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Unsere Zukunft wird anders – mentaler Wandel

11. Juni 2017

Seit längerer Zeit sind Digitalisierung und New Work oder auch Arbeiten 4.0 als sogenannte Buzzwords im täglichen Umlauf. Alles dreht sich um das Thema Arbeit, was sie mit uns macht und was sie uns als Menschen und Individuen bringen mag. Wir leben in spannenden Zeiten, ein Phasenumbruch, wie schon so oft in der Menschheitsentwicklung, kann kritisch beobachtet werden.

Der Sinn von Arbeit dürfte jedem mehr oder weniger klar sein. In erster Linie diente und dient Arbeit dem Überleben hier auf unserem Planeten. Grundbedürfnisse müssen bedient, wollen gestillt werden. Dazu gehört es, sich zu bewegen, Häuser zu bauen, Nahrung zu erzeugen, für einander da zu sein, et cetera. Der Sinn von Arbeit scheint hier noch klar erkennbar. Heute jedoch, kann man eine monetäre, Status überzogene, zunehmende ‚Glorifizierung‘ und ‚Missbrauch‘ des Begriffes Arbeit erkennen, der für immer mehr Menschen in > Selbstausbeutung endet. Ein Beitrag auf zeit.de, > Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit, nimmt den täglichen Irrsinn unter die Lupe und erkennt Lügenmärchen, Effizienzwahn und Befristungen im Mitarbeiterkarussell. Die Menschen verlieren zunehmend den Bezug zu ihrer Tätigkeit, da kann die Politik noch so viel von steigenden Beschäftigungszahlen schwärmen, man weiß längst wie sich Zahlen zusammensetzen und wie getrickst wird, tagesschau.de > Was die offizielle Statistik verbirgt.

Auch die momentane Entwicklung in Bezuf auf Künstliche Intelligenz und Roboter, die uns die Arbeit erleichtern bzw. wegnehmen wird, scheint die Menschen noch strenger in das tägliche Karussell zu zwängen. Wollen wir so gehetzt leben, > fremdbestimmt von mächtigen Konzernen und deren monetären, effizienten Algorithmen, die dabei sind den ‚veralteten‘ Menschen zu ersetzen? Wer sind diese Konzerne oder besser gesagt, die Menschen dahinter? Welche > Macht haben sie und welche Ziele? Dem > Menschen dienen, mit Hilfe von Technik, wie Tim Cook von Apple es jetzt erkennt oder doch eher die ‚dunkle Seite‘?

„Vor dem Zeitpunkt hatte ich nie einen Führer mit solcher Leidenschaft getroffen, oder eine Firma mit einer solch klaren und überzeugenden Aufgabe: der Menschheit zu dienen.“ heise.de, Tim Cook: Bei Apple fand ich den Sinn des Lebens

Was können westliche Länder noch ausrichten, wenn ein Milliardenmarkt wie China jetzt den nächsten Schritt in Erziehung von Menschen mit Hilfe von Technologie macht? Science-Fiction Filme werden längst wahr und der Klassiker aller dystopischen Filmen 1984, könnte ruckzuck keine filmische Warnung mehr sein.

Komplette Überwachung und Scoring nach ‚guten und schlechten Taten‘

„Das gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit, das gibt es noch nirgendwo auf dem Erdball“, sagt der Pekinger Professor. „Wir sind die Ersten! Aufregend ist das.“ sueddeutsche.de, Chinas digitaler Plan für den besseren Menschen

Ganz so übel und gefährlich kontrolliert, muss es aber nicht sein! Wenn an dem positiven Menschenbild der > Transhumanisten etwas dran ist, dann dürfte der Phasenübergang der Menschheit von einem mentalen Wandel begleitet werden. Dieser mentale Wandel erkennt eine von vielen Konzernen falsche, monetäre Propaganda und wendet sich davon ab. Die Hinwendung zur eigenen Entwicklung als Individuum wird wieder stärker und notwendig, um nicht im falschen Karussell mitzuleiden. Folgender Beitrag auf zukunftsinstitut.de sei hierzu empfohlen > Mindshift: Warum der mentale Wandel der eigentliche Zukunftswandel ist.

 

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Frau Nahles und das Thema Grundeinkommen @ re:publica 2017

18. Mai 2017

Auf der re:publica 2017 hat sich die deutsche Arbeitsministerin Frau Nahles (SPD), gut eine Stunde dem Thema Grundeinkommen gewidmet. Dabei muß Frau Nahles positiv angerechnet werden, dass sie sich überhaupt in ‚die Höhle des Löwen‘ wagte und sich, wenn auch mehr oder weniger gut vorbereitet, von ihrer ‚doch sehr eigenen‘ Sicht zum Thema hat leiten lassen.

Während die Zuhörer im übervollen Saal zu ca. 90 Prozent pro Grundeinkommen waren, was deutlich am ausbleibenden Applaus und den kritischen Blicken zu sehen war, zeigte Frau Nahles deutlich, dass sie nichts vom Grundeinkommen halte. Dies unterstrich sie, ohne auch nur die Vorteile hierzu zu würdigen und mit einer sehr persönlichen ‚ICH‘ – Note. Die Arbeitsministerin schien allerdings den Ernst der Lage zu erkennen und hatte eine Art Alternative im Gepäck, das sogenannte ‚Startguthaben‘, was immerhin ein erster Schritt in Richtung Grundeinkommen sein könnte. Rechnet man z.B. 40 Arbeitsjahre durch einmalig 20000 Euro ‚Startguthaben‘, dann wären das in etwa immerhin stolze 41,67 Euro monatlich, pro arbeitenden Menschen.

Auf der Seite von re:publica 2017 wurde die Debatte > folgend vorgestellt:

„Beschreibung: 

Mit dem Weißbuch „Arbeiten 4.0“ liegen ein Jahr nach der #rpTEN konkrete Vorschläge vor, wie die Zukunft der Arbeitswelt gestaltet werden kann. Eine wichtige Frage aus dem Dialogprozess: Wie können wir Menschen bei Umbrüchen und Veränderungen im Arbeitsleben stärker unterstützen? Die bloße Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen ist als Antwort darauf zu einfach, findet Andrea Nahles. Stattdessen: ein individuelles, öffentlich finanziertes Guthaben, das selbstbestimmte Auszeiten erlaubt, zum Beispiel für Weiterbildung oder eine Gründung. Wie ein solches Persönliches Erwerbstätigenkonto aussehen kann? Diskutieren Sie mit Bundesministerin Andrea Nahles!“

Das Video mit der Debatte zum Thema auf der re:publica 2017:

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Kritikpunkte an Frau Nahles:

  • es fehlt eine Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten zum Thema! (Unglaublich, dass ein Hightechstandort und eine Wissenshochburg wie Deutschland dies nicht liefern kann)
  • Finanzierbarkeit. Längst machbar, > finanzierbar. Wer sich zum Thema Finanztransaktionssteuer und Mikrosteuer auskennt, weiß wie einfach das zu machen wäre. Seltsam, dass Politik in Europa > hier so lange braucht! Erinnert an > Thema Steuerflucht, das Europa ca. 1000 Milliarden Euro pro Jahr kostet, auch ein Punkt, den Politik, dezent, so gut wie nicht erwähnt. Zusammenhänge nicht erwünscht? Oder > nicht gewollt?
  • Menschen. Frau Nahles übersieht als Sozialdemokratin den menschlichen Kontext komplett. Hätte sie sich hierzu schlau gemacht und nachgeschaut, was in Deutschland zum Thema schon läuft, dann wäre ihr ‚ICH … bin dagegen‘ ein wenig mehr in Richtung ‚WIR‘ können das ändern. Beispiele hierzu: Das Mega Projekt > Mein Grundeinkommen in Berlin, die Jungs und Mädels (Firmenchefs/innen) von > Wirtschaft für Grundeinkommen, die Akteure des WEF (World Economic Forum) > Why we should all have basic income. Auch die Aufklärungs und Bildungsinstanz Nr. 1 in Deutschland, Die Anstalt, ZDF, adelt das Thema Grundeinkommen in bekannter, kritischer und sachlicher Zusammenfassung: Sendung vom 16.5.2017

Wer also noch Fragen zum politischen System hat, der darf sich das Video mit Frau Nahles und das Video von Die Anstalt in Ruhe anschaun und staunen. Ansonsten gilt auch für die Arbeitsministerin Frau Nahles (SPD) …

WEF

Text, Bild > WEF.

 

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Automatisierung – der Mensch wird überflüssig

14. Mai 2017

Kostendruck, Effizienz, Gewinnmaximierung, Gier, das sind einige der Wörter, die die Digitalisierung bzw. Automatisierung seit Jahrzehnten vorantreiben. Daneben existiert noch das Wort Transhumanismus, dem viele einflussreiche Big Player angehören. Der Mensch in seiner bisherigen Form droht überflüssig zu werden.

Die Bahn wird wohl > ‚Das Ende der Fahrkarte‘ einläuten, das ist noch harmlos, was in anderen Ländern experimentiert wird, ist noch viel weiter entfernt von ‚arbeitenden Menschen‘, als manch > Transhumanist sich erträumen konnte. Der neue Mensch soll  wohl eine > Mischung aus Technologie und Fleisch werden.

„Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, > spiegel.de

Bilder der ‚Technologie-Zunft‘, wie folgendes u.a., sehen wir momentan verstärkt, scheinbar überall. Der Mensch soll sich schon mal an das gewöhnen, was kommen wird. Wozu eigentlich dann noch Kunden die Bahn fahren? Wozu noch Menschen, der Kapitalismus benötigt diese Spezies immer weniger (siehe oben „Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, spiegel.de).

Warum hören wir bitte immer nur, dass Technologie oder Computersysteme aka. KI oder AI intelligenter werden, der Mensch aber nicht? Dies hat man auf golem.de treffend für einen Wochenüberblick festellen können > Wo bleibt die menschliche Intelligenz?

Was also geschieht und wem nutzt es? Nutzt es bestimmten Konzernen, wie  aus >  ‚warnenden‘ Science-Fiction Filmen bekannt oder auch der Spezies Mensch, die dem evolutionären Treiben mehr oder weniger ‚ ‚bewusst‘ , ‚ausgeliefert‘ ‚ zuschaut?

Auf wired.de, der deutschen Ausgabe des amerikanischen Tech-Jünger-Magazins, nennt man dann auch ‚Brainhacking‘ ganz nebenbei als Erscheinung von ‚Neurokapitalismus‘, na, das klingt ja echt verlockend! Besonders dann, wenn es die Chefin der Wirtschaftswoche Miriam Meckel auf der re:publica 2017 in Berlin anspricht.

„Ein ganz großer Umbruch. .. Vermischung von Mensch und Maschine sei schon längst im Gange. .. in Geräte ‚reindenken‘ … wer es sich leisten kann, erkauft sich neue Fähigkeiten“, et cetera > wired.de, Brainhacking: „Wir bewegen uns auf den Neurokapitalismus zu“

Frau Meckel macht die Kiste jedoch wieder zu und mahnt beunruhigt vor der ‚Strobo-Mind-Society‘, die vor lauter Dauerbeschallung direkt in die Gehirne nicht mehr denken kann.

Ich stelle beunruhigt fest, dass dies viele Menschen der Society auch ohne Technik nicht können.

 

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Deutscher Pop ist tot – lang lebe Germanistan

6. Mai 2017

Seltsame Wesen geistern über die germanische Pop-Bühne. Neben ‚Toten Hosen‘, die das Wesen Jan Böhmermann schneiden, huschen Youtuber-Tanten aka. Bibi über den Schirm, die mit neuem Musik-Video peinlicher nicht sein können. Daneben dann noch Jan Böhmermann, der den rechten Weg für Xavier Naidoo pflastert. Geile Show und Unterhaltung oder einfach nur Business und nebenbei Aufklärung?

Wer sich im Pop-Business umschaut, wird -wie immer- feststellen können, dass es auch hier nur um ‚Deutungshoheit‘ und Geld geht. Wer sich damit gerade näher beschäftigt, kann nur schmunzeln und dem ganzen > ‚linken und rechten Treiben‘ amüsiert zuschaun.

Beginnen wir mit Jan Böhmermann, einem der hellsten Sterne der satirischen Aufklärung in sogenannten, deutschen Landen, der gerne auch mal > ‚be deutsch‘ fordert. Auch er, gibt mit seinem ‚Alter Ego‘ gerne mal den Hitler.

Ohne Jan Böhmermann hätte Deutschland einen Streiter gegen Erdogan, für die Polizei und für/oder gegen Xavier Naidoo weniger. > Pol1z1stensohn – Jan, vom Planeten Naidoo! Da hilft auch das fantastische, germanische Video für den ‚Bruder des rechten Weges‘ durchaus weiter … ‚Hurensöhne Mannheims‘ … ein kleiner Werbewink in Richtung ‚Alter Ego‘?

Wer jetzt also glaubt, dass > das deutsche, germanische Volksliedgut komplett vor dem satirischen Ausverkauf steht, der darf sich getrost noch das abgefahrenste anhören, was junge, germanische Youtuberinnen aka. Bibi so von sich geben …

Immerhin, die ‚deutsche Volkspresse‘ reagiert besorgt und fragt sich, wie ‚intelligent das Reich noch werden kann‘ oder > ‚ ob intelligentes Leben überhaupt möglich ist‚? Das kleine ‚Anpinkeln‘ von links durch irgendwelche ‚Weichspül-Punks‘ aka. ‚Toten Hosen‘ verkneifen wir uns dann getrost > Campino gegen Böhmermann beim Echo „Lieber uncool sein als ein cooles Arschloch“, spiegel.de.

So liebe Musikfreaks, wenn ihr jetzt noch Fragen in Bezug auf Nazis in Deutschland habt, dann lest das hier > 22 Prozent der hessischen Abgeordneten waren Nazis, welt.de und  Mehr Nazi-Andenken, weitere Vorfälle, tagesschau.de. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

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Wenn Arbeit mehr ‚kaputt als gut macht‘

28. April 2017

Deutschland -und auch andere Länder- erlebten und erleben eine wundersame ‚Belastung‘ am sogenannten Arbeitsmarkt. Trotz neuen ‚Rekordzahlen‘ zum Thema Beschäftigungszahlen, scheinen immer mehr Menschen an der momentanen ‚Arbeitswelt‘ zu leiden. Welche Perspektiven gibt es hierzu?

Im April 2017 hat man auf spiegel.de relativ ungewohnte Artikel zum Thema Arbeit lesen können. Man solle wieder ‚härter‘ sein oder ‚es so hinnehmen wie es eben ist‘, wird einem von Schreiberlingen präsentiert. Beispiele hierzu:

  • Und von Seiten des spiegel.de kam noch mehr. Während sich immer mehr Arbeitnehmer, Psychologen, Berater, et cetera alle Mühe geben, in der momentanen, gehetzten und grauen Arbeitswelt noch Sinn zu erkennen, wird munter verkündet, dass es nicht um ‚Sinn und Leidenschaft‘ gehe oder ‚Spaß und Erfüllung‘ nichts mit Arbeit zu tun hätten. ‚Daß ‚Leiden‘ eben dazughöre‘, >Von wegen Lebenssinn und Leidenschaft, Manifest für mehr Ehrlichkeit im Job. Was soll man dazu noch sagen? Lieber > Spaß haben und gut arbeiten!

Kritik an der heutigen Arbeitswelt nimmt rapide zu – großer Teil der Arbeitswelt noch lange nicht ideal für Gesundheit und Leben der Menschen

Folgende spannende Artikel werden zum Wahnsinn der Arbeit empfohlen:

  • Öfter mal ’nein‘ sagen! Auf zeit.de erschienen > Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit. Absolut lesenswert, zur Perversion der Selbstausbeutung und Hingabe an einen sogenannten Arbeitsmarkt ohne Rücksicht auf das eigene ‚Ich‘.

„Von einer existenziellen Notwendigkeit ist sie zur zeitgenössischen Sinnstiftungskategorie Nummer eins avanciert, ohne die sich der Mensch kaum noch denken kann.“ (Quelle: zeit.de, Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit)

  • Auf standard.at erschien ein spannender Artikel mit dem Arbeitspsychologen Johann Beran > Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“ . Das Interview zeigt eine kritische Sicht auf das Thema Digitalisierung. Während sich viele Unternehmen, Menschen wahre Wunder für die Zukunft erhoffen, werden hier negative Punkte wie Zeitdruck, Verdichtung, Kontrollsysteme, Konsum angeführt und zwar Klartext.

„Die Digitalisierung beschleunigt die Restmenschen in Unternehmen noch einmal – sie sind aber relativ leicht zu tauschen, der Pool ist groß genug.“ (Quelle: standard.at, Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“)

  • Viele Menschen erleben täglich die Tricksereien von sogenannten Eliten (> Steuerflucht in gigantischen Ausmaßen und erleben parllel Politik und Nachrichten, die von Rentenangst und kaputten Schulen betroffen sprechen und Zusammenhänge nicht herstellen können oder wollen). Auch Unwahrheiten in anderen Bereichen (z.B. Politik ‚Doktor-Titel Skandal‘, Wirtschaft ‚VW-Abgasskandal‘, et cetera) belasten. Auf heise.de fragt man sich, was eine weltweite Umfrage bedeuten kann > Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr.

„Sorgen vor der Globalisierung, der Innovationsgeschwindigkeit und der zerfallenden gesellschaftlichen Werte würde sich in Angst verwandeln und damit populistische Bewegungen fördern, die in westlichen Demokratien stärker würden.“ (Quelle: heise.de, Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr)

  • Wer sich durch Arbeit, Politik, Wirtschaft und Globalisierung nicht wie im ‚Gefängnis‘ fühlen möchte und die Luft zum Atmen vermisst (Aufkommende Überwachung, zunehmende sinnlose Arbeit, Automatisierung, Druck, Stress, zunehmende Zahlenknechtschaft, et cetera), sollte noch den spannenden Beitrag von Dr. Bernd Slaghuis lesen > „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“. Hier geht es u.a. um fehlende Freiheiten, Kontrolle, fehlende Flexibilität in der Arbeitszeit.

„Sie schmücken ihre Karriereseiten mit Begriffen wie Familienfreundlichkeit, Wertschätzung und Freiheit durch mobiles Arbeiten. Doch innen drin, in den Mauern, ist das Leben für viele Arbeitnehmer selbst in Zeiten von New Work und mobilem Arbeiten immer noch – oder etwa wieder? – ein völlig anderes: …“ (Quelle: xing.com, „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“)

„Deutsche Unternehmen sind auf Effizienz gepolt, nicht auf Innovation. Viele Mitarbeiter klagen, dass man ihre Ideen ignoriert“ (Quelle: welt.de, Die gefährliche Ignoranz in deutschen Chefetagen)

  • Wer sich also fragt, wo die Reise hingeht, sollte sich öfters über das WEF (World Econocmic Forum) schlau machen, denn hier sind so gut wie alle weltweiten großen Konzerne angegliedert. Und gerade hier findet man die spannendsten Sichtweisen, … eben gerade für Konzerne:

Forget coding, we need to teach our kids how to dream, weforum.org

und natürlich die wichtigste Erkenntnis zum Thema Sinn und Freude an der Tätigkeit, genannt Arbeit:

A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work, weforum.org.

„In 1930, the famous economist John Maynard Keynes was predicting that we’d all be working just 15-hour weeks by the year 2030. Yet, since the 1980s, work has only been taking up more of our time, bringing waves of burnouts and stress in its wake.

Meanwhile, the crux of the issue isn’t even being discussed. The real question we should be asking ourselves is: what actually constitutes “work” in this day and age?“

What is “work” anyway?

(Quelle: weforum.org, A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work)

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Studie – Jugend distanziert sich von negativen News

12. April 2017

Medien und der Journalismus müssen wohl weiterhin verstärkt umdenken. Die Kritik von Seiten der Leser, Konsumenten wird deutlicher und ist durchaus gerechtfertigt. Abseits der Themen ‚Lügenpresse‘ und ‚Fake News‘ darf neu entwickelt und gesendet werden.

Verschiedene Studien zeigen, dass die Konsumenten von den Nachrichten bzw. Medien zunehmend genervt sind, ihnen misstrauen oder sich durch diese einfach nur schlecht informiert fühlen. Dies betrifft private Sendeanstalten ebenso, wie öffentlich-rechtliche Sender.

Auf > heise.de erfährt man von einer europäischen Jugendstudie, die vielen Politikern und Journalisten die Sorgenfalten auf die Stirn treiben dürfte, denn die Prozentzahlen des Misstrauens gegenüber Medien und Politik sind mehr als hoch.

„Generation what?“: Das misstrauische „junge Europa“

Quelle: https://heise.de/-3676106

Und in einem aktuellen Artikel auf > handelsblatt.com, kann man erfreut lesen, was wohl nicht nur die Jugend (Millennials) betrifft …

Millennials
Junge Mediennutzer wollen keine negativen Nachrichten
Aber auch andere, etwas ältere Menschen lassen mal richtig Dampf ab, wenn es um den oft üblen Mist in TV und Nachrichten geht, zum Beispiel der Papst …

Pope Francis: journalism based on gossip and lies a form of terrorism

Und Georg Schramm, ein Kabarettist alter Schule, hat vor Jahren einen super Klartext zum Thema Müll in TV und sonstigen Formaten geliefert …
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Was stimmt also nicht? Viele Formate und viele einseitige Blickwinkel ohne transparente Lösungsansätze in TV und sonstigen Medien werden für die klüger werdenden und hinterfragenden User einfach ‚zu dumm‘. Medienwissenschaftler erkennen schon länger das Problem der sogenannten > Aufmerksamkeitsökonomie. Einschaltquoten und Klickzahlen scheinen die neuen, alten primitiven Orientierungspunkte in einer flacher werdenden TV- und Medienlandschaft. Und das, obwohl die Digitalisierung viel neues und spannendes zur Aufklärung und Transparenz leisten könnte.
Ein spannender Beitrag wurde auf 3sat zum Thema > ‚German Angst – Risiko oder Chance?‘ gesendet. Hier wurde auch der Zusammenhang Medien, Politik und Angst aufgegriffen und dargestellt.   AngstWiderstandEs bleibt die Hoffnung, daß sich immer mehr Menschen der Gewalt, dem Negativen und den zu oft Angst sendenden Medien entziehen und wirklich neues fordern.

(Bild: Quelle: 3 sat, German Angst – Risiko oder Chance?)

 

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Vertont, verkauft, verblödet – Jan Böhmermann deckt Weichspülwerbepop auf

6. April 2017

Die Werbeindustrie hat sich die Musikindustrie gekrallt. Der Industriepop klingt  öde und peinlich. Was einst für ein gutes Leben gemeint war, kommt inflationär manipulierend und monokultivierend daher und lässt sich nicht mal mehr zu den TV-Formaten ‚Topmodel‘ und ‚Shopping Queen‘ konsumieren. Ein Frauenproblem?

Passend, zum für viele nur noch peinlichen Musikpreis Echo 2018, hat Jan Böhmermann nen Song aus Werbetextschnipseln zusammengestellt und zeigt wie affig und nervig die TV-Werbebranche die Leute, deren Leben und eben ihre Musik konditioniert.

‚Menschen, Leben, Tanzen, Welt‘, so einfach ist J. B’s Aussage. Genial gemacht! Früher war Musik noch Musik, heute wird sie verkauft, an die Werbung. Man nennt den ganzen gleichklingenden Murx auch #Weichspülwerbepop, danke Jan!

 

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Wer zum Thema Musik wach geblieben ist und sich noch nach alter Schule auskennt, wird klar zu Depeche Mode greifen, die wenigstens noch ‚Spirit‘ in sich tragen und auch noch wichtige Fragen stellen, zum Beispiel: „WHERE S THE REVOLUTION‘?

 

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