Skip to content

Automatisierung – der Mensch wird überflüssig

14. Mai 2017

Kostendruck, Effizienz, Gewinnmaximierung, Gier, das sind einige der Wörter, die die Digitalisierung bzw. Automatisierung seit Jahrzehnten vorantreiben. Daneben existiert noch das Wort Transhumanismus, dem viele einflussreiche Big Player angehören. Der Mensch in seiner bisherigen Form droht überflüssig zu werden.

Die Bahn wird wohl > ‚Das Ende der Fahrkarte‘ einläuten, das ist noch harmlos, was in anderen Ländern experimentiert wird, ist noch viel weiter entfernt von ‚arbeitenden Menschen‘, als manch > Transhumanist sich erträumen konnte. Der neue Mensch soll  wohl eine > Mischung aus Technologie und Fleisch werden.

„Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, > spiegel.de

Bilder der ‚Technologie-Zunft‘, wie folgendes u.a., sehen wir momentan verstärkt, scheinbar überall. Der Mensch soll sich schon mal an das gewöhnen, was kommen wird. Wozu eigentlich dann noch Kunden die Bahn fahren? Wozu noch Menschen, der Kapitalismus benötigt diese Spezies immer weniger (siehe oben „Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, spiegel.de).

Warum hören wir bitte immer nur, dass Technologie oder Computersysteme aka. KI oder AI intelligenter werden, der Mensch aber nicht? Dies hat man auf golem.de treffend für einen Wochenüberblick festellen können > Wo bleibt die menschliche Intelligenz?

Was also geschieht und wem nutzt es? Nutzt es bestimmten Konzernen, wie  aus >  ‚warnenden‘ Science-Fiction Filmen bekannt oder auch der Spezies Mensch, die dem evolutionären Treiben mehr oder weniger ‚ ‚bewusst‘ , ‚ausgeliefert‘ ‚ zuschaut?

Auf wired.de, der deutschen Ausgabe des amerikanischen Tech-Jünger-Magazins, nennt man dann auch ‚Brainhacking‘ ganz nebenbei als Erscheinung von ‚Neurokapitalismus‘, na, das klingt ja echt verlockend! Besonders dann, wenn es die Chefin der Wirtschaftswoche Miriam Meckel auf der re:publica 2017 in Berlin anspricht.

„Ein ganz großer Umbruch. .. Vermischung von Mensch und Maschine sei schon längst im Gange. .. in Geräte ‚reindenken‘ … wer es sich leisten kann, erkauft sich neue Fähigkeiten“, et cetera > wired.de, Brainhacking: „Wir bewegen uns auf den Neurokapitalismus zu“

Frau Meckel macht die Kiste jedoch wieder zu und mahnt beunruhigt vor der ‚Strobo-Mind-Society‘, die vor lauter Dauerbeschallung direkt in die Gehirne nicht mehr denken kann.

Ich stelle beunruhigt fest, dass dies viele Menschen der Society auch ohne Technik nicht können.

 

Think about!

 

 

 

Advertisements

Deutscher Pop ist tot – lang lebe Germanistan

6. Mai 2017

Seltsame Wesen geistern über die germanische Pop-Bühne. Neben ‚Toten Hosen‘, die das Wesen Jan Böhmermann schneiden, huschen Youtuber-Tanten aka. Bibi über den Schirm, die mit neuem Musik-Video peinlicher nicht sein können. Daneben dann noch Jan Böhmermann, der den rechten Weg für Xavier Naidoo pflastert. Geile Show und Unterhaltung oder einfach nur Business und nebenbei Aufklärung?

Wer sich im Pop-Business umschaut, wird -wie immer- feststellen können, dass es auch hier nur um ‚Deutungshoheit‘ und Geld geht. Wer sich damit gerade näher beschäftigt, kann nur schmunzeln und dem ganzen > ‚linken und rechten Treiben‘ amüsiert zuschaun.

Beginnen wir mit Jan Böhmermann, einem der hellsten Sterne der satirischen Aufklärung in sogenannten, deutschen Landen, der gerne auch mal > ‚be deutsch‘ fordert. Auch er, gibt mit seinem ‚Alter Ego‘ gerne mal den Hitler.

Ohne Jan Böhmermann hätte Deutschland einen Streiter gegen Erdogan, für die Polizei und für/oder gegen Xavier Naidoo weniger. > Pol1z1stensohn – Jan, vom Planeten Naidoo! Da hilft auch das fantastische, germanische Video für den ‚Bruder des rechten Weges‘ durchaus weiter … ‚Hurensöhne Mannheims‘ … ein kleiner Werbewink in Richtung ‚Alter Ego‘?

Wer jetzt also glaubt, dass > das deutsche, germanische Volksliedgut komplett vor dem satirischen Ausverkauf steht, der darf sich getrost noch das abgefahrenste anhören, was junge, germanische Youtuberinnen aka. Bibi so von sich geben …

Immerhin, die ‚deutsche Volkspresse‘ reagiert besorgt und fragt sich, wie ‚intelligent das Reich noch werden kann‘ oder > ‚ ob intelligentes Leben überhaupt möglich ist‚? Das kleine ‚Anpinkeln‘ von links durch irgendwelche ‚Weichspül-Punks‘ aka. ‚Toten Hosen‘ verkneifen wir uns dann getrost > Campino gegen Böhmermann beim Echo „Lieber uncool sein als ein cooles Arschloch“, spiegel.de.

So liebe Musikfreaks, wenn ihr jetzt noch Fragen in Bezug auf Nazis in Deutschland habt, dann lest das hier > 22 Prozent der hessischen Abgeordneten waren Nazis, welt.de und  Mehr Nazi-Andenken, weitere Vorfälle, tagesschau.de. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Think about!

 

 

 

 

Wenn Arbeit mehr ‚kaputt als gut macht‘

28. April 2017

Deutschland -und auch andere Länder- erlebten und erleben eine wundersame ‚Belastung‘ am sogenannten Arbeitsmarkt. Trotz neuen ‚Rekordzahlen‘ zum Thema Beschäftigungszahlen, scheinen immer mehr Menschen an der momentanen ‚Arbeitswelt‘ zu leiden. Welche Perspektiven gibt es hierzu?

Im April 2017 hat man auf spiegel.de relativ ungewohnte Artikel zum Thema Arbeit lesen können. Man solle wieder ‚härter‘ sein oder ‚es so hinnehmen wie es eben ist‘, wird einem von Schreiberlingen präsentiert. Beispiele hierzu:

  • Und von Seiten des spiegel.de kam noch mehr. Während sich immer mehr Arbeitnehmer, Psychologen, Berater, et cetera alle Mühe geben, in der momentanen, gehetzten und grauen Arbeitswelt noch Sinn zu erkennen, wird munter verkündet, dass es nicht um ‚Sinn und Leidenschaft‘ gehe oder ‚Spaß und Erfüllung‘ nichts mit Arbeit zu tun hätten. ‚Daß ‚Leiden‘ eben dazughöre‘, >Von wegen Lebenssinn und Leidenschaft, Manifest für mehr Ehrlichkeit im Job. Was soll man dazu noch sagen? Lieber > Spaß haben und gut arbeiten!

Kritik an der heutigen Arbeitswelt nimmt rapide zu – großer Teil der Arbeitswelt noch lange nicht ideal für Gesundheit und Leben der Menschen

Folgende spannende Artikel werden zum Wahnsinn der Arbeit empfohlen:

  • Öfter mal ’nein‘ sagen! Auf zeit.de erschienen > Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit. Absolut lesenswert, zur Perversion der Selbstausbeutung und Hingabe an einen sogenannten Arbeitsmarkt ohne Rücksicht auf das eigene ‚Ich‘.

„Von einer existenziellen Notwendigkeit ist sie zur zeitgenössischen Sinnstiftungskategorie Nummer eins avanciert, ohne die sich der Mensch kaum noch denken kann.“ (Quelle: zeit.de, Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit)

  • Auf standard.at erschien ein spannender Artikel mit dem Arbeitspsychologen Johann Beran > Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“ . Das Interview zeigt eine kritische Sicht auf das Thema Digitalisierung. Während sich viele Unternehmen, Menschen wahre Wunder für die Zukunft erhoffen, werden hier negative Punkte wie Zeitdruck, Verdichtung, Kontrollsysteme, Konsum angeführt und zwar Klartext.

„Die Digitalisierung beschleunigt die Restmenschen in Unternehmen noch einmal – sie sind aber relativ leicht zu tauschen, der Pool ist groß genug.“ (Quelle: standard.at, Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“)

  • Viele Menschen erleben täglich die Tricksereien von sogenannten Eliten (> Steuerflucht in gigantischen Ausmaßen und erleben parllel Politik und Nachrichten, die von Rentenangst und kaputten Schulen betroffen sprechen und Zusammenhänge nicht herstellen können oder wollen). Auch Unwahrheiten in anderen Bereichen (z.B. Politik ‚Doktor-Titel Skandal‘, Wirtschaft ‚VW-Abgasskandal‘, et cetera) belasten. Auf heise.de fragt man sich, was eine weltweite Umfrage bedeuten kann > Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr.

„Sorgen vor der Globalisierung, der Innovationsgeschwindigkeit und der zerfallenden gesellschaftlichen Werte würde sich in Angst verwandeln und damit populistische Bewegungen fördern, die in westlichen Demokratien stärker würden.“ (Quelle: heise.de, Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr)

  • Wer sich durch Arbeit, Politik, Wirtschaft und Globalisierung nicht wie im ‚Gefängnis‘ fühlen möchte und die Luft zum Atmen vermisst (Aufkommende Überwachung, zunehmende sinnlose Arbeit, Automatisierung, Druck, Stress, zunehmende Zahlenknechtschaft, et cetera), sollte noch den spannenden Beitrag von Dr. Bernd Slaghuis lesen > „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“. Hier geht es u.a. um fehlende Freiheiten, Kontrolle, fehlende Flexibilität in der Arbeitszeit.

„Sie schmücken ihre Karriereseiten mit Begriffen wie Familienfreundlichkeit, Wertschätzung und Freiheit durch mobiles Arbeiten. Doch innen drin, in den Mauern, ist das Leben für viele Arbeitnehmer selbst in Zeiten von New Work und mobilem Arbeiten immer noch – oder etwa wieder? – ein völlig anderes: …“ (Quelle: xing.com, „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“)

„Deutsche Unternehmen sind auf Effizienz gepolt, nicht auf Innovation. Viele Mitarbeiter klagen, dass man ihre Ideen ignoriert“ (Quelle: welt.de, Die gefährliche Ignoranz in deutschen Chefetagen)

  • Wer sich also fragt, wo die Reise hingeht, sollte sich öfters über das WEF (World Econocmic Forum) schlau machen, denn hier sind so gut wie alle weltweiten großen Konzerne angegliedert. Und gerade hier findet man die spannendsten Sichtweisen, … eben gerade für Konzerne:

Forget coding, we need to teach our kids how to dream, weforum.org

und natürlich die wichtigste Erkenntnis zum Thema Sinn und Freude an der Tätigkeit, genannt Arbeit:

A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work, weforum.org.

„In 1930, the famous economist John Maynard Keynes was predicting that we’d all be working just 15-hour weeks by the year 2030. Yet, since the 1980s, work has only been taking up more of our time, bringing waves of burnouts and stress in its wake.

Meanwhile, the crux of the issue isn’t even being discussed. The real question we should be asking ourselves is: what actually constitutes “work” in this day and age?“

What is “work” anyway?

(Quelle: weforum.org, A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work)

Think about!

 

 

 

Studie – Jugend distanziert sich von negativen News

12. April 2017

Medien und der Journalismus müssen wohl weiterhin verstärkt umdenken. Die Kritik von Seiten der Leser, Konsumenten wird deutlicher und ist durchaus gerechtfertigt. Abseits der Themen ‚Lügenpresse‘ und ‚Fake News‘ darf neu entwickelt und gesendet werden.

Verschiedene Studien zeigen, dass die Konsumenten von den Nachrichten bzw. Medien zunehmend genervt sind, ihnen misstrauen oder sich durch diese einfach nur schlecht informiert fühlen. Dies betrifft private Sendeanstalten ebenso, wie öffentlich-rechtliche Sender.

Auf > heise.de erfährt man von einer europäischen Jugendstudie, die vielen Politikern und Journalisten die Sorgenfalten auf die Stirn treiben dürfte, denn die Prozentzahlen des Misstrauens gegenüber Medien und Politik sind mehr als hoch.

„Generation what?“: Das misstrauische „junge Europa“

Quelle: https://heise.de/-3676106

Und in einem aktuellen Artikel auf > handelsblatt.com, kann man erfreut lesen, was wohl nicht nur die Jugend (Millennials) betrifft …

Millennials
Junge Mediennutzer wollen keine negativen Nachrichten
Aber auch andere, etwas ältere Menschen lassen mal richtig Dampf ab, wenn es um den oft üblen Mist in TV und Nachrichten geht, zum Beispiel der Papst …

Pope Francis: journalism based on gossip and lies a form of terrorism

Und Georg Schramm, ein Kabarettist alter Schule, hat vor Jahren einen super Klartext zum Thema Müll in TV und sonstigen Formaten geliefert …
*
Was stimmt also nicht? Viele Formate und viele einseitige Blickwinkel ohne transparente Lösungsansätze in TV und sonstigen Medien werden für die klüger werdenden und hinterfragenden User einfach ‚zu dumm‘. Medienwissenschaftler erkennen schon länger das Problem der sogenannten > Aufmerksamkeitsökonomie. Einschaltquoten und Klickzahlen scheinen die neuen, alten primitiven Orientierungspunkte in einer flacher werdenden TV- und Medienlandschaft. Und das, obwohl die Digitalisierung viel neues und spannendes zur Aufklärung und Transparenz leisten könnte.
Ein spannender Beitrag wurde auf 3sat zum Thema > ‚German Angst – Risiko oder Chance?‘ gesendet. Hier wurde auch der Zusammenhang Medien, Politik und Angst aufgegriffen und dargestellt.   AngstWiderstandEs bleibt die Hoffnung, daß sich immer mehr Menschen der Gewalt, dem Negativen und den zu oft Angst sendenden Medien entziehen und wirklich neues fordern.

(Bild: Quelle: 3 sat, German Angst – Risiko oder Chance?)

 

Think about!

 

Vertont, verkauft, verblödet – Jan Böhmermann deckt Weichspülwerbepop auf

6. April 2017

Die Werbeindustrie hat sich die Musikindustrie gekrallt. Der Industriepop klingt  öde und peinlich. Was einst für ein gutes Leben gemeint war, kommt inflationär manipulierend und monokultivierend daher und lässt sich nicht mal mehr zu den TV-Formaten ‚Topmodel‘ und ‚Shopping Queen‘ konsumieren. Ein Frauenproblem?

Passend, zum für viele nur noch peinlichen Musikpreis Echo 2018, hat Jan Böhmermann nen Song aus Werbetextschnipseln zusammengestellt und zeigt wie affig und nervig die TV-Werbebranche die Leute, deren Leben und eben ihre Musik konditioniert.

‚Menschen, Leben, Tanzen, Welt‘, so einfach ist J. B’s Aussage. Genial gemacht! Früher war Musik noch Musik, heute wird sie verkauft, an die Werbung. Man nennt den ganzen gleichklingenden Murx auch #Weichspülwerbepop, danke Jan!

 

*

Wer zum Thema Musik wach geblieben ist und sich noch nach alter Schule auskennt, wird klar zu Depeche Mode greifen, die wenigstens noch ‚Spirit‘ in sich tragen und auch noch wichtige Fragen stellen, zum Beispiel: „WHERE S THE REVOLUTION‘?

 

Think about!

 

 

 

Von spannenden Korrekturen in journalistischen Bereichen

28. Januar 2017

Die Themen Lügenpresse und Fake News beschäftigen nicht nur Medienhäuser und ihre Konsumenten. Von Vertrauensverlust bis hin zu Klickzahlenjournalismus über Populismus, Elitejournalismus bis zur Gefahr der Wahlmanipulation, für jeden ist etwas dabei. Sogar für die Gesundheitsprävention sind die Themen wichtig, denn in den USA hat man feststellen können, daß der Wahlkampf und deren Berichterstattung via Medien (TV und Social Media) die Menschen krank machen kann, > American Psychological Association, apa.org.

Welche Entwicklungen gibt es in Deutschland?

Wer sich fragt, warum immer mehr Menschen nicht länger den etablierten Medienhäusern vertrauen, muß tiefer und zurück blicken. Skandale zum Thema ‚Elitenjournalismus‘, > Journalismusforschung:“Ganz auf Linie mit den Eliten“, heise.de, > Leitartikler und Machteliten, heise.de,  Falschmeldungen, > Das seltsame Treiben um das Thema Lügenpresse, world-net-news.com,  durch Mainstreammedien,  Klickzahlen/Werbejournalismus, Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung, golem.de, Einheitsbrei et cetera führen zu wachsender Kritik. Wer Klartext zum Zustand der deutschen Fernsehkultur wünscht, darf sich einen super Beitrag des Kabarettisten aus dem Jahre 2009 von Georg Schramm ansehen:

*

Aktuelles, Verbesserungen, Wandel?

Der Filterblasen Rundfunk aus den sogenannten Elfenbeintürmen mancher Journalisten mit Nähe zur Politik und Wirtschaft und dessen daraus resultierendem Sendungsbewusstsein, deckt sich nicht länger mit dem Lebensgefühl der normalen Menschen. Wo sind die intelligenten, kritischen Medien? Was helfen Talk Shows, > ARD-Ausschuß kritisiert die eigenen Talkshows, derwesten.de, die zu wenig kritisch und unabhängig zu talken scheinen? > Werbeterror, Ellenbogengesellschaft, Stress, Hetze und einseitig gelenkte, selbstoptimierende, zelebrierende Werbung, sollen so journalistische Qualitätsstandards und wichtige, kritische Themen und Fragen Platz im Programm finden? Sieht so modernes Sendungsbewusstsein aus?

Korrekturen hin zur ‚wahren‘ Aufklärung? Ein ‚Correctiv‘ das tiefer geht als nur ‚correctiv‘ berichten zu wollen?

Die Themen ‚Lügenpresse‘ und ‚Fake News‘ führen also auch zum Thema ‚Lösungen‘, ‚Verbesserungen‘. Welche ‚Korrekturen‘ des ‚MS Dampfers‘ können von den Menschen (Journalismus, Politik, Ökonomie, Konsumenten) angegangen werden, um Journalismus Richtung Bildung und transparenter Aufklärung zu fördern?

Unglückliche -die Wortwahl betreffende- wohl hoffentlich gut gemeinte Versuche gibt es, wobei man sich von Vorschlägen, von Menschen aus der Politik doch lieber schnell verabschieden sollte. Das sogenannte ‚Wahrheitsministerium‘ aka. ein Vorschlag unter dem Namen > ‚Abwehrzentrum gegen Desinformation‘, sollte lieber in der Versenkung bleiben, bzw. zivilorganisatorisch umbenannt werden. Wer sich mit > George Orwell und 1984 auskennt, weiß warum.

Das Problem ‚Fake News‘ ist jedoch kein ‚Fake‘ und irgendwie sollte man auf die manipulierenden Unwahrheiten reagieren. Dies gilt in Bezug auf eine Reaktion zur kritischen Beobachtung der Medien (TV, Zeitungen und online Zeitungen, News) und der sogenannten sozialen Medien wie z.B. Facebook oder Twitter.

Facebook z.B. unternimmt gut gemeinte Versuche mit Arvato um gefakten und manipulierenden Inhalt zu bekämpfen. Leider scheinen die Mitarbeiter von Arvato, einer Bertelsmann Tochter, damit > überfordert. Wer kann es besser oder wen kann sich Facebook noch als Unterstützung gegen ‚Fake News‘ mit an Bord holen? Da wäre zum Beispiel das journalistische Portal Correctiv, das sich u.a. mit Beiträgen zu Krankenhauskeimen beschäftigt, > Correctiv und Plusminus müssen sich bei Berichten zu angeblich unhygienischen Krankenhäusern korrigieren, meedia.de. Die Jungs und Mädels des Portals Correctiv meinen es bestimmt gut, allerdings sind die Geldgeber und andere Kleinigkeiten doch einen näheren Blick wert > Facebook-„Wahrheitsprüfer“ Correctiv verstrickt sich in Widersprüche, heise.de.

Und jetzt?

‚Bad News aka. Fake News‘ in ihrem gewollt, manipulierenden Sinn gehören aufgedeckt und auch ‚bekämpft‘, ‚Hate News‘ sowieso. Alles andere wäre > Satire und gehört damit auch gekennzeichnet. Nur so entsteht auch Bildung und Aufklärung, wie wir es auch durch unsere GEZ Sender (Die Anstalt, ZDF), Gott sei Dank, auch erleben dürfen. Weitere wichtige Akteure im Spiel wären die Journalisten selbst, die hoffentlich erkennen, an welche Arbeitgeber sie sich oft verkaufen. Auch das Thema Medienkritik muß ein politisches, transparentes und bildungsrelevantes Thema sein und nicht einseitig besetzt werden, > Was ist Medienkritik und warum ist sie wichtig?, bpd.de.

Think about!

 

 

Trump vs. Merkel oder vom Zeichentrickfilm der Superhelden

18. Januar 2017

Trump als neuer Präsident der USA ist ab Ende Januar 2017 am Start. Neue, alte Zeichen gegen alte, neue europäische Werte? Was kann der erhobene Zeigefinger Boy gegen die vertraute Rauten Mutti ausrichten? Oder gibt es am Ende noch ein Happy End und eine enge Kooperation?

Wem es noch nicht aufgefallen ist, es wird auffallen. Was bei Bundeskanzlerin Merkel auffällt, fällt auch bei Präsident Trump auf. Zeichen. Zeichen der Macht oder auch der Unsicherheit. Der eine mit wilden Gestikulationen der Hände, die andere mit ruhiger, störrischer Handhaltung.

Trump mit überwiegend erhobenem Zeigefinger, Merkel mit der bekannten Raute

Was kann der ‚erhobene Zeigefinger‘ bedeuten? Auf > qz.com hat man sogenannte Körpersprache Profis zu einem Foto rangelassen und was rauskam, überrascht nicht sonderlich:

“It’s like he’s very angry. It’s very interesting,” says Glass. “The first one, his finger is pointing up, and he’s saying, ‘let me tell you something’, that’s like a yell. The second one, he’s super angry. This is the ultimate anger.”, qz.com

Irgendwas mit ‚deutlich‘ und ‚Macht‘ wahrscheinlich. Ein wenig nach vorne, aggressiv vielleicht, Trump eben. Aber was der Trump kann, kann unsere Frau Merkel schon lange. Geht wahrscheinlich weniger in die nach vorne Richtung, eher in die Richtung Beständigkeit, Ruhe, Distanz, die > Merkel-Raute:

„Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist interpretierte die Merkel-Raute in Anspielung an Tolkiens Der Herr der Ringe als magischen und gefährlichen Ring: „One ring to rule them all“. „In der Raute liegt die Kraft“ titelte Die Welt auf der Frontseite und wies darauf hin, dass die Raute als Botschaft für sich stehe, für Ruhe und Kraft einer Bundeskanzlerin. Es bedürfe keines weiteren Textes.“ de.wikipedia.org, Stand 18.01.17

 

Weitere Erkenntnisse von Bedeutung möglich?

Bei soviel Zeichentrickfilm und Superhelden Haltungen, ist es natürlich naheliegend, daß man sich mit Superhelden beschäftigt, nur um zu erkennen, daß diese aggressiv machen können. Das liest man z.B. auf stern.de > Superhelden machen Kinder aggressiv.

Oder aber die politische Superbranche macht die Konsumenten aka. Bürger krank, auch möglich. In den USA hat der irritierende, nervige Wahlkampf die Menschen krank gemacht, wie auf welt.de zu sehen > Wahlkampf macht US-Amerikaner krank.

Bei soviel ‚Zeichen‘ muß man natürlich aufpassen, daß man nicht manipuliert wird. Aber wer noch Superkräfte hat und sich von den ernsten Comicfiguren nicht designen lässt, darf auf eine mögliche Verschmelzung des ‚erhobenen, potenten Zeigefingers‘ und der ‚Merkel-Raute‘ hoffen. Bis dahin, viel Spaß an der Politik!

*

(Minute 2:40 für Kenner der Zeichenkunde)

 

Think about!

 

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: