Auf der re:publica 2017 hat sich die deutsche Arbeitsministerin Frau Nahles (SPD), gut eine Stunde dem Thema Grundeinkommen gewidmet. Dabei muß Frau Nahles positiv angerechnet werden, dass sie sich überhaupt in ‚die Höhle des Löwen‘ wagte und sich, wenn auch mehr oder weniger gut vorbereitet, von ihrer ‚doch sehr eigenen‘ Sicht zum Thema hat leiten lassen.
Während die Zuhörer im übervollen Saal zu ca. 90 Prozent pro Grundeinkommen waren, was deutlich am ausbleibenden Applaus und den kritischen Blicken zu sehen war, zeigte Frau Nahles deutlich, dass sie nichts vom Grundeinkommen halte. Dies unterstrich sie, ohne auch nur die Vorteile hierzu zu würdigen und mit einer sehr persönlichen ‚ICH‘ – Note. Die Arbeitsministerin schien allerdings den Ernst der Lage zu erkennen und hatte eine Art Alternative im Gepäck, das sogenannte ‚Startguthaben‘, was immerhin ein erster Schritt in Richtung Grundeinkommen sein könnte. Rechnet man z.B. 40 Arbeitsjahre durch einmalig 20000 Euro ‚Startguthaben‘, dann wären das in etwa immerhin stolze 41,67 Euro monatlich, pro arbeitenden Menschen.
Auf der Seite von re:publica 2017 wurde die Debatte > folgend vorgestellt:
„Beschreibung:
Mit dem Weißbuch „Arbeiten 4.0“ liegen ein Jahr nach der #rpTEN konkrete Vorschläge vor, wie die Zukunft der Arbeitswelt gestaltet werden kann. Eine wichtige Frage aus dem Dialogprozess: Wie können wir Menschen bei Umbrüchen und Veränderungen im Arbeitsleben stärker unterstützen? Die bloße Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen ist als Antwort darauf zu einfach, findet Andrea Nahles. Stattdessen: ein individuelles, öffentlich finanziertes Guthaben, das selbstbestimmte Auszeiten erlaubt, zum Beispiel für Weiterbildung oder eine Gründung. Wie ein solches Persönliches Erwerbstätigenkonto aussehen kann? Diskutieren Sie mit Bundesministerin Andrea Nahles!“
Das Video mit der Debatte zum Thema auf der re:publica 2017:
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Kritikpunkte an Frau Nahles:
- es fehlt eine Machbarkeitsstudie mit verschiedenen Varianten zum Thema! (Unglaublich, dass ein Hightechstandort und eine Wissenshochburg wie Deutschland dies nicht liefern kann)
- Finanzierbarkeit. Längst machbar, > finanzierbar. Wer sich zum Thema Finanztransaktionssteuer und Mikrosteuer auskennt, weiß wie einfach das zu machen wäre. Seltsam, dass Politik in Europa > hier so lange braucht! Erinnert an > Thema Steuerflucht, das Europa ca. 1000 Milliarden Euro pro Jahr kostet, auch ein Punkt, den Politik, dezent, so gut wie nicht erwähnt. Zusammenhänge nicht erwünscht? Oder > nicht gewollt?
- Menschen. Frau Nahles übersieht als Sozialdemokratin den menschlichen Kontext komplett. Hätte sie sich hierzu schlau gemacht und nachgeschaut, was in Deutschland zum Thema schon läuft, dann wäre ihr ‚ICH … bin dagegen‘ ein wenig mehr in Richtung ‚WIR‘ können das ändern. Beispiele hierzu: Das Mega Projekt > Mein Grundeinkommen in Berlin, die Jungs und Mädels (Firmenchefs/innen) von > Wirtschaft für Grundeinkommen, die Akteure des WEF (World Economic Forum) > Why we should all have basic income. Auch die Aufklärungs und Bildungsinstanz Nr. 1 in Deutschland, Die Anstalt, ZDF, adelt das Thema Grundeinkommen in bekannter, kritischer und sachlicher Zusammenfassung: Sendung vom 16.5.2017
Wer also noch Fragen zum politischen System hat, der darf sich das Video mit Frau Nahles und das Video von Die Anstalt in Ruhe anschaun und staunen. Ansonsten gilt auch für die Arbeitsministerin Frau Nahles (SPD) …

Text, Bild > WEF.
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Automatisierung – der Mensch wird überflüssig
Kostendruck, Effizienz, Gewinnmaximierung, Gier, das sind einige der Wörter, die die Digitalisierung bzw. Automatisierung seit Jahrzehnten vorantreiben. Daneben existiert noch das Wort Transhumanismus, dem viele einflussreiche Big Player angehören. Der Mensch in seiner bisherigen Form droht überflüssig zu werden.
Die Bahn wird wohl > ‚Das Ende der Fahrkarte‘ einläuten, das ist noch harmlos, was in anderen Ländern experimentiert wird, ist noch viel weiter entfernt von ‚arbeitenden Menschen‘, als manch > Transhumanist sich erträumen konnte. Der neue Mensch soll wohl eine > Mischung aus Technologie und Fleisch werden.
„Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, > spiegel.de
Bilder der ‚Technologie-Zunft‘, wie folgendes u.a., sehen wir momentan verstärkt, scheinbar überall. Der Mensch soll sich schon mal an das gewöhnen, was kommen wird. Wozu eigentlich dann noch Kunden die Bahn fahren? Wozu noch Menschen, der Kapitalismus benötigt diese Spezies immer weniger (siehe oben „Menschliches Leben ist unwichtig für den Kapitalismus geworden“, spiegel.de).
Warum hören wir bitte immer nur, dass Technologie oder Computersysteme aka. KI oder AI intelligenter werden, der Mensch aber nicht? Dies hat man auf golem.de treffend für einen Wochenüberblick festellen können > Wo bleibt die menschliche Intelligenz?
Was also geschieht und wem nutzt es? Nutzt es bestimmten Konzernen, wie aus > ‚warnenden‘ Science-Fiction Filmen bekannt oder auch der Spezies Mensch, die dem evolutionären Treiben mehr oder weniger ‚ ‚bewusst‘ , ‚ausgeliefert‘ ‚ zuschaut?
Auf wired.de, der deutschen Ausgabe des amerikanischen Tech-Jünger-Magazins, nennt man dann auch ‚Brainhacking‘ ganz nebenbei als Erscheinung von ‚Neurokapitalismus‘, na, das klingt ja echt verlockend! Besonders dann, wenn es die Chefin der Wirtschaftswoche Miriam Meckel auf der re:publica 2017 in Berlin anspricht.
„Ein ganz großer Umbruch. .. Vermischung von Mensch und Maschine sei schon längst im Gange. .. in Geräte ‚reindenken‘ … wer es sich leisten kann, erkauft sich neue Fähigkeiten“, et cetera > wired.de, Brainhacking: „Wir bewegen uns auf den Neurokapitalismus zu“
Frau Meckel macht die Kiste jedoch wieder zu und mahnt beunruhigt vor der ‚Strobo-Mind-Society‘, die vor lauter Dauerbeschallung direkt in die Gehirne nicht mehr denken kann.
Ich stelle beunruhigt fest, dass dies viele Menschen der Society auch ohne Technik nicht können.
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Deutscher Pop ist tot – lang lebe Germanistan
Seltsame Wesen geistern über die germanische Pop-Bühne. Neben ‚Toten Hosen‘, die das Wesen Jan Böhmermann schneiden, huschen Youtuber-Tanten aka. Bibi über den Schirm, die mit neuem Musik-Video peinlicher nicht sein können. Daneben dann noch Jan Böhmermann, der den rechten Weg für Xavier Naidoo pflastert. Geile Show und Unterhaltung oder einfach nur Business und nebenbei Aufklärung?
Wer sich im Pop-Business umschaut, wird -wie immer- feststellen können, dass es auch hier nur um ‚Deutungshoheit‘ und Geld geht. Wer sich damit gerade näher beschäftigt, kann nur schmunzeln und dem ganzen > ‚linken und rechten Treiben‘ amüsiert zuschaun.
Beginnen wir mit Jan Böhmermann, einem der hellsten Sterne der satirischen Aufklärung in sogenannten, deutschen Landen, der gerne auch mal > ‚be deutsch‘ fordert. Auch er, gibt mit seinem ‚Alter Ego‘ gerne mal den Hitler.
Ohne Jan Böhmermann hätte Deutschland einen Streiter gegen Erdogan, für die Polizei und für/oder gegen Xavier Naidoo weniger. > Pol1z1stensohn – Jan, vom Planeten Naidoo! Da hilft auch das fantastische, germanische Video für den ‚Bruder des rechten Weges‘ durchaus weiter … ‚Hurensöhne Mannheims‘ … ein kleiner Werbewink in Richtung ‚Alter Ego‘?
Wer jetzt also glaubt, dass > das deutsche, germanische Volksliedgut komplett vor dem satirischen Ausverkauf steht, der darf sich getrost noch das abgefahrenste anhören, was junge, germanische Youtuberinnen aka. Bibi so von sich geben …
Immerhin, die ‚deutsche Volkspresse‘ reagiert besorgt und fragt sich, wie ‚intelligent das Reich noch werden kann‘ oder > ‚ ob intelligentes Leben überhaupt möglich ist‚? Das kleine ‚Anpinkeln‘ von links durch irgendwelche ‚Weichspül-Punks‘ aka. ‚Toten Hosen‘ verkneifen wir uns dann getrost > Campino gegen Böhmermann beim Echo „Lieber uncool sein als ein cooles Arschloch“, spiegel.de.
So liebe Musikfreaks, wenn ihr jetzt noch Fragen in Bezug auf Nazis in Deutschland habt, dann lest das hier > 22 Prozent der hessischen Abgeordneten waren Nazis, welt.de und Mehr Nazi-Andenken, weitere Vorfälle, tagesschau.de. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
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Wenn Arbeit mehr ‚kaputt als gut macht‘
Deutschland -und auch andere Länder- erlebten und erleben eine wundersame ‚Belastung‘ am sogenannten Arbeitsmarkt. Trotz neuen ‚Rekordzahlen‘ zum Thema Beschäftigungszahlen, scheinen immer mehr Menschen an der momentanen ‚Arbeitswelt‘ zu leiden. Welche Perspektiven gibt es hierzu?
Im April 2017 hat man auf spiegel.de relativ ungewohnte Artikel zum Thema Arbeit lesen können. Man solle wieder ‚härter‘ sein oder ‚es so hinnehmen wie es eben ist‘, wird einem von Schreiberlingen präsentiert. Beispiele hierzu:
- Nachdem das Thema ‚Pendeln‘ zwischen Arbeitsstätten und zu Hause mit dem Thema Burnout in Verindung gebracht wurde > Pendlerverkehr „Großer Teil der Erwerbstätigen steht kurz vor dem Burnout“, deutschlandfunk.de, konnte man auf spiegel.de eine Relativierung lesen. > Zeitvertreib auf dem Arbeitsweg, „Ich möchte das Pendeln nicht missen“ .
- Und von Seiten des spiegel.de kam noch mehr. Während sich immer mehr Arbeitnehmer, Psychologen, Berater, et cetera alle Mühe geben, in der momentanen, gehetzten und grauen Arbeitswelt noch Sinn zu erkennen, wird munter verkündet, dass es nicht um ‚Sinn und Leidenschaft‘ gehe oder ‚Spaß und Erfüllung‘ nichts mit Arbeit zu tun hätten. ‚Daß ‚Leiden‘ eben dazughöre‘, >Von wegen Lebenssinn und Leidenschaft, Manifest für mehr Ehrlichkeit im Job. Was soll man dazu noch sagen? Lieber > Spaß haben und gut arbeiten!
Kritik an der heutigen Arbeitswelt nimmt rapide zu – großer Teil der Arbeitswelt noch lange nicht ideal für Gesundheit und Leben der Menschen
Folgende spannende Artikel werden zum Wahnsinn der Arbeit empfohlen:
- Öfter mal ’nein‘ sagen! Auf zeit.de erschienen > Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit. Absolut lesenswert, zur Perversion der Selbstausbeutung und Hingabe an einen sogenannten Arbeitsmarkt ohne Rücksicht auf das eigene ‚Ich‘.
„Von einer existenziellen Notwendigkeit ist sie zur zeitgenössischen Sinnstiftungskategorie Nummer eins avanciert, ohne die sich der Mensch kaum noch denken kann.“ (Quelle: zeit.de, Selbstausbeutung: Der Irr-Sinn der Arbeit)
- Auf standard.at erschien ein spannender Artikel mit dem Arbeitspsychologen Johann Beran > Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“ . Das Interview zeigt eine kritische Sicht auf das Thema Digitalisierung. Während sich viele Unternehmen, Menschen wahre Wunder für die Zukunft erhoffen, werden hier negative Punkte wie Zeitdruck, Verdichtung, Kontrollsysteme, Konsum angeführt und zwar Klartext.
„Die Digitalisierung beschleunigt die Restmenschen in Unternehmen noch einmal – sie sind aber relativ leicht zu tauschen, der Pool ist groß genug.“ (Quelle: standard.at, Arbeitspsychologe Beran: „Noch mehr Kranke in der neuen Arbeitswelt“)
- Viele Menschen erleben täglich die Tricksereien von sogenannten Eliten (> Steuerflucht in gigantischen Ausmaßen und erleben parllel Politik und Nachrichten, die von Rentenangst und kaputten Schulen betroffen sprechen und Zusammenhänge nicht herstellen können oder wollen). Auch Unwahrheiten in anderen Bereichen (z.B. Politik ‚Doktor-Titel Skandal‘, Wirtschaft ‚VW-Abgasskandal‘, et cetera) belasten. Auf heise.de fragt man sich, was eine weltweite Umfrage bedeuten kann > Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr.
„Sorgen vor der Globalisierung, der Innovationsgeschwindigkeit und der zerfallenden gesellschaftlichen Werte würde sich in Angst verwandeln und damit populistische Bewegungen fördern, die in westlichen Demokratien stärker würden.“ (Quelle: heise.de, Mehrheit sagt, das System funktioniert nicht mehr)
- Wer sich durch Arbeit, Politik, Wirtschaft und Globalisierung nicht wie im ‚Gefängnis‘ fühlen möchte und die Luft zum Atmen vermisst (Aufkommende Überwachung, zunehmende sinnlose Arbeit, Automatisierung, Druck, Stress, zunehmende Zahlenknechtschaft, et cetera), sollte noch den spannenden Beitrag von Dr. Bernd Slaghuis lesen > „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“. Hier geht es u.a. um fehlende Freiheiten, Kontrolle, fehlende Flexibilität in der Arbeitszeit.
„Sie schmücken ihre Karriereseiten mit Begriffen wie Familienfreundlichkeit, Wertschätzung und Freiheit durch mobiles Arbeiten. Doch innen drin, in den Mauern, ist das Leben für viele Arbeitnehmer selbst in Zeiten von New Work und mobilem Arbeiten immer noch – oder etwa wieder? – ein völlig anderes: …“ (Quelle: xing.com, „Ich fühle mich im Job wie im Gefängnis!“)
- Was also läuft in Deutschland also noch ‚verkehrt‘? Auf welt.de hat man sich hierzu Gedanken gemacht und unter dem Text > Mitarbeiter unzufrieden – Die gefährliche Ignoranz in deutschen Chefetagen, klar auf bestimmte Punkte hingewiesen. Eine einseitige Effizienz in Kombination mit Maschinentreue, könnte sich übel für den Menschen rächen.
„Deutsche Unternehmen sind auf Effizienz gepolt, nicht auf Innovation. Viele Mitarbeiter klagen, dass man ihre Ideen ignoriert“ (Quelle: welt.de, Die gefährliche Ignoranz in deutschen Chefetagen)
- Wer sich also fragt, wo die Reise hingeht, sollte sich öfters über das WEF (World Econocmic Forum) schlau machen, denn hier sind so gut wie alle weltweiten großen Konzerne angegliedert. Und gerade hier findet man die spannendsten Sichtweisen, … eben gerade für Konzerne:
Forget coding, we need to teach our kids how to dream, weforum.org
und natürlich die wichtigste Erkenntnis zum Thema Sinn und Freude an der Tätigkeit, genannt Arbeit:
A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work, weforum.org.
„In 1930, the famous economist John Maynard Keynes was predicting that we’d all be working just 15-hour weeks by the year 2030. Yet, since the 1980s, work has only been taking up more of our time, bringing waves of burnouts and stress in its wake.
Meanwhile, the crux of the issue isn’t even being discussed. The real question we should be asking ourselves is: what actually constitutes “work” in this day and age?“
What is “work” anyway?
(Quelle: weforum.org, A growing number of people think their job is useless. Time to rethink the meaning of work)
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Studie – Jugend distanziert sich von negativen News
Medien und der Journalismus müssen wohl weiterhin verstärkt umdenken. Die Kritik von Seiten der Leser, Konsumenten wird deutlicher und ist durchaus gerechtfertigt. Abseits der Themen ‚Lügenpresse‘ und ‚Fake News‘ darf neu entwickelt und gesendet werden.
Verschiedene Studien zeigen, dass die Konsumenten von den Nachrichten bzw. Medien zunehmend genervt sind, ihnen misstrauen oder sich durch diese einfach nur schlecht informiert fühlen. Dies betrifft private Sendeanstalten ebenso, wie öffentlich-rechtliche Sender.
Auf > heise.de erfährt man von einer europäischen Jugendstudie, die vielen Politikern und Journalisten die Sorgenfalten auf die Stirn treiben dürfte, denn die Prozentzahlen des Misstrauens gegenüber Medien und Politik sind mehr als hoch.
„Generation what?“: Das misstrauische „junge Europa“
Quelle: https://heise.de/-3676106
Und in einem aktuellen Artikel auf > handelsblatt.com, kann man erfreut lesen, was wohl nicht nur die Jugend (Millennials) betrifft …
MillennialsJunge Mediennutzer wollen keine negativen Nachrichten
Pope Francis: journalism based on gossip and lies a form of terrorism
Es bleibt die Hoffnung, daß sich immer mehr Menschen der Gewalt, dem Negativen und den zu oft Angst sendenden Medien entziehen und wirklich neues fordern.(Bild: Quelle: 3 sat, German Angst – Risiko oder Chance?)
Think about!
Die Werbeindustrie hat sich die Musikindustrie gekrallt. Der Industriepop klingt öde und peinlich. Was einst für ein gutes Leben gemeint war, kommt inflationär manipulierend und monokultivierend daher und lässt sich nicht mal mehr zu den TV-Formaten ‚Topmodel‘ und ‚Shopping Queen‘ konsumieren. Ein Frauenproblem?
Passend, zum für viele nur noch peinlichen Musikpreis Echo 2018, hat Jan Böhmermann nen Song aus Werbetextschnipseln zusammengestellt und zeigt wie affig und nervig die TV-Werbebranche die Leute, deren Leben und eben ihre Musik konditioniert.
‚Menschen, Leben, Tanzen, Welt‘, so einfach ist J. B’s Aussage. Genial gemacht! Früher war Musik noch Musik, heute wird sie verkauft, an die Werbung. Man nennt den ganzen gleichklingenden Murx auch #Weichspülwerbepop, danke Jan!
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Wer zum Thema Musik wach geblieben ist und sich noch nach alter Schule auskennt, wird klar zu Depeche Mode greifen, die wenigstens noch ‚Spirit‘ in sich tragen und auch noch wichtige Fragen stellen, zum Beispiel: „WHERE S THE REVOLUTION‘?
Think about!
Von spannenden Korrekturen in journalistischen Bereichen
Die Themen Lügenpresse und Fake News beschäftigen nicht nur Medienhäuser und ihre Konsumenten. Von Vertrauensverlust bis hin zu Klickzahlenjournalismus über Populismus, Elitejournalismus bis zur Gefahr der Wahlmanipulation, für jeden ist etwas dabei. Sogar für die Gesundheitsprävention sind die Themen wichtig, denn in den USA hat man feststellen können, daß der Wahlkampf und deren Berichterstattung via Medien (TV und Social Media) die Menschen krank machen kann, > American Psychological Association, apa.org.
Welche Entwicklungen gibt es in Deutschland?
Wer sich fragt, warum immer mehr Menschen nicht länger den etablierten Medienhäusern vertrauen, muß tiefer und zurück blicken. Skandale zum Thema ‚Elitenjournalismus‘, > Journalismusforschung:“Ganz auf Linie mit den Eliten“, heise.de, > Leitartikler und Machteliten, heise.de, Falschmeldungen, > Das seltsame Treiben um das Thema Lügenpresse, world-net-news.com, durch Mainstreammedien, Klickzahlen/Werbejournalismus, Axel Springer sieht Journalismus nur als Vehikel für Werbung, golem.de, Einheitsbrei et cetera führen zu wachsender Kritik. Wer Klartext zum Zustand der deutschen Fernsehkultur wünscht, darf sich einen super Beitrag des Kabarettisten aus dem Jahre 2009 von Georg Schramm ansehen:
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Aktuelles, Verbesserungen, Wandel?
Der Filterblasen Rundfunk aus den sogenannten Elfenbeintürmen mancher Journalisten mit Nähe zur Politik und Wirtschaft und dessen daraus resultierendem Sendungsbewusstsein, deckt sich nicht länger mit dem Lebensgefühl der normalen Menschen. Wo sind die intelligenten, kritischen Medien? Was helfen Talk Shows, > ARD-Ausschuß kritisiert die eigenen Talkshows, derwesten.de, die zu wenig kritisch und unabhängig zu talken scheinen? > Werbeterror, Ellenbogengesellschaft, Stress, Hetze und einseitig gelenkte, selbstoptimierende, zelebrierende Werbung, sollen so journalistische Qualitätsstandards und wichtige, kritische Themen und Fragen Platz im Programm finden? Sieht so modernes Sendungsbewusstsein aus?
Korrekturen hin zur ‚wahren‘ Aufklärung? Ein ‚Correctiv‘ das tiefer geht als nur ‚correctiv‘ berichten zu wollen?
Die Themen ‚Lügenpresse‘ und ‚Fake News‘ führen also auch zum Thema ‚Lösungen‘, ‚Verbesserungen‘. Welche ‚Korrekturen‘ des ‚MS Dampfers‘ können von den Menschen (Journalismus, Politik, Ökonomie, Konsumenten) angegangen werden, um Journalismus Richtung Bildung und transparenter Aufklärung zu fördern?
Unglückliche -die Wortwahl betreffende- wohl hoffentlich gut gemeinte Versuche gibt es, wobei man sich von Vorschlägen, von Menschen aus der Politik doch lieber schnell verabschieden sollte. Das sogenannte ‚Wahrheitsministerium‘ aka. ein Vorschlag unter dem Namen > ‚Abwehrzentrum gegen Desinformation‘, sollte lieber in der Versenkung bleiben, bzw. zivilorganisatorisch umbenannt werden. Wer sich mit > George Orwell und 1984 auskennt, weiß warum.
Das Problem ‚Fake News‘ ist jedoch kein ‚Fake‘ und irgendwie sollte man auf die manipulierenden Unwahrheiten reagieren. Dies gilt in Bezug auf eine Reaktion zur kritischen Beobachtung der Medien (TV, Zeitungen und online Zeitungen, News) und der sogenannten sozialen Medien wie z.B. Facebook oder Twitter.
Facebook z.B. unternimmt gut gemeinte Versuche mit Arvato um gefakten und manipulierenden Inhalt zu bekämpfen. Leider scheinen die Mitarbeiter von Arvato, einer Bertelsmann Tochter, damit > überfordert. Wer kann es besser oder wen kann sich Facebook noch als Unterstützung gegen ‚Fake News‘ mit an Bord holen? Da wäre zum Beispiel das journalistische Portal Correctiv, das sich u.a. mit Beiträgen zu Krankenhauskeimen beschäftigt, > Correctiv und Plusminus müssen sich bei Berichten zu angeblich unhygienischen Krankenhäusern korrigieren, meedia.de. Die Jungs und Mädels des Portals Correctiv meinen es bestimmt gut, allerdings sind die Geldgeber und andere Kleinigkeiten doch einen näheren Blick wert > Facebook-„Wahrheitsprüfer“ Correctiv verstrickt sich in Widersprüche, heise.de.
Und jetzt?
‚Bad News aka. Fake News‘ in ihrem gewollt, manipulierenden Sinn gehören aufgedeckt und auch ‚bekämpft‘, ‚Hate News‘ sowieso. Alles andere wäre > Satire und gehört damit auch gekennzeichnet. Nur so entsteht auch Bildung und Aufklärung, wie wir es auch durch unsere GEZ Sender (Die Anstalt, ZDF), Gott sei Dank, auch erleben dürfen. Weitere wichtige Akteure im Spiel wären die Journalisten selbst, die hoffentlich erkennen, an welche Arbeitgeber sie sich oft verkaufen. Auch das Thema Medienkritik muß ein politisches, transparentes und bildungsrelevantes Thema sein und nicht einseitig besetzt werden, > Was ist Medienkritik und warum ist sie wichtig?, bpd.de.
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Trump vs. Merkel oder vom Zeichentrickfilm der Superhelden
Trump als neuer Präsident der USA ist ab Ende Januar 2017 am Start. Neue, alte Zeichen gegen alte, neue europäische Werte? Was kann der erhobene Zeigefinger Boy gegen die vertraute Rauten Mutti ausrichten? Oder gibt es am Ende noch ein Happy End und eine enge Kooperation?
Wem es noch nicht aufgefallen ist, es wird auffallen. Was bei Bundeskanzlerin Merkel auffällt, fällt auch bei Präsident Trump auf. Zeichen. Zeichen der Macht oder auch der Unsicherheit. Der eine mit wilden Gestikulationen der Hände, die andere mit ruhiger, störrischer Handhaltung.
Trump mit überwiegend erhobenem Zeigefinger, Merkel mit der bekannten Raute
Was kann der ‚erhobene Zeigefinger‘ bedeuten? Auf > qz.com hat man sogenannte Körpersprache Profis zu einem Foto rangelassen und was rauskam, überrascht nicht sonderlich:
“It’s like he’s very angry. It’s very interesting,” says Glass. “The first one, his finger is pointing up, and he’s saying, ‘let me tell you something’, that’s like a yell. The second one, he’s super angry. This is the ultimate anger.”, qz.com
Irgendwas mit ‚deutlich‘ und ‚Macht‘ wahrscheinlich. Ein wenig nach vorne, aggressiv vielleicht, Trump eben. Aber was der Trump kann, kann unsere Frau Merkel schon lange. Geht wahrscheinlich weniger in die nach vorne Richtung, eher in die Richtung Beständigkeit, Ruhe, Distanz, die > Merkel-Raute:
„Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist interpretierte die Merkel-Raute in Anspielung an Tolkiens Der Herr der Ringe als magischen und gefährlichen Ring: „One ring to rule them all“. „In der Raute liegt die Kraft“ titelte Die Welt auf der Frontseite und wies darauf hin, dass die Raute als Botschaft für sich stehe, für Ruhe und Kraft einer Bundeskanzlerin. Es bedürfe keines weiteren Textes.“ de.wikipedia.org, Stand 18.01.17
Weitere Erkenntnisse von Bedeutung möglich?
Bei soviel Zeichentrickfilm und Superhelden Haltungen, ist es natürlich naheliegend, daß man sich mit Superhelden beschäftigt, nur um zu erkennen, daß diese aggressiv machen können. Das liest man z.B. auf stern.de > Superhelden machen Kinder aggressiv.
Oder aber die politische Superbranche macht die Konsumenten aka. Bürger krank, auch möglich. In den USA hat der irritierende, nervige Wahlkampf die Menschen krank gemacht, wie auf welt.de zu sehen > Wahlkampf macht US-Amerikaner krank.
Bei soviel ‚Zeichen‘ muß man natürlich aufpassen, daß man nicht manipuliert wird. Aber wer noch Superkräfte hat und sich von den ernsten Comicfiguren nicht designen lässt, darf auf eine mögliche Verschmelzung des ‚erhobenen, potenten Zeigefingers‘ und der ‚Merkel-Raute‘ hoffen. Bis dahin, viel Spaß an der Politik!
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(Minute 2:40 für Kenner der Zeichenkunde)
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USA – wie Trash TV eine Nation in den Abgrund treibt?
Die USA sind die Supermacht dieser Erde. Dennoch deuten einige Punkte auf einen schleichenden Niedergang einer großen Nation. Es braucht keine russischen Hacker um die mediale Idiotie des Systems zu erkennen.
- Ein Verlust von Dominanz ist bemerkbar. > Aufgeblähte Geheimdienste- und andere Budgets deuten auf ein unkontrollierbares, politisches Problem.
- Wachsende > Ungleichheit und gesellschaftlicher Niedergang sind inneres Problem der USA und bringen enorme Probleme mit sich.
- Überschuldung, kaputte Infrastruktur, Schießereien, Amokläufe stellen die Frage nach dem ‚Untergang‘ in den Medien.
- Trash TV -aus den USA importiert, zeigt erste Auswirkungen auch in anderen Ländern. Eine > Pornoverdose und gekünstelte ‚Fakewelten‘, in denen nur noch das Wort > ‚perfekt‘ gelallt wird, sind erste Anzeichen fortschreitender Demenz und einer verblödenden Spezies.
- Die Wahl des Donald Trump zum Präsidenten, der das Thema ‚Trash TV‘ hervorragend bedient oder einfach nur lebt, weil er nichts anderes kennt, deutet auf > Zusammenhänge zwischen ‚Verblödung‘ -zumindest der Hälfte eines Volkes- und ‚gekünstelten Fakewelten‘ hin. Man betrachte nur die künstlichen Bilder der Ehefrauen in seinen engsten Kreisen.
- (…) Demokratie und das seltsame Wahlsystem der USA ermöglichen … wir werden sehn!
Man kann nur hoffen, daß sich in Zukunft mehr Bewußtsein ausbreitet und Macht sowie Gier den Rückzug antreten. Es bleibt zu hoffen, daß die andere Hälfte, die anderen US-Amerikaner weiterhin clever bleiben. Schließlich waren sie bei der Präsidentschaftswahl auch für Hillary Clinton > ca. 2,7 Millionen Stimmen stärker, dennoch wurde wegen des seltsamen Wahlsystems der USA, Donald Trump zum Präsidenten gewählt!
Think about it!
Die grüne Empfindlichkeit
Was darf man in Deutschland noch sagen, was nicht? In Bezug auf eine dunkle Vergangenheit, reagieren manche Menschen extrem über und kochen oft harmlose und durchaus gut gemeinte Momente unnötig hoch.
Zum Jahreswechsel 2015/16 war der Protest groß, die Kritik hart, berechtigt, unfair und die Polizei blamiert. Wie konnte man, in Köln am Hauptbahnhof, > Teile der Staatsgewalt so ins Leere laufen lassen? Es erübrigen sich Fragen in Bezug auf > fehlende Steuermittel, > fehlendem Personal bei der Polizei, et cetera, da Polizei hier schon seit langer Zeit darauf aufmerksam macht. Es wäre also klug, die Fragen nach ‚Versagen‘ bzw. ‚Fehlern oder Mängeln‘ an die Politik zu richten! Dumm wird es für Politik dann, wenn z.B. wie in Hessen, Politik nicht für die Beamten arbeitet, sondern dagegen.
Das Beispiel der > ‚mundtot‘ gemachten Steuerfahnder durch Teile der CDU in Hessen, lässt mehr als bedenklich werden! Was läuft verkehrt im Land? Was wird den Bürgern suggeriert und auf supranationaler Ebene vertuscht und gedeckt? Haben bestimmte Teile einer sogenannten ‚Elite‘ mehr zu verbergen, als angenommen? Hierzu braucht man keine Verschwörungstheorien, sondern einfach klare Beobachtung, Forschung und Wissenschaft. Gerade in Bezug auf Manipulation, Gefährdung von Demokratie und Terror muß genau hingeschaut werden, um beinahe unglaubliche Verknüpfungen aufzudecken. > Die alte Frage ‚Cui bono?‘, ‚wem nutzt es?‘ darf neu gestellt werden.
Welche Rolle spielen politische Parteien im Spiel um Gewalt und gegen die Polizei als ‚Prügelknabe‘?
‚Scheiß Bulle und Nazischweine‘, so kann man die Polizei, den Sündenbock für ‚verkommene‘ Subjekte auf beiden Seiten, gerne nennen, da kräht keine grüne Seele oder beschwert sich und fordert Veränderung. Beim Jahreswechsel 2016/17 allerdings, da schraubt sich > eine Frau Peter der Grünen in enorme, moralische Höhen, um dann allerdings umso tiefer zu fallen. Gut gemeint ist nicht immer clever und real. Die Begriffe ‚Nafri‘ (als Abkürzung für Nordafrikanische Intensivtäter) und ‚racial profiling‘ (umgesetzt als Gefahrenabwehr) werden in die deutsche Geschichte eingehen, um festzustellen, daß man auch fragen kann > ‚darf er das‘?
*
Wie unlocker und voller Naziparanoia sind manche Menschen und merken nicht, dass sie dadurch nur alles viel komplizierter und schlimmer machen? Das Thema ist ernst, klar, allerdings bringt dieses peinliche ‚aktiv gegen rechts sein‘ wenig und wirkt kontraproduktiv. Wo bleibt der normale Verstand? Normaler Protest und Hinweis? Das Erkennen von Zusammenhängen wie z.B. Fluchtursachen, Waffenhandel, Steuerflucht, et cetera? Wo sind die politischen Grünen, die hier nen Aufschrei entfachen? Wir brauchen mehr ‚Grüne‘ die gerne auch mal ‚Nein‘ sagen, wie z.B. Freiburgs Oberbürgermeister! > Harte Linie gegen Missbrauch von Asyl und Angriff gegen Miteinander!
Daß dies > Deutsche untereinander genauso hinterfragen müssen, wie Asylsuchende ist wohl klar!
Zukunft?
Immer mehr Menschen haben den dumpfen, starren Kurs der Politik und des Journalismus satt und fordern klare, starke, soziale Regeln und Beispiele, die Freiraum und ein kreatives Miteinander ermöglichen!
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Momentane Politik gefährdet innere Sicherheit und somit Zusammenleben
Kritik zu Themen Gewalt und Asylmissbrauch in Deutschland werden lauter und dies aus gutem Grund. Es geht nicht nur um ‚Nazis und rechten Mob, Populisten oder eine CSU die das Land spalten‘, es geht vielmehr um das unglaubliche Verhalten einer Frau Merkel, die hinnimmt, dass immer mehr Menschen Opfer einer leichtsinnigen, unklaren Politik werden. Konstruktive Kritik und vernünftige Kritik an die Regierung sind wichtiger denn je!
Die Kanzlerin bleibt hartnäckig bei ‚keine Obergrenze‘ zum Thema Asyl. Da können die Bürger und die wirklichen Schutzsuchenden noch so verdutzt drein schaun und wütend werden. Auch > Flüchtlinge selbst, kritisieren mitlerweile, die großzügige Aufnahmepolitik, bei der u.a. gewalttätige und kriminelle Menschen offen Aufnahme finden können. Frau Merkels Logik und somit auch Signal, scheinen für viele nur noch weltfremd und extrem gefährlich, gerade im Hinblick auf den sogenannten Inneren Frieden. Da wundert es nicht, wenn auf focus.de sogar ein > Psychiater zum Thema Frau Merkel konsultiert wird und dieser ihr ein ’narzisstisches Problem‘ nahelegt. Ein großes Herz, zu naiv oder durchaus berechnend? Die Kanzlerin scheint folgende Zusammenhänge nicht zu erkennen:
- Mit der extremen Anzahl an Flüchtlingen 2015, wurde das sogenannte Aufnahmesystem komplett überfordert. Ergebnisse u.a. > Einreise von Terroristen und starker Asyslmissbrauch, insbesondere durch sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge.
- Mit der einseitigen Konzentration von Frau Merkel auf das Thema ‚Keine Obergrenze‘, hat die Kanzlerin selbst lange dazu beigetragen, daß immer mehr Wähler an den sogenannten rechten Rand abwanderten und hier insbesondere die AfD wählten.
- Frau Merkel trägt somit auch mit eine Verantwortung für die Stärkung von Populismus und sogenannten Fake News. > Lange Zeit haben viele Medien nur einseitig berichtet und die Sichtweise der Kanzlerin über die Grenzen hinaus bekannt gemacht, was wohl für viele einer Art Einladung gleich kam. Die Wut vieler Bürger verstärkt sich, weil viele Menschen das ‚Wir‘ eben nicht so erleben und gerne hätten, wie eine Kanzlerin dies für ihr Land gerne hätte. Probleme wurden von der Kanzlerin lange Zeit einfach übersehen.
Kritik wird stärker und ist für die Regierung notwendig
Was Regierung und Demokratie brauchen ist eine klare, fundierte, starke kritische Haltung, die auf das ‚eiern‘ und den ‚unklaren‘ Kurs zum Thema Asylmissbrauch eingeht. Auch > negativer Journalismus, wie am Beispiel BILD, der auf Terroranschläge wie z.B. in Berlin Angst verbreitet, ist fehl am Platz. Auch ein „‚Wir‘ müssen zusammenhalten“ ohne die Probleme klar zu nennen und anzugehen, ist out und extrem gefährlich, da eine Solche Politik das Land spaltet und nicht umgekehrt, > wie es Frau Dreyer von der SPD wohl gerne sieht, wenn sie die CSU als ‚Spalter‘ kritisiert. Diese Form Politik ist Kindergarten und nur noch peinlich für ein modernes Land.
Die Menschen sind verunsichert und glauben immer weniger den starren, steifen Floskeln von vielen Politikern:
- Die nüchterne, kalte Emotionslosigkeit vieler Politiker, die einfach nur hinnimmt, raubt den Bürgern den letzten Nerv. Die Menschen wollen in Bezug auf die üblen Taten, die da geschehen auch vernünftige, klare, starke Reaktionen sehen. Nur so bleibt Demokratie stark und wehrhaft und ein Land weiter lebenswert. > Auf swr.de existiert ein starker Beitrag zum Thema.
- Und auf der Seite des schweizer Fernsehens srf.ch ist ein klasse Klartext zu lesen, wie er deutlicher nicht sein kann: „Politische Kräfte spielen mit den Ängsten“, > srf.ch
- Auch Sigmund Gottlieb von den tagesthemen, ARD sendet Richtung Politik klare Kritik in einem> Kommentar
Wie geht es 2017 weiter?
Zu wünschen wäre, daß die Menschen weiter erkennen, wie Krieg, Terror und Leid entstehen können! Die Menschen flüchten, weil sie von Diktatoren, Macht, Waffen und somit Business aus ihrer Heimat vertrieben werden. Zu nennen wäre hier das > Thema Fluchtursachen, dem sich auch Frau Merkel verstärkt widmen wollte.
Was allerdings passiert, wenn herauskommt, daß fast das ganze System -momentan noch- nur existiert, weil Politik, Wirtschaft und viele Medien miteinander arbeiten und viele Themen nur einseitig darstellen?
Der katholische Papst hat nicht nur 2016 am klarsten darauf hingewiesen und extrem guten Klartext gesprochen!
„Warum wollen so viele Regierenden nicht den Frieden? Weil sie vom Krieg leben! Es ist die Waffenindustrie – das ist schwerwiegend! Einige Mächtige verdienen mit der ,Fabrik der Waffen‘, verkaufen Waffen an verfeindete Länder. Das ist die Industrie desTodes.“ de.radiovaticana.va
Wir sollten weiter hinterfragen und die sogenannten ‚Filterblasen‘ und ‚Fake News‘ nicht nur bei den anderen suchen!
Think about!
Klare Worte 2016 – Papst wird Journalist des Jahres!
Während die Welt so einiges an Krieg und Terror via Medien auszuhalten hat, bleibt die Frage wer hat den coolsten und besten Klartext 2016 geliefert und welches Wort können wir getrost aus unserem Wortschatz streichen? Der Papst scheint der coolste Journalist und Aufklärer dieses Jahr!
Der > Papst hat 2016 das wohl deftigste und stärkste Statement gegen Journalisten und Medienkonsumenten vom Stapel gelassen! Gut so, denn er durchschaut, wie viele der kritischen Leser der täglichen Journaille, daß da übles Zeug über die Menschen ausgegossen wird. Auf der Seite des renommierten, britischen theguardian.com erfährt der interessierte Journalist und Leser, daß viele Journalisten wortwörtlich ‚Scheiße‘ schreiben und senden und viele Leser diese konsumieren!
„Using striking terminology, Francis said journalists and the media must avoid falling into “coprophilia” – an abnormal interest in excrement. Those reading or watching such stories risked behaving like coprophagics, people who eat faeces, he added.“ theguardian.com
Auch die sogenannte Lügenpresse bekommt ihr Fett ab …
Pope Francis: journalism based on gossip and lies a form of terrorism, theguardian.com
Recht hat er, denn wenn das Thema Lügenpresse und Fake News hochkochen, dann muss die Kritik verdammt nochmal auch an die Verursacher und User gehen! Denn man sollte hinterfragen, ob der ganze Medienzirkus noch alle Tassen in seiner Filterblase hat!?
Konsequenzen der üblen > Verstrickungen zwischen Angst- und Panikjournalismus von Medien, Politik und Journalismus sind durchaus schräge Entwicklungen nach rechts!
Und während alle wie wahnsinning senden, schreiben um Klickzahlen und Einschaltquoten zu generieren, hat er 2014 schon bemerkt, dass …
„Diese Wirtschaft tötet“, cicero.de
Danke, Papst, für die deutlichen drastischen Worte, deinen mutigen Klartext! Denn auch 2015 stellte ganz klar heraus …
„Warum wollen so viele Regierenden nicht den Frieden? Weil sie vom Krieg leben! Es ist die Waffenindustrie – das ist schwerwiegend! Einige Mächtige verdienen mit der ,Fabrik der Waffen‘, verkaufen Waffen an verfeindete Länder. Das ist die Industrie desTodes.“ de.radiovaticana.va
Was haben Medien, was hat Journalismus dazu zu sagen? Was verändert sich und warum wird statt Gewalt nicht mal > Friedensjournalismus gebracht, statt Konflikte täglich zu schüren, zu dramatisieren? ‚Der Russe‘, ‚die Hartz IV Schmarotzer‘, (…)
Ein Positivbeispiel brachte dieses Jahr der Stern auf stern.de … > Schweigen einen ganzen Tag lang aus Protest gegen Krieg! Warum hatte dies keine Nachahmer gefunden? So viel zum Thema Medien und Journalismus verändern die Welt!
„Und auf ein Wort“, zwischen perfekten, albernen Koch- und Shopping-Queen Hochglanzbildern, Krieg- und Terror, könnt ihr in Zukunft auf das alberne ‚perfekt‘ Gesäusel verzichten – perfekt ist das #Dummwort2016!
Think about!
Immer mehr Menschen misstrauen den Medien oder scheinen gar nicht mehr in der Lage sich einen Überblick zu verschaffen. Der Journalismus erlebt eine hausgemachte Krise und damit eine ganze Nation bzw. Nationen.
In den USA scheint die Mehrheit der jungen Menschen (immerhin 80 Prozent) > Werbung und Nachrichten nicht mehr auseinanderhalten zu können. Ergebnis dazu scheinen u.a. Beschimpfungen wie > Lügenpresse gegen die Presse und > Fake News Vorwürfe von Seiten der Presse gegen Social Media Inhalte. Was ist passiert?
Die Emotionen kochen hoch, auf Seiten der Medienschaffenden, sowie auf Seiten der Konsumenten. Woher kommt das Misstrauen? Die Wut auf ‚radikalisierte, ungläubige‘ Konsumenten, Leser, die Wut auf ‚gekaufte, manipulierte‘ Journalisten? Liegt es an der negativen > Ökonomisierung der Medienunternhemen, bei denen nur noch Klickzahlen und Einschaltquoten zählen? Liegt es an der Radikalisierung ganzer Bevölkerungsschichten, die dies zu spüren scheinen und sich schlecht informiert fühlen? Wer sendet realitätsfremd bzw. nimmt realitätsfremd wahr? Der Konsument aka. User oder der Informant, Sender? Trägt sogenannter > Konfliktintensiver Journalismus mit Schuld an Gewalt, Krieg und Radikalisierung, nur um Angst und Aufmerksamkeit zu erreichen? Trauen die Menschen zurecht immer weniger, was an Gewalt und Krieg gesendet wird? Geht es nicht anders, echter, kritischer, intelligenter?
Thema Terror, Gewalt und Menschen die Schutz vor eben diesem suchen
Die Menschen scheinen zurecht verunsichert, wenn sich zum Beispiel eine Anne Will in ihrer ARD Talkshow Themen widmet, die absurd an eine ‚Akzeptanz von Terrorismus‘ erinnern können. An eine von vielen wahrgenommene ‚Verherrlichung von Terror‘ wurde Frau Will dann auch erinnert und > vom Rundfunkrat kritisiert. Gut so.
Für die ARD ging es dann jedoch weiter. Der Mord an einer jungen Frau in Freiburg, wohl durch einen Flüchtling, wurde einfach nicht berichtet, obwohl die Menschen hier gefühlt eine Berichterstattung zum Thema erwarten. Die > ARD wurde kritisiert und muß nun professionell einsehen, dass Zusammenhänge zwischen Gewalt und dem Thema ‚Flüchtlinge‘ durchaus sehr viele Menschen verunsichern. Transparenz hierzu ist notwendig, ganz besonders dann, wenn die wirklichen Schutzsuchenden darunter leiden > und Flüchtlinge sogar selbst fordern, daß gewalttätige ‚Flüchtlinge‘ abgeschoben werden müssen. Hier bleibt die Frage an Frau Merkel und die Regierung, wie sie die Einwanderung von eben ‚gewalttätigen Flüchtlingen‘ verhindern kann?! Bekannt ist auch, dass viele sogenannte ‚Flüchtlinge‘ wohl gar keine ‚Flüchtlinge‘ sind, sondern dazu unter dem Begriff > ‚Asylmissbrauch‘ zu recherchieren wäre! Wer sind die Leidtragenden? Zuerst seien die Familien der Opfer von Gewalt im eigenen Land zu nennen, weiterhin sind es die wirklichen Flüchtlinge selbst, die unter dem Auswuchs von Gewalt durch sogenannte gewaltbereite ‚Flüchtlinge‘ leiden! Das Thema > Einwanderung von Terroristen sei hier noch am Rande bemerkt. Wie möchte Frau Merkel und die Regierung hierauf reagieren?
Es fehlt an offener und klarer Transparenz um Radikalisierung -auf beiden Seiten- zu begegnen
Frau Merkel muß reagieren, wenn sie nicht möchte, daß das Land und ganz Europa durch die aufpoppende Gewalt nach rechts rutscht. Dazu gehören auch unbequeme und konsequente Forderungen wie Obergrenzen und parallel dazu die Bekämpfung von Fluchtursachen! Wie das ganze umgesetzt werden kann, bleibt den sogenannten Mächtigen überlassen, die erste zaghafte Schritte wie zum Thema > eingeschränktem Waffenhandel unternehmen. Die Menschen sind nicht dumm, > sie erkennen die Zusammenhänge, die Armut, die Ausgrenzung, das Falsche, nicht nur in Ghettos!
Auch Satire schenkt uns allen einen guten Bezug zu dem, was passiert und von vielen sogenannten Mächtigen wohl nicht gewollt wird. Beispiel hier, die > miese Berichterstattung zum Thema Ukraine. Wobei man wieder festhalten muss, die miese Berichterstattung gibt es auf beiden Seiten!
Was kann Journalismus bzw. können Medien oder auch Social Media tun? Seid neugierig, bleib offen und > kritisiert den Status Quo, also Journalismus auch sich selbst. Seid echt, fangt an Zusammenhänge zu recherchieren statt nur dummes Zeug zu senden! Die Weitergabe von Wissen und Transparenz hat nichts mit Ökonomisierung und Gier zu tun! Diese Gier nach Macht existiert auf beiden Seiten, links sowie rechts!
Think about!
Die ‚perfekt – und sehr gerne‘ Programmierung
Wer kennt sie nicht, überwiegend junge, unsichere Frauen oder aber auch gestandene Männer, oftmals Fernsehköche, die voller Inbrunst -mehr oder weniger intelligent, beseelt, begeistert und indoktriniert – ‚perefekt‘ oder ’sehr gerne‘ künstlich, verbal in die Welt drücken.
Es begann vor ein paar Tagen, als glücklicherweise immer mehr Leute feststellten, dass sich eine seltsame kommunikative Seuche wie ein Virus über das Land ausbreitet. Jede noch so billige TV-Sendung, Kochsendung, Burgerbraterei, Kuppelshow, Shopping Queen, Bedienung, et cetera scheinen infiziert. Das ‚perfekte Dinner‘ scheint als Brutstätte in Frage zu kommen. Egal wo man aufmerksam zuhört oder hinhört, überall scheinen aufs übelste gecoachte Menschen nur noch mit den Worten ‚perfekt‘ oder ’sehr gerne‘ reagieren zu können. Andere Beschreibungen zu einer Situation bzw. Sache oder Miteinander scheinen nicht mehr möglich. Das verbale Farbspektrum scheint von Darth Vader artigen, seelenlosen Zombies in Verkauf und Dienstleistung nicht mehr anwendbar. Worte wie ‚wundervoll‘, ’sehr schön‘, ‚toll‘, ’sehr lecker‘, ‚klasse Geschmack‘, et cetera scheinen für die kaputtgecoachten TV-Sklaven Fremdworte. Die ‚perfekt‘ DNA wurde von einseitiger Business Seite ’sehr gerne‘ in die einst sprachgewandten Hirne gepflanzt. Wer sich also fragt, was mit der Fantasie und dem Wortschatz geschieht, sollte sich zu dem Thema mal in Stellung bringen und jeden der hirnlos, gecoacht ‚perfekt‘ und ’sehr gerne‘ daherquakt, mal auf seine mögliche, sprachliche Gehirnwäsche ansprechen. Schön, dass man auch auf zeit.de die hirnlose Unterwerfungsformel zumindest ins Visier genommen hat, Die Unterwerfungsformel, zeit.de. Die hirnlosen und einfallslosen Worte ‚perfekt‘ und ’sehr gerne‘ sind inflationär der Coaching-Szene zum Opfer gefallen und werden nun von jedem Dienstleistermäuschen oder TV-Sprecher in Endlosschleife wiederholt. Gute Nacht, Fantasie, Deutschland! Anbei ein Gespräch auf twitter zum Wort ‚perfekt‘:

Das hirnlose Erbrechen von ‚perfekt‘ und ’sehr gerne‘ kommt seelenlos und wenig authentisch, herzlich rüber, das haben auch andere schon zum Thema ‚Stockfotos‘ bemerkt und kritisieren die ’seelenlosen‘, ‚grauen‘ Business Vorstellungen.
Steht auf! Sprecht anders! Seid anders! Seid hübsch, clever! Seid keine Maschinen!
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