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Die Vertafelung des Landes ist wohl mehr als eine profitable Tafelrunde

7. März 2018

Die Tafel in der Stadt Essen begann damit, bestimmte Menschen nicht mehr zuzulassen. Das Thema hinter der Ausgrenzung von Flüchtlingen ist also mehr als brisant und deutet auf eine Politik hin, die auf ganzer Linie den eigenen, gesetzten Ansprüchen nicht gerecht wird. Asylmissbrauch und zu geringe Renten, sowie Hartz IV Sätze für die Menschen tun ihr übriges und lassen auf elfenbeinturmartige Weltfremdheit einer politischen Klasse hindeuten! Was haben Gewalt und Fluchtursachen in einer Metasicht miteinander zu tun?

Man sollte die Geschichte der > Tafeln in Deutschland kennen, bevor man kritisch über > die Tafel oder auch ‚Almosenökonomie‘, ‚Armutsbusiness‘ oder ‚Vertafelung‘ des Landes spricht. Gegründet, um bedürftigen, in wirklicher Not lebenden Menschen zu helfen. Heute als bessere Resteverwertungsrampe und Schönwetterprojekte vieler karitativer Einrichtungen, Aushängeschilder einer hilfsbereiten ‚Christenheid‘ von Trägern wie Diakonie bis Caritas, die jedoch oft viel zu wenig gegen wirkliche Not oder Fluchtursachen kämpfen?! Lässt es sich damit richtig gut Geld verdienen? Armut und Fluchtursachen, Bomben und Überproduktion von oft überflüssigen Lebensmitteln, ein seltsames Spiel, das sich nötig hat?

Die Tafeln bemerken den Gegenwind und die faule Politik, die abgelaufene, veraltete Haltung zum oft verlogenen ‚wir helfen‘. Wer sind die Leute, die sich als Gönner und Förderer, graue Eminenzen zum Thema Armut aufspielen und ein Imperium an Verteilungsläden für ‚Arme‘ schaffen? Schön, dass es sie gibt, ‚Kirche und Politik, Hand in Hand zum Thema Armut‘. Doch das verkauft und glaubt es sich nicht länger! Auch die > Tafel erkennt die gefährliche Manipulation des Systems zum Thema Armut und Politik, von viel zu niedrigen Hartz IV Sätzen ganz zu schweigen. Bequeme Verteilungsläden, bei denen auch viele Medien wohlig mitfühlen und mitschwingen können, ‚wir helfen‘ und erkennen nicht das wahre Leid? Wo sind Kirche und Politik, wenn es die wahren Fluchtursachen zu erkennen gibt? Der Papst sagt euch im Jahr 2016, was hier mit abespeist wird …

„Warum wollen so viele Regierenden nicht den Frieden? Weil sie vom Krieg leben! Es ist die Waffenindustrie – das ist schwerwiegend! Einige Mächtige verdienen mit der ,Fabrik der Waffen‘, verkaufen Waffen an verfeindete Länder. Das ist die Industrie desTodes.“ de.radiovaticana.va > in world-net-news.com

In keinem anderen Land in Europa ist die Chance in Armut abzurutschen so hoch wie in Deutschland > EurostatDeutschland hat EU-weit höchstes Armutsrisiko bei Arbeitslosigkeit, spiegel.de. Und auch der Paritätische Wohlfahrtsverband schreibt Klartext, denn es läuft nicht so, > wie Politik uns zum Thema vormachen möchte! Der > Sozialstaat unter der sogenannten Groko, SPD und CDU versagt, das wird vielen Menschen und Sozialverbänden immer klarer. Während sich > Dorothee Bärkommende Staatsministerin für Digitales, sich also für Flugtaxis stark macht, dürfen andere sich schon mal wie ‚hungernde Doof KI und unnütze, veraltete Roboter‘ in die Reihe der unnützen Codes und Maschinen einreihen, Suppencode und ein wenig warme Programmierung für alle oder doch nicht?

Egal, Fluchtursachen, bzw. Codierungsursachen zu Kriegen dürften eine extrem sättigende, kalorienreiche Aufklärungsmahlzeit bedeuten! Doch wer traut sich noch diesen Wahnsinn in klarer Programmiersprache aufzuklären? Es werden immer mehr, die sich gesund und bewusst ernähren!

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Starsystem vs. Glockenkurve oder was ist Manipulation von oben?

1. März 2018

Manipulation von oben muß nicht verkehrt oder schlecht sein. Ich beziehe mich in diesem Artikel jedoch auf die  sogenannten ’schlechten, negativen Einflüsse‘ von ‚oben‘. Alles ‚Gute‘ kommt von oben? Ist das so? Und warum hat das sogenannte Model des ‚Starsystem‘ einen besonderen Einfluß auf eine kritische Wahrnehmung von Kultur?

Kultur ist im Wandel. Digitalisierung und/oder Automatisierung scheinen ihren Höhepunkt zu erleben oder erst ‚am richtig durchstarten‘ zu sein. Der Mensch darf bzw. muss mit! Der Mensch als Mittel, nicht als Mittelpunkt einer fremden, gänzlich anderen Realität, Zukunft? Konditionierung via Medien und Werbung via oft privaten TV Medienanstalten für neue, monetäre Evolutionsstufen oder einfach nur ein kybernetischer Übergang zu Science-Fiction, der bereits vor Jahrzehnten irgendwie für viele wahrnehmbar war?

Was bedeutet Kultur im Wandel? Was bedeuten New Work, Automatisierung und Digitalisierung? Welche Rolle spielt das ‚Menschlein‘ in dieser Daten- und Informationssuppe? Wer kann Leben und Kultur, wie einst bekannt noch wirklich wahrnehmen? Welche Sinne sind noch aktiv oder längst durch Stress und Druck deaktiviert worden? Welchen ’natürlichen Zustand‘ kennen Kinder und Erwachsene noch, die in eine Art Matrix virtueller, blinkender Räume ‚verbannt‘ werden? Das Höhlengleichnis lässt grüßen, es gilt die neuen Filterblasen willkommen zu heißen. Bekannte Mainstream Filme wie z.B. Matrix und Klassiker wie Welt am Draht waren nur Trainingspartner für das wohl viel größere Ding, das uns da zu erwarten scheint bzw. uns aufprogrammiert werden soll. Eine wie bisher wohl bekannte ’natürliche Evolution‘ darf wohl neu deffiniert werden. Mit welchen Sinnen nehmen wir wahr oder möchte man, dass wir wahrnehmen? Sind wir nicht längst auf ‚perfekt‘ konditioniert und dem Agenten Smith aus dem Film Matrix näher als uns lieb ist?

Wie ‚perfekt‘ und ‚Heil Hitler‘ ist z.B. Werbung? Was hat ‚dunkle Werbung‘ mit dem Thema Konditionierung auf z.B. ‚funktionierende Roboter, graue Gesellschaft‘ zu tun? > Public Relations und Bernays, wir wissen bescheid! > Momo ist ein weiterer Klassiker, alter Schule! Die Agenten der ‚Zeitbank‘ lassen grüßen. Während in China die totale > Überwachung via Punktesystem geplant ist, sendete der Westen via Hollywood bereits vorbildlich die erschreckende Dystopie, in der sich die Punkte zur Lebenszeitverkürzung eignen. Wie ‚IN TIME‘ bist du? Digitalisierung auch als negative Dystopie!

Finanzwirtschaft und neue Technologien verbesserten das Leben von Millionen Menschen. Wie sieht dies in Zukunft aus? Verbesserungen werden auf allen Feldern gesucht. Wie sieht es mit dem Missbrauch von Fortschritt und Verbesserungen gegenüber dem einzelnen Menschen aus? Was nicht passt wird passend gemacht bzw. programmiert? Ein Stupser von oben? Eigene Evolution nicht erlaubt bzw. gewollt? Immer höher immer mächtiger? Was hat extremer Reichtum mit Kontrolle bzw. Macht und Manipulation zu tun? Menschliche Systeme?

Das sogenannte Starsystem als mächtige 1 Prozent Kontrollprogrammierinstanz

‚The winner takes it all‘. Das sogenannte Starsytem begegnet uns vor allem im Sport oder im Filmgeschäft. Es kann nur wenige ‚Stars‘ geben. Genau dieses System scheinen die meisten Medien zu bedienen. Sei ‚perfekt‘! Dieses System begegnet uns überall, sogar Startups funktionieren so. Alles versucht unter den ‚Sternschnuppen‘ zu sein und sich dann als ‚Star‘ zu etablieren. Wie Hollywood- > Monomythos ist das eigentlich? Es gibt jedoch eine Alternative, sie wird ‚Glockenkurve‘ genannt oder einfach ‚Normalverteilung‘. Leider herrschen wohl > Feudalsystem bzw. Manchester-Kapitalismus, die dem Starsystem gleichen, vor. Doch auch Widerstand gegen das ‚Starsystem‘ macht sich breit! Eine Gruppe Hamburger Schülerinnen machte via Socialmedia auf sich aufmerksam und übte Widerstand gegen die perfekten ‚Konsumschranzen‘ und übertriebenen, blutleeren, künstlichen Formate aus! > „I’m not Heidi’s Girl“ ist der Germanys Next Top Model Protest Song, gegen eine wohl gewollte ‚Vollverblödung‘ durch die Medienindustrie?! Toll, wenn die Ästhetisierung der Gesellschaft solch wunderschönen Protest gegen einen übertriebenen Starkult liefern kann!

Was also tun, gegen eine Gesellschaft in der jeder ein ‚Star‘ sein soll bzw. muss?!

Das System reguliert sich von selbst. Starsysteme, die ‚Perfektion‘ und ‚Elitenzauber‘ vorgaukeln, werden von intelligenten Teilnehmern der ‚Glockenkurve‘ unterwandert und in eine natürlichere, evolutionäre Bahn zurückgeführt. Noch Fragen zu den abgemagerten Supermodels und sonstigen grauen Dystopien?

 

„Starsysteme hungern sich aus – Glockenkurven erneuern sich selbst“

Quelle: Jaron Lanier, in Wem gehört die Zukunft?

Der High-Tech Frieden braucht eine neue Form von Bewusstsein! Rede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels, > Jaron Lanier.

 

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„Everything we teach should be different from machines“

18. Februar 2018

Einer der reichsten Menschen Menschen der Welt, Jack Ma, Gründer von Alibaba spricht Klartext. Warum wir uns nicht wie Maschinen entwickeln dürfen, sondern uns von dieser Taktung unterscheiden dürfen!

Während im Westen immer noch zuviel graue Dystopie gelebt wird, spricht ein sehr reich gewordener Mann aus dem Osten, China auf dem World Economic Forum (WEF, 2018) Klartext.

Alle Welt spricht also immer noch von Wettbewerb und Wachstum. Die negativen Seiten hierzu dürfen viele z.B. durch Burnout, Stress, Druck und Angst ausbaden. Jack Ma erinnert daran, dass wir den Handel nicht als Waffe einsetzen dürfen.

„Nutzt Handel nicht als Waffe“

Quelle: tagesanzeiger.ch

Doch der Handel, der Konsum, die sogenannte Arbeitswelt, scheint für viele leider immer noch ein brutales, vermientes Gebiet zu sein, das zu viele der Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch noch bis zum Ende, mit der Waffe im Anschlag überqueren möchten, da sie in vollen Zügen den Preis für eine eingeredete, suggerierte Perfektion zahlen wollen. Wer oder was, redet den Menschen diese Form von ‚funktionieren müssen wie Maschinen‘ nur ein? Das Marketing für i-Konzerne? Wer bin ich, soll ich sein, ausser ein ‚perfektes‘ Wesen?

Wie effizient, agil, resilient, erfolgreich und konsumfreudig geht in Zukunft?

„Daraus spricht ein tiefes Verlangen nach Authentizität: Man selbst sein zu dürfen und so auch akzeptiert zu werden. Auch noch so viel Massenware mit dem Marketing-i im Namen kann dieses Bedürfnis nicht ersetzen. Dazu kommen eher konventionelle Werte, wie Freizeit und Freunde.“

Quelle: Der Preis fürs „perfekte Leben“, heise.de

Ist es da nicht irgendwie erfrischend, daß es Unternehmer, Menschen wie Jack Ma aus dem Osten gibt, die eine andere Richtung empfehlen? Ist es da nicht verwunderlich, dass sogar die Agentur für Arbeit in ihrer Ausgabe Faktor A (ein Arbeitgebermagazin) eine ’neue Arbeitswelt‘ endlich erkennt oder endlich erkennen muß, ..

„Der Dokumentarfilm „Die Stille Revolution“ zeigt einen Vordenker einer neuen Arbeitswelt, die humaner und dabei produktiver ist. Was können Unternehmer und Führungskräfte von ihm lernen?“

Quelle: faktor-a.arbeitsagentur.de 

Ist es da nicht wunderbar, dass immer mehr Menschen und Forscher die eindeutigen Zusammenhänge zwischen einer sozioökonomischen Angstpolitik und einseitigen, negativen, rein monetären, wirtschaftlichen Interessen entdecken? Angst und üble Führung bzw. einseitige monetäre Ziele oder eben ‚Handel als Waffe‘ darf nicht länger Teil des Systems sein, denn diese Angstpolitik wird und wurde in der Geschichte zu oft  manipulativ eingesetzt.

„Geringe Absicherung, undurchsichtige Institutionen und omnipräsente Altersarmut. Der Sozialstaat provoziert Angst, sagen die Wissenschaftler Sigrid Betzelt und Ingo Bode“

Quelle:  Zum Angstmacher liberalisiert, freitag.de.

 

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Was bedeutet Wahrnehmung? Kommunikation, nur wie?

5. Februar 2018

Allen geht es besser. Transportmittel, schicke immer größer werdende Autos, Häuser, Smartphones und Computer erleichtern das Leben, machen es angenehmer. Doch immer mehr geht es schlechter weil Stress, Druck, Hetze und Gier dem Leben die Ruhe rauben, einen bewussten Fortschritt, leben und genießen zu können.

Sogenannter Fortschritt hat seinen Preis. Evolution ist wohl längst von harter Arbeit auf dem Feld, zu Wischbewegungen über Smartphones oder einem Umgang mit anderen technischen Geräten mutiert. Dieser sogenannte materielle Fortschritt kostet Geld, Kraft, Ideen, Kreativität, Ausdauer, Nerven und bei vielen immer mehr Lebensfreude. In den USA zeigt eine neue Studie, dass immer mehr junge Menschen an Depressionen leiden und dies u.a wohl auch klar in Zusammenhang mit dem Umgang von Smartphones zusammenspielt.

For example, while conducting research for my book on iGen, I found that teens now spend much less time interacting with their friends in person. Interacting with people face to face is one of the deepest wellsprings of human happiness; without it, our moods start to suffer and depression often follows.

Quelle: Smartphones are damaging this generation’s mental health, weforum.org

Überhaupt scheint der Gesundheitsbereich gerade aufzuwachen. Gerade in Bezug auf das Thema Depression, scheint ein weiterer Aspekt immer deutlicher an die Oberfläche zu kommen. Bewusste Ernährung.

Stellen sie sich vor, die Kids und natürlich auch Erwachsene konsumieren Terror, negative Bilder und Sprache via Smartphone und bekommen nun noch Werbung für schlechte Lebensmittel vorgesetzt. Die Kombination schlägt somit wohl doppelt zu, wie neue Forschungen in Bezug auf den Zusammenhang von Ernährung und Depression zeigen können > Eine psychische Störung beginnt im Darm, spektrum.de. Es scheint, als würde die sogenannte, moderne Lebensweise vermehrt in eine Depression führen. Die Frage ist, wie lange Hochglanzbilder aus der Werbung dies noch verbergen können, wenn man erfährt, dass die Welt via Marktforschung oft schlichtweg manipuliert wird oder einfach nur schön geschrieben > Manipulation in der Marktforschung, spiegel.de. Die Leute in der Marktforschung und nicht nur die, sollten sich gelegentlich immer mal wieder fragen, Wer bin ich eigentlich – ohne Alkohol, welt.de?

Stellen wir also die wichtigen Fragen. Ist immer schneller, immer mehr also nichts als veraltete Moneypulation? Welche Werte werden via Smartphone gesendet und konsumiert? Welches Bauchgefühl haben wir, wenn die Menschen oft nur noch oberflächliches, garstiges Zeug kommunizieren? Woher kommt das? Schlechte Inhalte und derbes Gerede gab es bereits vor der Technologisierung. Digitalisierung kann also nicht Schuld an üblem Konsum und Nutzung von Sprache sein. Sinn und Wert?

Der Sinn der Nutzung der Geräte und Maschinen wird im Vordergrund stehen. Der Arbeitgeber wird > Sinnhaftigkeit und Wertigkeit anbieten müssen, alles andere wird abgelehnt werden. Sich abgrenzen können, wird wieder verstärkt nachgefragt. Ruhe und Entschleunigung sowie bewusste, achtsame Kommunikation werden Standard, wobei auch rumblödeln und lachen weiter wichtig bleiben. > Wenn Roboter sprechen könnten, wie würden sie sprechen und über was? Hierzu wird geforscht und es ist spannend zu beobachten, wie sich Kommunikation gerade sensibilisiert oder auch übersensibilisiert. Beispiele zur Sensibilisierung der Sprache zeigen, nicht nur in Berlin, wie aktuell das Thema ist. Da erwischt es harmlose > Gedichte wie Avenidas, sensible Studenten stören sich daran. Zensur oder Sexismus? Roboter würden hierüber wohl lachen, wenn sie gut programmiert sind. Was darf man noch sagen, wie sexistisch wirkt etwas, was ist Kunst und verletzt man jetzt damit jemanden?

Achtsmakeit für den Moment, Sprache, Kommunikation werden zunehmend wichtiger. Auch deshalb, weil eine stressige, mehrdimensionale Welt durch die moderne Technologie immer verschiedenere Räume des sich ausprobieren anbietet. Die Experimentierräume brauchen also nichts weiter als eine gemeinsame, respektvolle Metasprache oder auch Bewusstsein, um die verschiedenen Räume bespielbar und lebbar machen zu können. Es wird Zeit, dass sich hier einiges zum Besseren verändert, denn wenn fast > jeder zweite zu erschöpft für ein Privatleben ist, dann stimmt etwas nicht und Kommunikation wird scheitern.

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Neue Sicht auf unsere veraltete Welt

19. Januar 2018

Immer mehr Menschen und immer mehr Themen rütteln an althergebrachten Strukturen. Von Themen wie Gesundheit über Arbeitszeit bis hin zu Grundeinkommen und modernen Arbeitsformen. In einem sind sich immer mehr Leute einig, so wie bisher wird es nicht weiter funktionieren. Digitalisierung und Automatisierung sind hier durchaus hilfreiche, in den Mittelpunkt gehypte, Randerscheininungen, die einen größeren Wandel in Kultur und Bewusstsein der Menschen begleiten. 

Die wenigsten wissen wohl, dass mehr als 39 Stunden Arbeit in der Woche für die meisten nicht gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden sein sollen. Ein aktueller Artikel beim englischen > The Guardian zeigt dies auf. 28 Stunden die Woche, wie deutsche IG-Metaller dies fordern? …

„Science is on their side: research from the Australian National University recently found that working anything over 39 hours a week is a risk to wellbeing.“ Quelle: The Guardian

Was sollen, nicht nur, die jungen Leute, die in immer öfter überteuerten Mietverhältnissen leben, unsicheren oft prekären Jobs hinterherjagen, tun? Wellbeing ein Trugschluss auf dieser Erde, in dieser Arbeitswelt? Helfen den arbeitenden Zielgruppen mehr Fitness oder Performance, den ollen Hamster unter Leistung zu halten? Perfekt und ohne zu hinterfragen die perfekten Produkte konsumieren? Was Perfektion mit der Jugend oder den Menschen im Konsum- Arbeitsleben gesundheitlich oder auch kulturell anrichten kann, bleibt der Untersuchungs- und Beobachtungseinheit WEF überlassen. Das > WEF sieht Perfektion problematisch, ein Art Epidemie sogar …

„Perfectionism has become a hidden epidemic among young people

… Over the last 50 years, communal interest and civic responsibility have been progressively eroded, replaced by a focus on self-interest and competition in a supposedly free and open market place.“ Quelle: WEF (World Economic Forum)

Ein Artikel der > Wiener Zeitung lässt den Wirtschaftsphilosophen Rahim Taghizadegan zu Wort kommen. Wie viele andere Forscher und Praktiker erkennt er, dass ein enormer Vertrauensverlust durch einseitige, monetäre Ausrichtung der Gesellschaft, durch einseitige, maschinenfreundliche Ausrichtung auf Ökonomie stattfindet. Der Mensch verliert Vertrauen in seine Umgebung, die sich immer mehr starren, effektiven Maschinenstrukturen oder oft übel programmierten Algorithmen angleicht …

„Viele sehen in den vorhandenen Institutionen nur noch eine heuchlerische Fassade, nicht funktionierende Strukturen, die nicht mehr im Sinne der Bevölkerungsmehrheit agieren.“ Quelle: Wiener Zeitung

Was können wir verändern, während andere von digitalem und automatisiertem New Work quatschen? Der Mensch bringt schließlich Lebenszeit in Unternehmen anderer Menschen ein, die mit Produkten oder auch Menschen Geld verdienen. Der dm Gründer Götz Werner, erkennt auf spielraum.xing.com, dass die > Zeiten der Gefolgschaft wirklich vorbei sein sollten und plädiert eben genau für eine konzentrierte Sicht auf Lebenszeit und nicht veraltet auf Arbeitszeit. Schwung, umdenken, neu machen, Sinnhaftigkeit, bis hin zum Thema Grundeinkommen, das den Menschen aus der Zwangsweste, oft unmögliche, Jobs annehmen zu müssen befreien kann. „Arbeite ich unter Druck oder mit Sog?“ Spannende Frage, die G. Werner stellt! Was also bringt die moderne Arbeitswelt, in der wir ständig mitten drin stecken sollen? Werden die modernen Technologien, Programmierungen eine Willensfreiheit, Geist und Selbstfindung unmöglich machen oder ihnen erst zu wahrer Geburt verhelfen. Ein Artikel auf nzz.ch sieht hier eher die negative Seite, > ‚Das autonome Leben in einer freien Gesellschaft könnte dereinst Geschichte sein‘. Positiv oder negativ in die Zukunft schauen? Den Code, die Programmierung anderen überlassen? Was wird aus Errungenschaften wie Demokratie und Menschenrechten? Utopie oder Dystopie, eine duale, womöglich veraltete Sicht, die der Mensch seit Jahrhunderten fährt? Gibt es etwas gesundes und menschliches dazwischen, das ohne Druck und extremem Performance- oder Effiziensdenken existiert? Ich denke und beobachte hierzu, dass viele von uns auf einem guten Weg sind.

 

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Musik dazwischen: Von goldenen Reitern

4. Januar 2018

Wer die Geschichte der Pferdefreunde von > Rohan, aus Herr der Ringe kennt, weiß, dass Musik ein spannendes Instrument sein kann.

 

Folgende Musikstücke können hierzu Freude bereiten, Joachim Witt – Goldener Reiter

Erasure – Lay All Your Love On Me:

weitere Musikstücke, die elegant aus dem Sattel heben, sind zum Beispiel, Codo -DÖF

 

und viele mehr!

 

Think about modern life!

Thema Grundeinkommen aktuell

29. Dezember 2017

Das Thema Grundeinkommen bleibt in Bezug auf eine sich verändernde Welt hoch spannend. Immer mehr Menschen erkennen den Wert einer großen Idee. Was macht der Hightechcluster Deutschland daraus?

Was gibt es zum Thema Grundeinkommen neues zu berichten?

Nachdem sich Frau Nahles (SPD), zum Thema Grundeinkommen auf der re:publica 2017, vor vollem Haus > komplett blamiert hat, findet die SPD womöglich einen Neustart zum Thema. > Berlins regierender Bürgermeister Müller fordert ein solidarisches Grundeinkommen, ebenso wie seine Kollegin > Bätzing-Lichtenthälerdie eine Debatte dazu fordert. Die beiden Politiker befinden sich zum Thema Grundeinkommen in einer starken Runde, welche nicht nur von der Wirtschaft immer stärkere Unterstützung findet. Die Seite > Wirtschaft für Grundeinkommen ist eine spannende Seite, um Argumente von Führungsseite pro Grundeinkommen kennenzulernen. Immer mehr Menschen erkennen in der ungerechten, bürokratischen, starren Welt einen Impuls zum Handeln. So kann und darf der graue Kapitalismus nicht weiter gehen. Der Mensch braucht Freiraum und Handlungsraum, den Grundeinkommen, intelligent umgesetzt, bieten kann. Der > Anlage-Chef der schweizer Bank Credit Suisse fordert als jüngstes Beispiel ein Grundeinkommen, unter anderem auch deshalb, weil er sonst eine Rebellion kommen sieht. Warum auch nicht? Das Geld bleibt im Kreislauf und > es ist finanzierbar. Ebenso alle anderen Argumente, wie zum Beispiel der Mensch werde faul, sind widerlegt. Es bleibt also nur noch eine bestimmte Lobby gegen das Grundeinkommen und hier geht es leider noch um das veraltete Thema Macht, Einfluß und alte Institutionen, die sonst wohl Angst haben an Einfluß zu verlieren, wenn Menschen selbstbestimmt ihren Weg gehen, statt in Wege gedrückt und gepresst zu werden. Während die einen also mit wunderbaren Erben ins Leben starten und sich so gut wie keine Sorgen machen, wollen andere einfach nur ein Grundeinkommen, das ja, wie gesagt im Finanzkreislauf bleibt. > Grundeinkommen, mehr als ein Chancenkonto, das als Ergänzung zum Grundeinkommen gerne dazugehören darf. Die Zukunft bietet einen Menge Raum für Experimente und das sollten wir uns alle gönnen. Denn die Zeiten, in denen zum Beispiel der CDU Politiker Adenauer per Wahlplakat suggerierte > ‚Keine Experimente‚, sind in Zeiten von hoffentlich ernst gemeinten > Experimentierräumen von Seiten Arbeitgebern und Politik doch längst Nachkriegsaussagen.

Wo also kann im Hightechstandort Deutschland, der mit Supercomputern und Exzellenzclustern sämtliche Szenarien durchrechnen kann, das Thema Grundeinkommen, mit intelligenten Varianten, als Feldversuch angegangen werden? Gerade im Zeitalter und Phasenübergang hin zu einer sogenannten digitalen Welt, sollten > Verknüpfungen zu Themen Kryptowährungen und Grundeinkommen ebenfalls untersucht und getestet werden.

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