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Arrival – Von der Kunst der Verständigung in Filmen

26. November 2016

Ein fiktionaler Text

Vernaschen Aliens Frauen besser?

Wie ausserirdische Rassen sich doof stellen, damit man ihnen einen runterholt

Sie kommen besser, wenn man mit ihnen richtig redet. Der SF Softporno ‚Arrival‘ versucht neue Sexspiele, von manchen auch Wortspiele genannt. In Literatur und Wissenschaft sind Ejakulationen dieser Art bereits seit der Antike üblich. Gerade im Kino hat man in den letzten hundert Jahren schon oft wahrnehmen können, dass Außerirdische auf der Erde besser kommen. Selten aber trägt diese sexuelle Phantasie friedliche, konstruktive Züge. Einen lingu-pornografischen Gegenentwurf zum SM Stil „Krieg der Welten“ und den vielen Sadomaso Kino-Invasionen vom Mars bildet jetzt Arrival. In dem ungewöhnlichen Science-Fiction-Sex-Spektakel sind keine Soldaten, Piloten oder tapfere US-Präsidenten die Helden, sondern eine pansexuelle Sprachwissenschaftlerin. Denn wenn die „Aliens“ einmal gelandet sind, ist die wichtigste Frage: Wie nimmt man mit ihnen sexuellen Kontakt auf? Wie kommt man mit ihnen, und findet heraus: Was wollen sie? Wo kommen sie her und wie kommen sie am besten? „Arrival“ ist ein intelligenter, anspielungsreicher und in gewisser Weise ganz hinreißender Science-Fiction-Soft-Porno. Ein Film über die Kitzler der Fremdheit, um das Moment der Errektion angesichts der Bewegung mit dem Unbekannten.

 

Sich eine sexuelle Spielart vorstellen heißt, sich eine Lebensform vorstellen.

Wittgenstein

Eines Tages ändert sich alles: „Irgendwas ist da“ tönt es in Sondermeldungen auf den Pornoseiten. In merkwürdigen Objekten, die irgendwie an gigantische Penisse oder aber auch ein bisschen an die Eier aus Ridley Scotts „Alien“ erinnern, sind  sexsüchtige Aliens auf der Erde gelandet, mit zwölf Orgien gleichzeitig. Sie verlassen aber ihre fliegenden Bordelle nicht. Die Reaktionen überschlagen sich, die Armeen sind in Alarmbereitschaft, die Menschheit ist total geil. Was tun?

„Arrival“ beginnt ziemlich unsexuell. Villeneuve, der ständig kommende Big Shot Hollywoods, zeigt zunächst das durchsexualisierte System bei der Arbeit –  in der Überforderung angesichts der sexuellen Herausforderung. Kampfjets nageln erregt hin und her über den Städten, man sieht auch erregte Menschen-Massen zu den Landeplätzen eilen, um dort ein wohliges, aufregendes Woodstock der erfüllten sexuellen Transzendenz-Erwartung, oder auch des Weltuntergangs zu feiern; Soldaten gleiche Sexsklaven errichten um die Landegebiete Sperrbezirke: alles sehr hoch erotische, plausible Bilder.

Kangaroo – Sprache ist mehr als Down Under outdoorsex

Zeitgleich begegnet man Louise Banks, einer Top-Liebessklavin und ÜbersetzungSEXpertin der Höchstklasse. Vor ihren Studenten kommt sich auch gern mal wenn sie eine Geschichte vom mittelalterlichen Königreich Galizien erzählt, in dem Sprache nicht nur Form der Kommunikation, sondern auch eine erotische, sexuelle Kunstform gewesen sei.

Bald darauf wird sie von der Regierung so erregt, dass sie mit den fremden Wesen in die Kiste steigt. „We need dildos as soon as possible. What do they want? How did they come?“ Als sie argumentiert, sie brauche dafür Zeit, drängeln die Militärs: „I have a room full of people whose first and last question is: Can pornos be used against US and the rest of the world?“

Dieses erotische Wortgefecht gewinnt sie noch, indem sie laut stöhnend ausruft: „Kangeroo!“ – „What do you mean?“ Sie behauptet, das Wort bedeute: „I don’t understand.“ Der Soldat flüstert sichtlich erregt: „Remember what happened to the Aboriginees? But I got the point.“ Später offenbart sie dann: „Story is not true, but made my sexual feelings clear.“

Es ist schon irgendwie geil, wie der Film zunächst zeigt, wie sich der durch und durch sexualisierte Sicherheits-Apparat ihrer bemächtigt. Wie die Ärzte in solchen Situationen das Kommando übernehmen: Bluttest, Medikamente, Schutz-Kleidung und das ganze SM Programm.

Dann geht sie mit ein paar Lustsklaven in das fremde Raumschiff hinein, bewegt sich gewissermaßen jenseits der Schwerkraft. Sie tragen Latexanzüge, bringen einen immensen Technik-Apparat mit – und einen kleinen Kanarienvogel in einem Käfig. Warum, das fragten sich manche Kinogänger bei der Filmpremiere beim Festival in Venedig.

Keineswegs um zu erklären, wo oben und unten sind, wenn es keine drei lustvollen Dimensionen mehr gibt. Sondern aus dem gleichen Grund, wie einst die sexy Bergleute unter Tage: Um das für manche hoch erotische Gefühl von Eingesperrtsein immer vor Augen haben zu können.

Die Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer heterosexuellen Welt

Dies ist ein Science-Fiction-Sex-Film ohne Action, der eher an Steven Spielbergs homoerotische „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ erinnert als an Roland Emmerichs bombastische, Sadomaso Zerstörungsorgien und männliche Mars-Attaken.

Louise begreift bald, dass unser menschliches Denken zu linear ist, dass die Alien-Lust ohne Anfang und Ende ist, Sex außerhalb der Zeitordnung.

Wittgensteins Nichte und das grundlegend homoerotische unseres Daseins

„Arrival“ ist ein feiner Softporno über das grundlegend Ambivalente der Sexualität, um Perspektivverschiebungen und weiche Erregungsmuster. Eine bedrückend schöne Meditation der sexuellen Langsamkeit, in verschwommenen, kontrastarmen Stellungen und in Zeitlupe eingefangenen, erotischen Impressionen. Die Aliens in diesem Film sind sehr sehr langsam, oder sagen wir es unumwunden: saulahmarschig in ihrer Bewegung. ANALog dazu ist die Musik langsam, schwebend, ziehend, fließend.

Visuell erinnern die hoch sexualisierten Außerirdischen an Kraken mit Armen in Form eines Sexsterns und Tintenfisch-Tinte zum Schreiben. Schwerkraft kennen sie nicht, aber sie kennen das Tausch-Prinzip: „We help humanity. In 3.000 years we need humanitys sexual help.“ Auch unter geilen Aliens gilt also die Basis des amerikanischen Pornoindustrie: „We’ve got a deal?“

Der Schlüssel dazu ist die Sexualtherapeutin Louise, Wittgensteins Nichte. Warum? Nicht nur als Sexpertin, sondern auch aus Empathie und unendlicher, weiblicher Lust. Frauen legen Aliens anders flach, so darf man vermuten, weil sie ja ebenfalls Außenseiter sind.

Dies ist zudem ein glanzvoller Auftritt der Hauptdarstellerin Amy Adams, einem Hollywood Porno Star, der leider immer etwas unterschätzt wird, weil sie zwar geil aussieht, aber nicht perfekt den Normen der Porno Filmindustrie entspricht und etwas zu intelligent ist für das gewünschte Talk-Show- und TV Smalltalk-Geblubber. Sie schluckt nicht alles.

Um so aufregender, sie hier als geile, sensible Sexualtherapeutin zu erleben. Und als eine, die in der Zukunft kommen kann: „I know something, what’s gonna happen. And I know a non-linear, universal language.“ SEX.

Worüber man nicht sprechen kann, das muss man fühlen

Es sind hoch erotische, fesselnde mitunter höchst beunruhigende Fragen, die Villeneuve aufwirft. Der Franco-Kanadier sexualisiert in seinen Softpornos immer wieder gern Frauen in erotischen Männerfantasien. Diesmal beweist er mit einem faszinierenden Softporno, dass wir von Villeneuve noch anderes zu erwarten haben: Hoch erotische Tiefe, unkonventionelle und erfrischende Sexualität in einem magischen, oralen Stil, voller Geschmack und Zurückhaltung, Sinn fürs Mysteriöse mit visueller Opulenz, das Intime mit der sexuellen Vielfalt verbindend.

Alles hat hier eine zweite, mitunter auch ein wenig dreckige, sexuelle- esoterische Bedeutung. So lautet der Name von Louises Tochter etwa Hannah, weil dies ein Palindrom ist – also ein Wort, das von beiden Seiten genommen werden kann.

Von vorne bis hinten wirkt „Arrival“ daher gelegentlich wie ein anal- orales Proseminar. Doch dies ist definitiv Softporno!

Und zwar ästhetisch herausragender, inhaltlich herausfordernder Softporno, der uns etwas sagen will, und auch etwas zu sagen hat. Hinter diesem Film tut sich ein sexuelles Plädoyer für universale Liebe auf, das sich auch auf unsere eigenen gegenwärtigen gesellschaftlichen Erektionsprobleme, sei es mit Moslems, mit Flüchtlingen, mit Amerikanern oder sogar mit bayerischen Politikern übertragen lässt. Pansexualität als Zukunft des erotischen Universums?

>>> In Zeiten der universellen Remixkultur danken wir dem Originaltext auf heise.de:

Verstehen Frauen Aliens besser?

 

 

Trangst – du trumpst mich mal

16. November 2016

Kirche der Angst aka. Church of Fear – wer erinnert sich?

churchoffear

Quelle: Wikipedia/Church of Fear

 

Wie kann man man in aller Kürze den weltweiten, politischen Wahn zusammenfassen?

Ganz einfach, nehmt einen Artikel auf spiegel.de und hört euch beim Lesen das Ganze mit einem interessanten Hit der achtziger Jahre an. Was kann man erkennen?

‚Habt keine Angst!‘

angstspiegel

Screenshot: spiegel.de

Deutsche Schäferhunde – „Rosa Brille“

 

 

Think about

Nach der Wahl – Medien haben ihren Teil beigetragen

9. November 2016

Die Enttäuschung ist da. Die wenigsten wollten wohl Trump zum Präsidenten, in den USA wie in Europa. Dennoch ist er Präsident, dank des US-Wahlsystems, geworden.

Hillary Clinton hatte die Mehrheit an Wählerstimmen, jedoch nicht die Mehrheit an den sogenannten Wahlmännern. Ergebnis der spannenden Wahlnacht: ‚geschockte‘ Wähler  und Journalisten, Angst bzw. Panik schürender Journalismus, das Thema Angstjournalismus lässt grüßen. Und > der Wahlkampf schlägt auf die Gesundheit vieler Wähler, wie Psychologen aus den USA berichten.

Beispiele:

„Der Bürgerkrieg des weißen Mannes“, spiegel.de ; Die Angst vor der Apokalypse | Was passiert, wenn Trump Präsident wird?“, n-tv.de; „Fassungslosigkeit und Angst bei den Deutschen“, welt.de; „Melania traut sich aufs Schlachtfeld“, spiegel.de; „Panik in Brüssel: EU-Politiker fürchten sich vor Albtraum Trump“, heise.de; Trump-Angst schickt Börsen auf Talfahrt“, t-online.de; „Untergang des Abendlandes?“, 1.wdr.de;  … und wer weiter putzige Treffer für das sogenannte Thema Angstjournalismus weltweit sucht, soll bei google einfach mal z.B. ‚fear + Trump‘ eingeben.

Qualitätsjournalismus ist Friedensjournalismus

Dazu passend und passend zum Thema Medienkritik auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung, bpb.de:

„Medien prägen entscheidend die Wahrnehmung von Konflikten in der Öffentlichkeit. Von der Art und Weise ihrer Berichterstattung hängt ab, welches Bild sich die Konfliktparteien und der Rest der Welt von der Auseinandersetzung machen. In diesem Sinne sind sie zumindest eine indirekte Konfliktpartei.“ (Quelle: Konfliktsensitiver Journalismus, bpb.de)

Wir halten fest:

Klar dürfen die Medien täglich über die verschiedensten Unwetterkatastrophen, Terrorakte, Kriege, Börsencrashes, Amokläufe, et cetera so berichten, wie sie wollen. Wer was auf sich hält, hält sich an den Pressekodex und legt diesen moralisch streng aus. Alles andere nennt man schlechten Journalismus oder auch Manipulation durch sogenannte Information. Angst ist hier sicher ein Thema bei vielen Menschen, die hier von bestimmten Ereignissen betroffen sind. Allerdings ufert > die tägliche Berichterstattung zum Thema Angst, auf unzähligen Sendern und Medienkanälen, zu einer Echokammer der Angst aus. Kein Wunder, dass > die Ängste der Deutschen neue Spitzenwerte erreichen. Hier sollten sich die Medien über ihren Beitrag zu einer verheerenden Angstkultur bewusst werden. Es geht um mehr als nur Klick- und Auflagenzahlen und es gibt andere, intelligentere Formen der Darstellung, auch im Umgang mit seltsam anmutenden Präsidenten.

Think about!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trump neuer Präsident der USA

9. November 2016

Ein Kandidat, der polarisierender und umstrittener nicht sein kann, wird neuer Präsident der USA. Wird sich der Mensch hinter Trump ändern? Wie kann ihm die Welt dabei helfen?

Die Welt und immerhin ca. die Hälfte der US-Amerikaner schauen irritiert auf das Ergebnis der Präsidentenwahl der USA. Donald Trump wird Präsident. Was nur eine einzige Umfrage vorhersagen konnte, die der LA Times/USC Tracking, lässt den Rest der Demoskopen verschreckt dastehn, wie konnte man in den Umfragen nur so daneben liegen? Die Wut des Volkes > auf die Elite, scheint Kräfte zu mobilisieren, die sonst keine Umfrage beherrschen kann. Interessant bleibt die Frage zu stellen, ob die Menschen nicht erkennen, dass Trump selbst Teil dieser Elite ist?

uselection

Quelle zum Bild: http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/us/general_election_trump_vs_clinton-5491.html

 

In Bezug auf sein Verhalten konnte sich nur die wenigsten vorstellen, diesen ‚Typen‘ Mensch, als seriösen Kandidaten im Amt zu sehen. Deutsche Psychologen -und nicht nur diese- > sehen in Trump einen Narzissten aus dem Lehrbuch.

Das Land, in dem sich die Menschen, mit ihren eigenen Waffen nur zu gerne über den Haufen schießen, hinterlässt > ca. 30 000 Tote im Jahr. Da haben nicht einmal mehr Clintons höherwertige Promis die Kraft der Prominenten um für Clinton Stimmung zu machen. Die US-Amerikaner lieben eben Clint Eastwood Filme.

Es scheint absurder Wahlzirkus zu Ende zu gehen, es droht ein Politzirkus für die nächsten vie Jahre

Was wird Trump bewirken? Der Milliardär hat immerhin ein paar Millionen Dollar mehr als seine Konkurrentin Hillary Clinton, was zu der interessanten Frage führt, warum sich die Wähler nicht gegen Trump entschieden haben, er trickst schließlich Millionen durch Steuertricks an seinem Volk vorbei. Es scheint > ein skurriler Haufen Geld, der das Volk sogar krank macht, es spielt wohl keine Rolle, wer sich hier alle vier Jahre abwechselt, oder?

‚Green Day slam ‚horrendous‘ US election‘ oder ’subliminal mind-fuck America‘

Den passenden Song und > die wohl passende Kritik zum Wahlzirkus zum Thema USA und seine oft seltsamen Wähler hatte die US-amerikanische Punk-Rock-Band Green Day bereits im Jahr 2004, die bei den MTV EMAwards und in einem ihrer alten Songs Klartext sprechen:

Ob sich der neue Präsident und viele seiner Anhänger als ‚American Idiots‘ outen werden, werden die nächsten Jahre zeigen. Die Welt kann da nur unterstützen, in dem sie klar Grenzen für Präsidenten aufzeigt.

 

Good Luck America

 

 

 

 

Es ist nicht alles Silicion, was aus dem Valley kommt

28. Oktober 2016

Digitaler Fortschritt ‚made in USA‘ durch die Ideen zur Digitalisierung aus dem Silicon Valley? Doch nun werden kritische Hacks deutlicher. Enttäuschte Liebe oder sinnvolle Hinweise zu einem abgekapselten System?

Unter der Überschrift, Was kann Silicon Valley, wovor andere sich fürchten?, wurde hier vor kurzer Zeit auf die ’schöne, neue Welt‘ der Technikjünger aus dem Valley, USA eingegangen. Welche Veränderungen bescheren die meist jungen, männlichen Programmierer dieser sich ständig im Wandel befindenden Welt und überhaupt, wird Technologie die Menschheit weiter ‚ausverkaufen‘ oder einfach nur neue, bessere Werte wecken?

Digitalisierung und Kulturwandel

In vielen Ländern und Städten, werden die Rufe nach einer alternativen, kreativen, individuellen Kopie von Silicon Valley laut,  wie zum Beispiel für Berlin. Hier wünscht man sich nicht nur mehr Frauen als Gründerinnen, sondern auch andere Felder und frische Ideen. Ebenfalls erfährt man, dass den jungen Menschen die Lust auf Konsum und Gier wohl, wie bisher bekannt, vergeht. Es muss doch noch was anderes geben, als Profitmaximierung, oder? Zugang zu transparenterer Bildung und das Ablegen, veralteter Hierarchie Formen sind Programm und Trend. Alles andere scheint aus einem längst überholten Quellcode zu stammen.

Und sogar Facebook s Mark Zuckerberg erkennt eine ‚perverse‘ Start-Up Kultur, dann muß an der ganzen Gier nach Geld zum Thema Valley doch was dran sein, oder? Zuckerberg kritisiert das Gründerverhalten ohne Leidenschaft und wirklich gute, neue Ideen. Es scheinen nur noch Klone unterwegs. Als ein wirkliches Ziel erkennt Mark Zuckerberg den sogenannten sozialen Fortschritt. Firmengründung als Nebenprodukt durch kluge Beobachtung und nicht als erzwungenes Ziel und Trittbrettsurferei um Reichtum zu erlangen? Was wird aus der Idee des Basic Income, des Grundeinkommen?

‚Muttersöhnchen programmieren Haushaltshilfen‘

Auf den Punkt zu bringen, scheint es eine Ex-Apple Managerin. Nilofer Merchant sieht im Bereich der Techjünger bequeme, gegenüber Hausarbeit faul eingestellte junge Männer, die von schnellem Geld träumen. Sieht so Evolution aus? Oder kann man diese Lümmel als einen Teil einer Phase des Übergangs akzeptieren? Die Managerin meint sogar, dass die einstigen, mutigen Weltveränderer auf dem Rückzug seien. Die Gier frisst wohl ihre einst sozialen Träume, samt Ideenreichtum auf.

‚Auf dem Weg zum Achtsamkeitsyoga steigt man über Obdachlose hinweg – Machtgier und Narzissmus im Valley‘

Das Parallel-Universum Facebook kennt wohl auch Antonio García Martínez ganz gut. Er kritisiert das Geschehen der Branche. Es geht wohl hauptsächlich darum, die Daten in Geld zu verwandeln und Werbung zu schalten. Nebenbei wird das Lebensgefühl gepflegt, das die jungen Hoodieprogrammierer aus ihren Hollywoodfilmchen kennen, bevor sie selbst zu grinzenden Haifischen werden. Sie programmieren sich so eine perfekte Falle und finden es noch toll in Real Life Gattaca mitspielen zu dürfen.

Alles in allem, ist einige Hardware und auch manche Software zur Veränderung der Welt und des eigenen Bewusstseins gut zu gebrauchen, man sollte nur darauf achten, was aus den einst guten Träumen wurde und an was man sich verkauft hat. Drücken wir also denen die Daumen, die sich nicht zwischen Porsche und irgendwelchen Villen verlieren.

Vom Sinn und Unsinn der Programmierungen

26. September 2016

Immer mehr Menschen hinterfragen den Unsinn eines überholten Systems. Verschiedenste Disziplinen deuten auf einen Bewusstseinswandel der Gesellschaft hin.

Wir alle bedienen mehr oder weniger moderne Hardware und Software, um damit im privaten Bereich oder in der Arbeitswelt bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Woher kommt diese abstrakte Art, Information zu verarbeiten? Was haben Denken und die Wahrnehmung aus dem Silicon Valley damit zu tun? Wer sind die Entwickler dieser Welten und Programme, die auf der Hightech-Suche auch bestimmte Stoffe zur Hilfe nehmen; > Künstlerische Intelligenz? Eine moderne Welt, Menschen, sogenannte künstliche Intelligenz, ohne den Drang, das eigene Bewusstsein zu transzendieren, scheint unmöglich und ist vielen, alten Systemen befremdlich. > Was kann Silicon Valley, wovor andere sich fürchten?

Moderner Schamanismus, auf der Suche nach neuen Wahrnehmungsräumen, Planeten, Leveln, neuronalen Schaltkreisen? Wer sich mit > Timothy Leary auskennt, der dürfte wissen, wohin die Reise geht und wo sie womöglich begann. Alles andere bleiben wohl evolutionäre Anpassungsversuche verschiedener Menschen, Interessen, Syteme, auf einem gemeinsamen Spielfeld [Erde], manche nennen es auch > Koevolution.

Erde  – Evolution – Geschichte

Bekannt scheint der Start beim sogenannten Urknall. Es kommen verschiedene Zeitalter, Evolutionen. > The scale of the Universe, sozusagen. Ob davor ein Metaprogrammierer werkelte, ist ungewiß, darf allerdings im großen Spiel unter dem Namen Gott miteinbezogen werden. Auch die These, dass wir wohl in einer Art Supercomputer, > ein Superprogramm genannt Matrix leben und somit nur Teil einer enormen Rechenleistung sind, ist bei Wissenschaftlern hochaktuell. Ki, als Gottheit, sie scheint für unglaubliche Überaschungen gut.

Eine neue Geschichte – ein neues Narrativ

Die Welt, wie wir sie aus bisherigen Überlieferungen und bisheriger Geschichtsschreibung kennen, unterliegt also einer starken Agilität und Wahrnehmungsdichte. Insebsondere dann, wenn wir uns innerhalb bestimmter Systeme bewegen müssen, die nach alten Vorstellungen operieren oder programmiert sind. Äussere und modernere Umstände erfordern einen größeren, weiteren Horizont, der allerdings für viele Systeme (Diktatoren, et cetera) zur Bezugsbedrohung werden. Auch die moderne Arbeitswelt erwartet Veränderung. Dies gilt für die alte Sicht Arbeitgeber und Arbeitnehmer und umgekehrt. Wer ist eigentlich Arbeitgeber und wer Arbeitnehmer? Interessante Frage! Soll es noch um monetären Gewinn gehen? Sollen wir weniger arbeiten? Wollen wir mehr Sinn in dem was wir tun? Wohin wollen wir uns entwickeln? Wollen wir zunehmend kontrolliert und programmiert werden, von gewinnorientierten Konzernen? > Was wird aus dem Zufall? Was geschieht mit uns und unseren Kindern, was passiert und wer konditioniert in Schulen und gefährdet sozusagen eine freie Evolution und DIY Bildung? > Notre Dame Prof: Our Schools are Committing ‘Civilizational Suicide. Die Gefahr wächst, dass wir unter einem evolutionären Diktat, einseitig operierender und programmierender Konzerne leben  werden, falls man dann noch von Leben sprechen kann. Dies deshalb, da diesen Konzernen nur eine veraltete Sicht auf Gewinnmaximierung anhängt. Dabei ist dies überholt, wie moderne Sichtweisen zeigen, > Der Gewinn als Steuerungsgröße hat ausgedient. Wir sollten überlegen, wo uns diese ‚Bullshit Programmierung‘ hinführt.

Auch immer mehr Menschen misstrauen einer Politik, die blind von Wachstum spricht:

 

Neben unnützen Produkten, erleben wir in dieser extremen Form des Kapitalismus ein weiteres Produkt, das Menschen vernichtet, Krieg >

Papst: Der Kapitalismus braucht den Krieg

Zukunft – Veränderung

Wer die Wege blinder Programmierung nicht gehen möchte, sollte sich von negativer, kontrollierender Programmierung fern halten. Wer Demokratie und Bewusstsein unterstützen möchte, kann sich für Bildung, Grundeinkommen, Frieden, bewussten Konsum, et cetera stark machen. Man kann Menschen nicht zwingen, Arbeiten zu verrichten, die jeglicher Logik entbehren, nur um bestimmte Zahlen in einem veralteten System zu bedienen > Europa braucht Staatsbürger und keine User und Konsumenten. Was ebenfalls nicht benötigt wird, sind > veraltete Hollywood-Darstellungen, wie z.B. Hunger-Games, die ein komplett falsches Bild der Realität darstellen und ganze Generationen dumm konditionieren, statt aufklären. Kein Wunder, dass in Deutschland > Angst herrscht. Dennoch spielen viele dieses Spiel mit, weil viele nicht wissen, dass es eine alternative Programmiersprache und Erde gibt. Ansonsten kommen sich immer mehr Manager bzw. Arbeitnehmer vor, als seien sie > Teil eines lächerlichen Spiels.

Die Frage, wer dieses Spiel programmiert hat und wer es zugelassen hat, dass alle nach diesen Regeln spielen müssen, ist eine evolutionäre Frage und Teil einer Demokratie und funktionierenden, sozialdemokratischen Rechtsstaat. Bildung >

 

 

 

 

Musik dazwischen: Gutes, altes Elektro

11. August 2016

Wer sich umhört, findet … alte Perlen, die neues bringen …

Maceo Plex – Learning to fly

Pan-Pot – Sleepless (Stephan Bodzin Remix)

Maceo Plex – Solar Detroit

Lerne mehr > Maceo Plex und Pan-Pot

Minimalismus – Tiefe -Klang

 

 

 

Terror und Amok – zwei Seiten einer Medaille im sozioökonomischem Spiel

25. Juli 2016

Nach den Terroranschlägen in Frankreich (Paris, Nizza, etc.) sowie Deutschland (Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach), sowie weltweiter Attentate, wird es Zeit, sich näher mit der Ursachenforschung zu beschäftigen. Sprüche von Politikern, wie z.B. ‚wir müssen uns an den Terror gewöhnen‘ und ‚absolute Sicherheit‘ gibt es nicht, dürfen nicht das Zusammenleben einer sozialen Demokratie lähmen.

Nach den Attentaten werden Fragen zu den Ursachen laut. Nachdem sich der sogenannte Boddycountjournalismus ausgezählt hat, übernimmt eine sogenannte Angstpolitik unterstützt durch sogenannten Angstjournalismus das mediale Ruder, oft nur, um die Menschen im Unklaren über die wahren Ursachen zu lassen. Ist dies so?

Ursachen für Gewalt und Terror

Es fällt auf, dass plötzlich viele Täter psychische Leiden haben sollen, wenn nicht gerade eine Zugehörigkeit zu einer Terrorvereinigung besteht. Am Beispiel des > Amoklauf in München wird dies deutlich. Waren es nun psychische Leiden, eine Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung, der Konsum von Killerspielen, die ausländischen, religiösen Wurzeln, Mobbing oder der oft von den Medien vernachlässigte sozioökonomische Status, der in etwa alles davor zusammenfassen kann?

Ein spannender Artikel auf faz.net, Stimmen im Kopf zeigt sehr schön auf das Problem des oft vernachlässigten sozioökonomischen Status. Während viele andere Menschen still vor sich hinleiden und sich in einen Burnout bzw. Depression begeben, zeit.de, WHO-Bericht: Depressionen kosten jährlich 1 Billion Dollar, werden andere leider in Richtung Gewalt aktiv.

Auf faz.net wird zum Problem von einem „Entrealisierungsprozess“ gesprochen. Rein an Zahlen orientierte, ökonomische Prinzipien, scheinen viele zu Opfern werden zu lassen. Der Artikel nennt hier den Begriff > Semio-Kapitalismus. Abstrakte Zeichen hätten den Kapitalismus infiltriert, die Zeit und Raum überschreiten und viele Menschen auch nach der Arbeit -falls vorhanden- heimsuchen. Ego Menschen, die sich im Selbtoptimierungswahn ihrer noch menschlichen Seite stellen müssen. Selbstmord wird zum verzweifelten Final eines nicht passenden, ge- oder enttäuschten Lebens.

Wichtig scheint, dass der Wahn der Bilderwelten aus nervenden Medien, Werbung und Ökonomie „Bestandteil schizophrener Denkinhalte werden“ kann. Bilderwelten, die auch einen gesunden Geist auf Dauer fertig machen können.

Laut des Artikels auf faz.net, sind es wohl eben auch die ’normalen‘ sich für ‚gesund‘ haltenden Stimmen bzw. Menschen, die andere durch ihre Bilder-  und Kommunikationswelten mehr als ‚kirre‘ machen können. Es sind also nicht einfach nur ‚psychisch kranke Täter‘, die Amok laufen, bzw. Terroristen werden. Vielmehr stecken > sozioökonomische oder eine Kombination aus vielen Punkten hinter den Dramen. Wichtig scheint nur, dass Journalismus und die Medien sich hier ihrer Verantwortung bewusst werden und nicht einfach nur die einfachsten ‚Märchen zu Terror und Amok‘ in die Welt setzen, ohne die größeren Zusammenhänge zu hinterfragen und die Menschen in ihrer Suche nach den Ursachen für ‚Wahn‘ unterstützen. Leider dürfte dies für viele der Medien und Unternehmen mit ihrem aggressiven Verkaufsverhalten unangenehm werden. Wundern wir uns dann noch, wenn andere Menschen aggressiv bis zum äußersten gehen?

Was haben Medien mit Krieg und Terror zu tun?

Wer sich über die wahnhaften Bilderwelten und die täglichen, schlechten Nachrichten informieren möchte, der kann spannende Texte zum Thema Qualitätsjournalismus lesen. Würden Journalismus und Medien sich daran halten und z.B. > Friedensjournalismus aktiv betreiben, würde die Welt weniger Krieg und Terror erleben. Solange die Menschen jedoch wüste, Angst generierende Werbung und Medieninhalte ertragen müssen, die das Leben in den Schatten stellen, werden Krieg und Terror mitregieren.

Das Leben als Angst generierendes Zahlenspiel:

„Kannst du es dir überhaupt leisten, alt zu werden?“, heise.de

Der Attentäter in München (Video) soll auf dem Dach des Parkhauses > das krank machende System Hartz IV erwähnt haben, in dem sich wohl demnächst viele Flüchtlinge wiederfinden werden.

HartzIvMü

Quelle: http://pastebin.com/kF84hMfy

Auch Filme und Gewaltspiele sind zum Thema nicht ohne > Angst lässt Blut gerinnen, dradiowissen.de.

Es bleibt ein übler Beigeschmack, wenn man also gut bezahlte Politiker reden hört, dass wir uns an ‚Terror gewöhnen‘ müssen. Regiert es sich mit Angst leichter?

Genau diese Politiker sind es, die sich nicht zu Fluchtursachen informieren und das Volk nicht auf einen Fehler im System hinweisen und viele Medien und Journalisten spielen dieses Spiel mit.

Think about!

 

 

 

Der Wandel ist nahe – Kritik an bekanntem System steigt

14. Juli 2016

Zeit, Druck, Stress, Schnelllebigkeit, Lügen, Angst, Perfektionismus, et cetera. Nur einige Worte, die die momentane Zeitgeschichte und das Erleben vieler Menschen wiederspiegeln. Die Stimmen und Rufe nach einem Paradigmenwechsel werden zunehmend lauter.

Immer mehr Menschen, unter ihnen viele Arbeitnehmer, sowie spannende Artikel in einigen Medien, sehen das ‚Gewirtschafte‘ in diesem Land mit kritischem Blick.

Neben Soziologen wie Hartmut Rosa, deuten immer mehr kritische Menschen mit klarem Blick auf einen Fehler im System. Ein interessanter Beitrag dazu unter Macht der Kapitalismus uns krank?, faz.net. Alles zu schnell, alle gestresst, alles nur auf Geld fixiert und der daran verdienenden Realität, u.a. wegen zuviel Krieg, Terror, Fluchtursachen.

Vor lauter Angst vor der Zukunft, alle hilflos ausgeliefert? Kein Wunder, dass Ängste unter den Deutschen zunehmen, Deutsche haben mehr Angst, mdr.de. Was aber ist dran, oder woran liegt es, wenn wir erfahren, dass Hyperkapitalismus und die Digitalisierung mit Schuld sein sollen? Sind es nicht Menschen, die diese Systeme bedienen und programmieren? Findet hierzu nicht die Totalausbeutung des Menschen statt, wie auf sueddeutsche.de zu lesen? Sind es auf Führungsebene nicht zu oft Narzissten und oftmals toxische Hierarchieebenen, die Unglück über die normalen Menschen bringen? Die oft verängstigten und gestressten Mitarbeiter erfüllen dazu blind, wie Laborratten im Hamsterrad, ihren Dienst am Herrn, Lug und Betrug unter Kollegen, wiwo.de.

Klar, es geht uns wohl besser als vor hundert Jahren! Doch wie sieht das gefühlt aus?

Es artet in Druck und Stress aus. Oft werden Zeitmanagement Seminare angeboten, um sich selbst zu optimieren. Alles Quatsch, wie folgender Artikel zeigen kann, Zeit sparen macht die Zeit knapp, zeitpunkt.ch. Und überhaupt geht der Trend von bewussten und freien Menschen, denen, die nicht das Hamsterrad erfüllen können, weg von veraltetem ‚Wirtschaften‘, hin zu modernen und aufgeklärten Entwicklungen. Der reine monetäre Gewinn dürfte ausgedient haben, „Der Gewinn hat als Steuerungsgröße ausgedient“, handelsblatt.com. Hält keiner mehr aus, das Gegaffe auf Zahlen, Zeit und Geld.

Durch den Druck extreme und immer mehr Gewinne zu erwirtschaften, werden niedere Instinkte in den Menschen, Führungskräften angesprochen, welche wiederum blind das System bzw. die Maschine bedienen. Hoffentlich wird Digitalisierung dies nicht verschärfen sondern durch Weitergabe von Wissen zu Systemen entschärfen, Psychopathen-Systeme mit digitaler Tarnung, netzpiloten.de. Ansonsten bleibt eine starke Aussage, nämlich die, dieses falsche System nicht länger zu bedienen, das Ende des Gehorsams, wired.ch. Arbeit und Tätig Sein sehen anders aus und dies scheint sogar bei Unis und Hochschulen anzukommen, denn diese wollen wieder weg vom billigen, stressigen, unindividuellen Bachelor, der oft nur hirnlose Maschinenbediener züchtet, Hochschulen wollen weg von starren Zeitvorgaben fürs Studium, heise.de.

Wer das ganze Thema noch wissenschaftlicher und fortschrittlicher haben möchte, bitte: Bertrand Russell & Buckminster Fuller on Why We Should Work Less, and Live & Learn More, openculture.com und eine Menge Führungskräfte und Gründer pro Grundeinkommen, unter Wirtschaft für Grundeinkommen, die sich für die modernen und ganz normalen Ideen einer bewussteren Gesellschaft einsetzen.

WirtschaftfürGrundeinkommen

 

Fantasie – Individualität – Arbeitspsychologie

Wir. Schaffen. Das

 

Brexit – die lustigen Europäer

27. Juni 2016

Wer glaubt, dass ein lächerlicher Brexit das ganze europäische System ins Wanken bringt, sollte sich mit Kunstformen aus Europa beschäftigen und auf eine exclusive Einigung hoffen

Die Briten waren schon immer excklusiv und das ist nicht nur der Geschichte zu verdanken. Vielmehr sind Humor und tiefster Tiefsinn Orientierungspunkt ..

 

Wer nach dem Brexti den Schmerz spüren kann, den die erzwungene Liebe verursacht hat, der sollte sich folgendes anhören, noch so ein Inselkracher ..

 

 

und überhaupt, sollten wir als Europäer -geschichtlich betrachtet- nicht immer soviel kaputt machen ..

 

 

Have Fun!

 

Was kann Silicon Valley, wovor andere sich fürchten?

20. Juni 2016

Das Thema Evolution rund um die Themen Technologie, Daten, New Work, Forschung, Grundeinkommen, et cetera ist in vollem Gange. Klopft bereits, seit längerer Zeit, die sogenannte Zukunft, Ablösung einer neuen, anderen, besseren Welt an die Tür? Wer seine Pforten und Wahrnehmung jetzt nicht klärt, droht Opfer einer diktierenden, kontrollierenden Welt zu werden.

Beginnen wir mit Claus Kleber, dem bekannten Fernsehmoderator des ZDF. Er begibt sich auf digitale Spurensuche ins Silicon Valley, USA um zu erfahren, was hier zusammengebastelt wird. Schöne neue Welt?, nennt sich dann auch hierzu seine respektable Doku.

ZDFschöneNeueWelt

screenshot ZDF: Schöne neue Welt – das Sendungsvideo

 

„Auf die Energie, mit der es hier in Richtung Zukunft geht, war ich nicht vorbereitet“, so der erste Satz, Claus Klebers, seiner spannenden Doku. Sie führt über verschiedene Alpha Entwickler und faszinierenden Tech-Themen hin zu einem Doku-Ende, das Fragen aufwirft. Kleber endet den Beitrag mit: „Die Kräfte, die hier entfesselt wurden sind nicht mehr zu stoppen, vielleicht sind sie noch zu steuern. Dabei sieht die Welt noch immer täuschend vertraut aus. Äußerlich hat sich ja nicht so viel verändert, im Inneren wird kein Stein auf dem anderen bleiben. … „. Faszinierende Werkzeuge, Überforderung, Hypnose, so scheint es. Und Kleber endet mit dem Hinweis, dass wir diesen Trip nicht mitgehen müssen, da wir Europäer seien und aus anderem Holz genschnitzt seien. Das sei nicht unser Trip. Verheisung und Gefahr im Fortschritt, nachdenken, bevor Unwiderrufliches passiert und bremsen allein würde nicht reichen. Was meint Kleber damit? Und welches ‚alte Europa‘ möchte er wohl hier verteidigen?

Technologie – Vor- und Nachteile waren immer da

Bevor man die Technojünger im Silicon Valley schräg anschaut, sollte man ihre Bewunderung für Bildung ihrer Kinder mal unter die Lupe nehmen. Der Sternenhimmel ist das Ziel und nicht die Versetzung, so in einem spannenden Artikel auf spiegel.de zu lesen, in welchem es um Ziele in der Pädagogik geht, von denen Deutschland noch meilenweit entfernt zu sein scheint.

Kreativität und Bewusstsein sind hier Ziele, Träume und Realität. Es gilt neben all dem Techno Fortschritt darauf zu achten, dass eine gesunde Fantasie erhalten bleibt. Silicon Valley darf nicht dazu führen, dass Fantasie und Träume jedes einzelnen ‚moneypuliert‘ werden, dies ist wohl allen klar. Schaut man sich die eheren Ziele und Worte einiger Alpha SVs genauer an, so kann man darauf hoffen, dass Silicon Valley nicht aus Machtgründen und zur Weltherrschaft operiert. Vielmehr sind soziale Themen, wie z.B. das Grundeinkommen, et cetera ebenfalls stark im Focus.

Science Fiction war immer da und so ist es ganz normal und liegt es an uns allen, dass wir keine üblen Szenarien zulassen. Filme hierzu und warnende Wissenschaftler zum Thema ‚Wenn Rechner regieren‘ gibt es bereits genug.

Ansonsten haben wir aber auch bereits genug humanoide Roboter aka. Menschen, Mitbürger um uns, die schlimmer gehorchen und agieren, als womöglich zukünftige, künstliche Intelligenz.

Fantastische Zeitreise Satire mit Claus Kleber und Gundula Gause via Switch Reloaded

Woran liegts? Werte, Bildung, Bewusstsein, Aufklärung?

Es bleibt die Hoffnung, dass das ZDF und die restlichen Medien auf faszinierende Bildung und Kreativität setzen.

 

Internet – du kannst nichts dafür

5. Juni 2016

Witzige Entwicklungen rund um das Thema Internet und Technologie

Ok. Vor nicht langer Zeit, wurden Leute, die solche Dinge wie z.B. jetzt Elon Musk (Tesla Auto) behauptet, für irre erklärt. Manche hatten jedoch schon immer einen feinen Draht und ahnten, was sein könnte: „Wir leben möglicherweise in einer Simulation“, soviel dazu.

Ok, weiter. Wer glaubt, das Internet sei eine Spielwiese für Teenagers feuchte Träume und es wird nicht gescannt: „Pentagon: Roboter sollen Facebook lesen, dann töten“, soviel dazu.

Ok. Und wie fast in jedem Konzern oder bei jedem Arbeitgeber, gibt es wohl psychopathische Chefs, so meinen jedenfalls manche Angestellte zu erkennen: „Zuckerberg hat wohl diesen besonderen Wesenszug“.

Wie gesagt, Internet, du kannst wohl nichts dafür. Diese Irren gab es auch schon vor deiner Zeit, in einer möglicherweise schon sehr lange laufenden Simulation.

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KI – wir leben längst darin

Think about!

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Geld vs. Geld – das lächerliche Spektakel in den USA

3. Juni 2016

WorldNetNewsDie Präsidentschaftswahl in den USA gerät zur Schmierenkomödie und deutet auf eine gespaltene, teils kaputte Gesellschaft. Zugpferd dieses Narrenzirkus und jahrzehnte lang gepflogener Vetternwirtschaft ist momentan Donald Trump.

Die Mehrheit der US-Amerikaner fühlt sich getäuscht und manipuliert, viele werden durch die mediale Massenmanipulation rund um die Uhr krank.

Verdummung scheint man in Europa zu den USA zu spüren und wird auch für dieses einst und noch großartige Land erkannt. Wie kann es sein, dass solche Kandidaten ein Land an der Nase rumführen und kandidieren?

Die Vetternwirtschaft in den USA hat Tradition und gebiert ständig den gleichen, kranken Wahlkampf, der abgehoben und elitär auf eine großartige Nation herabblickt und diese als naiven, dummen Teenager veralbert.

Eine kleine Übersicht zu der stattfindenden Schlammschlacht:

Trump: Clinton nennt Trump Betrüger, Nordkorea! sieht Trump als weisen Politiker, Trump schließt nicht aus, Atomwaffen gegen Europa einzusetzen, Trump will Klimapolitik rückgängig machen, Ähnlichkeit mit Diktatoren, Trump hinterzieht legal Steuern im Staat Delaware in den USA.

Clinton: E-Mail Affäre, ebenfalls in Steuertricks zum Thema Delaware verstrickt, weitere Skandale, Trump fordert Knast für Hillary Clinton.

Wir halten mal fest. Man stelle sich vor, Herr Gauck als deutscher Präsident redet von ‚Wir müssen Deutschland wieder groß machen‘ aka. ‚making America great again‚. Ja, wo kommen wir denn da vor lauter ‚Heil‘ hin? Besonders dann, wenn Herr Gauck mit seinen vielen, vielen Firmen als Milliardär seine Steuern lieber nicht für Deutschland zahlt und so gut wie nix fürs Land beiträgt, weil er seine Firmen in Mecklenburg-Vorpommern zu nem super niedrigen Steuersatz laufen lässt? Kein Wunder, dass immer mehr Menschen krank werden, in einem System, das Menschen für blöd verkauft.

Aber auch Deutschland hat seinen Steuerskandal und der wird u.a. in Scheunen, bei z.B. Ebersberg im Forst, zur Tarnung ausgetragen.

Was Herr Finanzminister Schäuble dazu wohl sagt? Was er wohl dazu sagt, wenn jeden Abend in TV und Radio gesendet würde, dass ca. 1000 Milliarden Euro pro Jahr durch Steuerflucht aus europäischen Ländern verschwinden?

Naja, wenigstens sind die Renten nicht sicher, wahrscheinlich, weil Geld fehlt. Man nennt dieses Spiel auch Angstjournalismus und Angstpolitik. Zum Glück nehmen immer weniger daran teil.

 

 

 

 

Flüchtlinge – Dalai Lama mit Merkel auf Augenhöhe

2. Juni 2016

Wenn es um das Thema Flüchtlinge und sogenannte Obergrenzen geht, sind sich wohl immer mehr Menschen einig. Der Dalai Lama sagt nun, was Frau Merkel auch schon nachgeschoben hat.

Vor noch nicht langer Zeit, hat die Bundeskanzlerin den Zorn und das Unverständnis vieler Bürger auf sich gezogen. Keine sogenannte Obergrenze für Flüchtlinge? Dürfen unbegrenzt Flüchtlinge nach Deutschland?

Nachdem die Wähler in Deutschland, nach dem ‚Willkommens-Signal‘ von Frau Merkel, allerdings massenhaft zur AfD abwanderten und CDU sowie auch SPD extreme Einbußen an Wählerstimmen erleben durften, wurde zurückgerudert. Frau Merkel (Chefin der CDU) hat erkennen lassen, was der Dalai Lama (Chef der Buddhisten) nun ebenfalls verkündet,

„Deutschland könne kein arabisches Land werden“ und „es sind mitlerweile zuviele“.

Es bleibt die Frage, wie das Spiel um Macht, Waffen, Krieg und Fluchtursachen auf politischer Ebene weitergeht. Wird man die Menschen weiterhin für dumm verkaufen können und weiter ‚Not-Leid-Asyl Konstrukte‘ stricken können, die locker durch Verbote von Waffenhandel und Krieg aus der Welt geschafft werden könnten?

Auch die Medien und der Journalismus spielen hierzu eine große Rolle. Statt einseitig nur über Konflikte zu berichten, sollte hier der sogenannte Friedensjournalismus und Aufklärung, Bildung an erster Stelle stehen. Dann wird das auch was mit dem Wunsch nach einer ‚heilen Welt‘ in der digitalen Moderne.

 

Think about!

Digitaler Rückzug – Ruhe statt Stress

30. Mai 2016

Während die Welt ihren digitalen Kommerz und dazugehörige Inhalte in die selbige posaunt, werden woanders schon die Mauern zum Land dahinter eingerissen – Ruhe

Immer mehr Menschen, junge wie alte Menschen, sehen die Entwicklung der schnelllebigen und oberflächlichen Welt kritisch. Es scheint kein wirkliches Leben mehr zu sein – was auch immer das bedeuten mag -, es scheint vielmehr – trotz einem Extrem an materiellen Werten – ein Problem zu werden. Kann die digitale Welt helfen?

Was hat es zu bedeuten wenn, wie folgt, immer mehr erkennen:

Konsum, Wohnraum: Städte, teuer und leblos

Arbeitswelt: Studie – 9 von 10 Deutschen fühlen sich im Job gestresst

Spielzeug: Lego – Figuren werden immer aggressiver

Games: Workification – Wie games manipulieren wollen

China: Zeit, Schlaf und Privatsphäre statt Social Media

Südkorea: Jugend entdeckt – Ein Leben ohne Smartphone Stress

Denkzeit: Digitalisierung: Die Revolution unserer Arbeitswelt und Privatsphäre

Erkenntnis: Statt fremdgesteuertem, digitalem Wahn, lieber bewusstes Selbst?

 

Think about! Es gibt spannende Entwicklungen