nicht unsere Wirtschaftssysteme neu und überdenken?

 

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Politik in Seenot oder wenn Thema Asyl zur Overdosethematik wird

9. Juli 2018

Europa sei in Gefahr. Durch die AfD oder auch den Horst Seehofer von der CSU. Man kümmere sich nicht mehr um ertrinkende Flüchtlinge. Nur noch um Bayern. Wer kümmert sich seit 2015 um Recht und Ordnung und Grenzen? Welcher ‚Dussel‘ ist laut New York Times verantwortlich für mittlerweile das ‚Asylmegadrama‘? Wie ‚bunt‘, ’steif‘ oder ‚blind‘ sind Deutschland oder seine Regierung oder seine Bürger? Alles nur ein thematisches Sommerloch und Überdosierung?

Die aktuellste Wahlumfrage vom 09.07.18 von INSA/YouGov via > wahlrecht.de, dürfte viele Politiker und Bürger, vor allem Journalisten aufhorchen lassen. Die AfD ist bei 17,5 Prozent, vor der einst großen Volkspartei SPD mit 17 Prozent! Wie konnte das passieren, wo doch so viele, so astrein gegen diese AfD, diese ‚Nazis‘ und gleich mit die CSU, Horst Seehofer ‚gebasht‘ haben? Wo doch jeden Tag soviel Gewalt und seit 2015 auch extremer Asylmissbrauch bekannt ist? Was haben viele Medien und Journalisten übersehen? Warum ernten jetzt die konservativen, oder ‚rechten‘ Parteien in Europa, Deutschland Wählerprozente und nicht die ’sozialen, linken‘ Parteien? Ist konservativ klar deutlich besser als zu ‚bunt‘, zu sozial? Was, wenn Grenzkontrollen (nein, keine Nazigrenzkontrollen)  sozialer wirken als ‚alles mal rein, egal wer, wir halten jede Vergewaltigung und überhaupt auch sonstige tägliche Gewalt aus‘? Was wurde aus dem Thema Asylmissbrauch und aus dem Thema Fluchtursachen? Warum werden medial jetzt Seebrücken z.B. via Jan Böhmermann gepusht, wo doch bekannt zu sein scheint, dass ‚keine Flüchtlingsbote auch keine Opfer‘ verursachen, vom sogenannten ‚Schlepperbusiness‘ ganz zu schweigen. Die Rettung muss vor Ort stattfinden, wie Australien gezeigt hat!

Turning back boats may be the most humane response to the migrant crisis

Quelle: https://www.spectator.co.uk/2018/06/turning-back-boats-may-be-the-most-humane-response-to-the-migrant-crisis/amp/?__twitter_impression=true

Machen sich viele Medien leichtfertig mit schuldig, dass immer mehr Menschen lieber konservativ oder eben ‚rechts‘ wählen? Bleiben wir bei ‚rechts‘, denn konservativ (CDU/CSU) scheint ja ebenfalls nicht mehr zu ziehen. Was macht die AfD stark oder lässt immer mehr besorgte Bürger diese Partei wählen? Was weiß Wahlforschung dazu? Wohl nichts, außer regelmäßigen Umfragen. Erklärungsansätze? Aus der Psychologie weiß man, dass Abgrenzung wichtig ist, damit ein gemeinsames Zusammenleben stattfinden kann. Nur ‚buntes Treiben‘ und ‚ozeanische Selbstverschmelzung‘ machen kirre, das kennt jeder, der eine Familie hat oder ständig versucht bei anderen irgendwie ‚anzudocken‘. Ordnung und Grenzen müssen und dürfen also sein. Egal in welchem System? Gelten Ländergrenzen vergleichbar mit  sozialen Grenzen, religiösen Grenzen, et cetera? Was, wenn > soziale Distanz schnell zur > Diskriminierung wird? „Du gehörst auf die Schule, weil du offensichtlich nicht so ‚helle‘ bist, du gehörst in das Viertel, weil du ‚wenig Geld und keinen Job‘ hast. Du nicht zu der Religion, weil diese eben ‚rein‘ bleiben wollen„. Ein großes Thema wie man bemerken kann. Im Hinblick auf gesellschaftliches Zusammenleben (Staat, > Nation, Systemtheorie) ein heftiges Thema. Da leben halt Menschen zusammen, die eine bestimmte Form von Zusammenleben gewählt haben. Ob das dann eine > Kultur ist, schaut euch die verschiedenen Nationen an und bildet euch eine nicht ‚verurteilende‘ Meinung. Wer Bayern nicht mag, weil die sich abgrenzen möchten, braucht sich über den ‚Schwaben-Hass‚ in Berlin nicht wundern. Kulturen und Zusammenleben überall, egal aus welchen Gründen man die ‚einen‘ oder die ‚anderen‘ nicht leiden mag. Der Journalist Augstein, wünscht sich wohl den > ‚Schmelztiegel Deutschland‚ ganz dem Vorbild USA. Kann man mal raushauen, muss man nicht. Besonders dann, wenn die USA nicht gerade mehr als Vorbild dienen. Aber vielleicht meint Augstein ja auch, dass man eine ganz neue Wertekultur schafft, besser und reifer, gebildeter und sozialer, mit Grundeinkommen. Die New York Times sieht die Kanzlerin Frau Merkel schon mal als ‚Dussel‘ .. und Zerstörer von Europa, die mit ihrer ‚blinden offene Grenzen‘ Politik, die Folgen nicht erkannte und nun die Völker den ‚Rechten‘ in die Hände spielt.

Merkel created the conditions that gave the enemies of the European ideal their opening.

The New York Times

Quelle: https://www.heise.de/amp/tp/features/Era-of-blindness-4106140.html?__twitter_impression=true

Ein ganz klarer und kritischer Artikel gegen das Treiben von zu laxer Grenz(en)politik kommt von der Wirtschaftswoche ..

Die Krise der Globalisierung geht auf das Konto einer Elite, die die Kosten der geplatzten Finanzblase den Steuerzahlern aufgebürdet und den Beladenen dieser Welt das Tor zur Einwanderung in den Wohlfahrtsstaat geöffnet hat. Was jetzt nottut, ist eine Rückkehr zur Ordnung der Freiheit.

Quelle: https://www.wiwo.de/politik/deutschland/krise-der-globalisierung-eine-lanze-fuer-den-liberalismus/22743946.html?

Was läuft schief? Warum gehen sich die Leute, Journalisten in Bezug auf das Thema Flüchtlinge gegenseitig an? Warum werden Themen Asylmissbrauch, Gewalt und Fluchtursachen weniger transparenzt gesendet?

Warum werden vor allem die > Fluchtursachen (Krieg, Waffenhandel, Rüstung) vernachlässigt? Liegt es an der veralteten Tradition von ‚teile und herrsche‘, also ‚links‘ und ‚rechts‘? Liegt es an den Medien, die Klickzahlen und Einschaltquoten bedienen müssen um überhaupt noch Geld zu verdienen?

Ein spannender Artikel kommt von dem Magazin Cicero, das Klartext liefert und von der ‚Erfindung der Willkommenskultur‘ berichtet ..

Eine Studie untersucht die Rolle der Medien während der Flüchtlingskrise. Das erschreckende Ergebnis: Die Medien machten sich zum Sprachrohr der politischen Elite und ignorierten die Sorgen der Bevölkerung. Die Folgen sind verheerend, nicht nur für den Journalismus

Quelle: https://www.cicero.de/kultur/medien-und-fluechtlinge-die-erfindung-der-willkommenskultur

Wenn wir alle ehrlich sind, dann geht es in fast allen Kulturen, Nationen, Religionen, Konzernen, Parteien nur um die > Macht. Um ‚ich will am Kuchen mitfressen, da interessieren mich doch die anderen einen scheiß, egal wie assi ich selbst bin‘!

Was hier noch angemerkt sei, es geht vielen Politikern, zum Beispiel dem Bundespräsidenten Herrn Steinmeier, um die Wortwahl, um Disziplin in der Sprache. Das Wort > ‚Asyltourismus‚ sei also zu überdenken, wenn nicht zu ‚unterlassen‘. Wie erklärt man das aufgeklärten Leuten und Journalisten, die ständig davon erfahren und lesen, dass eben auch sogenannte ‚Flüchtlinge oder Asylsuchende‘ mit X-Pässen von einem europäischen Land ins andere reisen? Zum Thema Wortwahl sei angemerkt, dass die UN offiziell das Wort > ‚Bestandserhaltungsmigration‚ zur ’notwendigen‘ Zahl an Einwanderern für alle Länder Europas benutzt. Wie fühlt es sich an, wenn man als ‚Bestand‘ betitelt wird?

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Gefährden Talkshows unser Zusammenleben?

9. Juni 2018

Deutschland leistet sich eine sogenannte Vielfalt an Talkshows. Doch wie vielfältig sind diese Formate und warum gibt es jetzt starke Kritik an den Sendeformaten?

Wer kennt sie nicht, Maischberger, Plasberg, Anne Will, Markus Lanz, et cetera.

Welche > medienpsychologische Funktion haben diese Formate? Sogenannte Medienwirkungsforschung und Mediennutzungsforschung versuchen hier Aufklärung zu finden. Was haben diese Formate mit > Erziehungsjournalismus zu tun? Ein Begriff, der momentan den Begriff > Lügenpresse ersetzt?

Der > deutsche Kulturrat erwähnt eine einjährige Pause für Talksendendungen in Bezug auf Integrationsbemühungen.

Olaf Zimmermann sagte: „Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen, die AfD bundestagsfähig zu machen. Die Spaltung der Gesellschaft hat seit 2015 deutlich zugenommen. Quelle: https://www.kulturrat.de/pressemitteilung/auszeit-ein-jahr-talkpause-im-ersten-und-im-zdf/

Es scheint also, als sei die Kritik des Kulturrates nichts weiter, als die Kritik an der Flüchtlingspolitik im Gesamtbild zum Thema Medien. Das Gesamtbild deutet auf eine Pädagogisierung der Gesellschaft, die allerdings einen Zustrom in dieser Größenordnung nicht wünscht.

Die Erfindung der Willkommenskultur

Eine Studie untersucht die Rolle der Medien während der Flüchtlingskrise. Das erschreckende Ergebnis: Die Medien machten sich zum Sprachrohr der politischen Elite und ignorierten die Sorgen der Bevölkerung. Die Folgen sind verheerend, nicht nur für den Journalismus. Quelle: https://www.cicero.de/kultur/medien-und-fluechtlinge-die-erfindung-der-willkommenskulturcero.de

Legt man den Beigeschmack einer thematischen ‚Islamisierung‘ der Talkshows beiseite, so werden dennoch Fragen zur Machart der Formate deutlich. Bereits 2017 hat der WDR- Rundfunkrat Formate kritisiert:

„hart aber fair“ von und mit Frank Plasberg und „Maischberger“, meinen die Rundfunkräte, setzten „nach wie vor zu häufig auf populistische Reizthemen“.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wdr-rundfunkrat-kritisiert-maischberger-und-plasberg-15308511.html

Es kommen auch Stimmen auf, die die > Produktionsfirmen hinter den Formaten kritisch sehen. Private Produktionsfirmen bei Plasberg, Maischberger und Co. ? Kritik zu ARD und ZDF gibt es auch hier. Frei produzieren ist gut, auf Kosten der Beitragszahler einseitige Formate zu liefern nicht in Ordnung!

Es bleibt ein fahler Beigeschmack von Manipulation vieler TV-Formate.

AngstWiderstand

Bild, Quelle: Wissenschaftsdoku – German Angst, Risiko oder Chance? 3sat.de

Auf heise.de erscheint ein Beitrag zu einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung:

Medienarbeit zur „Flüchtlingskrise“: Überhebliche Pädagogik prägt Information

(…) Die Studie geht erstmals der Berichterstattung zur sogenannten Flüchtlingskrise im Detail nach: Dazu wurden insgesamt weit über 30.000 Medienberichte erfasst – und insbesondere für einen gut zwanzigwöchigen Zeitraum, in dem sich im Jahr 2015 die Ereignisse überschlugen, rund 1.700 Texte analytisch ausgewertet. Im Fokus der innovativen Untersuchung stehen Printleitmedien wie FAZ, SZ, Welt und Bild, über achtzig verschiedene Lokal- und Regionalzeitungen sowie die reichweitestarken Onlinemedien focus.de, tagesschau.de und Spiegel Online.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Medienarbeit-zur-Fluechtlingskrise-Ueberhebliche-Paedagogik-praegt-Information-3780338.html

Es gilt wohl festzuhalten. Menschen, die wegen Krieg (oft durch > Rüstungsexporte ermöglicht) fliehen müssen, um ihr Leben zu schützen, sind Flüchtlinge und bekommen Asyl. Alle anderen Menschen, die auf dieses Boot aufspringen und somit wohl klar Wirtschaftflüchtlinge sind, sollten auch von Medien und Journalismus klar unterschieden werden. Tägliche Gewalt durch sogenannte Flüchtlinge und Asylmissbrauch führen in eine gefährliche Richtung, die klar härteres Vorgehen fordert. Journalismus und TV-Formate können dieses europäische ‚hart werden‘ als Reaktion nur verhindern, wenn sie transparent und nicht stur pädagogisierend, monoton berichten.

Wir vermeiden hier ausdrücklich die politischen Begriffe ‚links‘ und ‚rechts‘, da wir der Meinung sind, dass dies eine sogenannte ‚Teile und Herrsche‘ Politik fördern kann.

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Musk, Döpfner, Die Anstalt, alle üben Kritik am Journalismus. Zeit für Veränderungen!

25. Mai 2018

Die Zeiten für Journalismus und Medienhäuser bleiben gekonnt kritisch. Neben dem Tesla Chef Elon Musk, dem Politsatire Magazin des ZDF Die Anstalt und sogar dem CEO Mathias Döpfner des Springer Imperiums, steigen große Stimmen in die Medienkritik ein.

Vor etwas längerer Zeit wurde noch der Begriff > Lügenpresse benutzt. Seit kürzerer Zeit taucht vereinzelt der Begriff Erziehungsjournalismus wieder auf. Beide Begriffe deuten darauf hin, dass Journalismus bei vielen Menschen kritisch wahrgenommen wird. Woran liegt das und dürfen Medien bzw. die Journalisten in ihrem Job selbst zu Aktivisten werden? Was hat dies alles mit > Neutralität, Professionalität und Rundfunkgebühren zu tun? Welche Coleur, welche subjektiven Einstellungen, welcher Herdentrieb und welche Seilschaften verhindern objektiven Journalismus, der fernab von Politik und Lobbyismus transparent und frei arbeiten kann? Kann Journalismus überhaupt klar, objektiv sein? Wieviel Subjektivität (eigene Meinung, Färbung) darf sein, damit der Leser und Zuschauer > das Objektive gesund lesen und sehen kann? Welche > journalistischen Darstellungsformen sind wichtig? Kann Satire mehr zur Aufklärung und Information beitragen als alle anderen Formen?

Im ZDF deutet die Satire Sendung Die Anstalt regelmäßig auf brisante Themen hin. Die Sendung vom 22. Mai 2018 brachte die Problematik von privaten Medienanbietern und öffentlichem Rundfunk humorvoll ans Licht. Viele sind dankbar, dass es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, ein wichtiger Ausgleich zu oft nerviger durch Werbegelder und Klickzahlen getriebener und finanzierter Tristesse.

Ein weiterer Kritiker zum Thema Journalismus ist der Chef von Tesla, Elon Musk. Ob dieser nun wütend über die Darstellung seiner ‚Pannen‘ in der Produktion ist, oder ob er ernsthafte politische, gesellschaftliche Kritik anbringt, ist hoch interessant. Musk nennt Verlust von Respekt durch Bevölkerung, selbtgefällige > Heuchelei der großen Medien, zunehmend unerhebliche Berichte, Druck Klicks zu machen, Werbeerlöse. Eine weitere Größe, der CEO von Springer, Mathias Döpfner erkennt sogar, > ‚Lüge ist Alltag geworden‚. Die Frage bleibt also, wie Journalismus fernab von Klickzahlen, Einschaltquoten, finaziellem Druck wieder wertvolle Beiträge zur Gesellschaft leisten kann. Sogenannter Angst- und Panikjouranlismus, sind out. Wie wäre es mit mehr Zusammenarbeit statt monetärem, elitärem Konkurrenzdenken? Journalismus geht anders, > Kollektive: Bildet Banden! Die jungen Menschen und nicht nur diese, fordern ganz klar > soziale Organisation zum Thema New Work! Dies gilt auch für den Journalismus! Wann kommt das dort an? Heuchlerische, nervige Unterhaltung und Information war gestern!

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New Work – Arbeitswelt als gefühlter Sozialraum

23. Mai 2018

Immer mehr Stimmen mischen sich zu den Buzzwords Digitalisierung, Automatisierung, Technologisierung, New Work. Diese Stimmen sind kritisch und dies ist mehr als gut so. Das Thema Arbeit wird sich nicht nur in Bezug auf zu erledigende Tätigkeiten verändern, vielmehr geht es um das Leben in modernen, menschlichen Sozialräumen.

Der Großteil unserer Unternehmungen als Menschheit, dreht sich um die Sicherstellung lebenswichtiger Grundbedürfnisse wie Nahrung, Dach über dem Kopf und eine mehr oder weniger notwendige Form von Intelligenz. Zum Thema Intelligenz hat der Physiker und Kybernetiker Heinz von Förster erkannt und kritisch wiedergegeben:

 

Der Großteil unserer institutionalisierten Erziehungsbemühungen hat zum Ziel, unsere Kinder zu trivialisieren. … Da unser Erziehungssystem daraufhin angelegt ist, berechenbare Staatsbürger zu erzeugen, besteht sein Zweck darin, alle jene ärgerlichen inneren Zustände auszuschalten, die Unberechenbarkeit und Kreativität ermöglichen. Dies zeigt sich am deutlichsten in unserer Methode des Prüfens, die nur Fragen zulässt, auf die die Antworten bereits bekannt (oder definiert) sind, und die folglich vom Schüler auswendig gelernt werden müssen. Ich möchte diese Fragen als „illegitime Fragen“ bezeichnen.

Heinz von Foerster

(Quelle: Anti-Aufklärung? Kriegstechnologie?, heise.de)

Wie kann diese Kritik der Erziehung in Bezug zu einer grauen, dystopischen Arbeitswelt gesetzt werden? Was erkennen immer mehr Menschen, wenn es um wertvolle, sinnvolle  und vom monetären Zwang befreite Tätigkeit geht? Der Begriff sinnvoll sei hier neu zu denken! Warum? Hinweise auf den Kreislauf von Rüstung, Krieg, Opfer, Flucht, sogenannte Flüchtlingsindustrie, Politik und Banken. Der Papst kritisiert hierzu erneut die Geschäfte, Finanzierung, vieler Banken. Wie entsteht Leid und wie sinnvoll ist es, in diesem Kreislauf mitzuspielen? Es wird Zeit, weiter gute Fragen zu stellen und auf wichtige Zusammenhänge hinzuweisen, > mehr Liebe im Bankenturm. Der Papst wettert gegen die Finanzwirtschaft. Hat er recht? zeit.de. Top Text, wer sich zum Thema Führungskräfte und Wertekultur in der Banken bzw. der sogenannten Arbeitswelt interessiert. Falls die alten Strukturen nicht liefern werden, den Wandel, so werden dies die jungen Menschen sicherlich schaffen. Immer mehr junge Menschen, nicht nur Millenials, sehen den Wert und Sinn vieler Unternehmen kritisch und fordern, wie auf haufe.de zu lesen > soziale Organisation. Mehr Verantwortung für die Gesellschaft, nicht für Kriege! Es scheint, als haben gefühlte Zustände wie Stress, Druck, Angst zu vielen Menschen die Fähigkeit genommen noch menschlich zu fühlen, gerade in der Arbeitswelt. Funktionieren geht nicht länger, immer weniger haben Bock auf eine krank machende Koexistenz mit einseitig programmierten Maschinen und Menschen! Ausstieg ist notwendig. Fühlen wieder Pflicht, egal was sich damit verdienen lässt oder auch nicht. Toller Beitrag von der Expertin und Buchautorin Svenja Hofert:

Gefühle werden abgeschnitten, ja amputiert

Bis heute wird die Gefühlswelt abschnitten und auch in der Arbeitswelt weitgehend ausgeklammert oder aber in (scheinbare) Inhalte transformiert. Sie werden ausgeblendet, abgeschnitten, amputiert. Wir erziehen mit unserem Bildungssystem – Ausnahmen gibt es! – nach wie vor in erster Linie angepasste Menschen, die sich dem System anpassen und unterwerfen – nicht solche, die dieses gestalten und verändern.

(Quelle: Der Digitalisierungs-Shift: Was passieren würde, wenn wir nicht schlauer denken, sondern tiefer fühlen würden, karriereblog.svenja-hofert.de)

Was kommt also, wenn man unsere Gesellschaft, Kultur, Demokratie betrachtet? Was muß notwendig kommen, wenn wir nicht immer weiter in Stress, Druck und Angst versinken wollen? Eine Art Revolution, eine stille Revolution. Der Film die stille Revolution, u.a. mit dem Neurobiologen Gerald Hüther und dem Benediktinermönch Anselm Grün, zeigt Veränderung.

 

Fangt an euch weiter zu vernetzen, zu bilden, zu hinterfragen. Orientieren wir uns neu, damit eine Zukunft in gemeinsamen Tätig Sein gelebt werden kann.

Think about!

 

 

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